Übersicht
Um die Einstellungen der Schnittstelle zu bearbeiten, benötigen Sie Administrationsrechte innerhalb von FibuNet sowie das Administrationspasswort.
Folgende Reiter stehen Ihnen in den FNCross-Einstellungen zur Verfügung:
Reiter | Funktion |
Allgemein | Einstellungen zu Gutschriften, Verarbeitung, OP und Monatsabschluss |
Konten | Festlegung von Überleitungs-, Gewährleistungs-, Transit- und Inventarkonten |
Kontoumsetzung | Tabelle, wie die Konten in Cross zu FibuNet übergeben werden |
Company | Zuordnung von Cross-Mandant zu FibuNet-Mandant |
KoRe-Merkmale | Bestandteile für Kostenstellennummern und Bezeichnungen |
Kostenträger | Einstellungen, ob und wie mit Kostenträgern gearbeitet wird |
Berater | Zuordnung der Serviceberater/Verkäufer zu Kreditoren |
Inventare | Gruppierung der FibuKonten zu Inventarführungssätzen |
Automatischer Start | Aktivierung der automatischen Verarbeitung von Cross-Dateien |
Zahlungsziel | Umsetzungstabelle für Zahlungskonditionen |
FACT-Statistik | Zuordnung von Cross-Konten zu Mengennummern |
Reiter Allgemein
Branchenkontenrahmen SKR51
Neuen Branchenkontenrahmen SKR51 nutzen
Vorgabewert: Nein
Aktivieren Sie diese Option, wenn der neue Branchenkontenrahmen verwendet werden soll.
Wert | Erläuterung |
Ja | Der neue Branchenkontenrahmen SKR51 soll verwendet werden |
Nein | Der alte Branchenkontenrahmen SKR61 soll verwendet werden |
Gutschriften automatisch der Rechnung zuordnen
Gutschriften zuordnen
Vorgabewert: immer
Diese Auswahl legt fest, ob bei Gutschriften die Referenzbelegnummer aus der Cross-Datei als OP-Nummer verwendet wird.
Storno-Rechnungen werden wie Gutschriften behandelt.
Wert | Erläuterung |
immer | Gutschriften auf bereits bezahlte Rechnungen werden trotzdem unter der Rechnungsnummer gebucht. |
wenn Rechnung noch offen | Verlangsamt die Konvertierung, da immer alle offenen Posten des Mandanten ausgelesen werden. Eine Rechnung gilt auch dann als offen, wenn sie erst in der aktuellen Datei enthalten ist. |
niemals | Gutschriften und referenzierte Rechnungen müssen manuell ausgeziffert werden. |
Eine Zuordnung kann grundsätzlich nur stattfinden, wenn Cross auch die Rechnungsnummer der Rechnung angibt, zu der die Gutschrift gehört. Die Referenzbelegnummer (gutgeschriebene Rechnungsnummer) wird aus dem ersten gefüllten Cross-Feld entnommen:
<Position> / <allocationnr><Header> / <creditreferencenr><Header> / <invoice_reference>
Verarbeitung
Personenstammdaten sofort verarbeiten
Vorgabewert: Ja
Gibt an, ob die Übernahmedatei mit den Stammdaten direkt nach der Erzeugung automatisch verarbeitet werden soll.
Die Verarbeitung wird im Log protokolliert.
Wert | Erläuterung |
Ja | Die Übernahmedatei wird automatisch verarbeitet. Sie wird gelöscht, wenn alle Sätze vollständig verarbeitet wurden und keine Fehler aufgetreten sind. |
Nein | Die Übernahmedatei wird nicht automatisch nach der Erzeugung verarbeitet. |
Bankverbindung der Personenkonten übernehmen
Vorgabewert: Ja
Legt fest, ob Bankverbindungen aus Cross in den Personenkonten von FibuNet eingetragen werden sollen.
Wert | Erläuterung |
Ja | Die Bankverbindung wird aus Cross übernommen. Dies setzt voraus, dass alle Bankverbindungen auch in Cross gepflegt werden. Andernfalls überschreiben die leeren Bankverbindungen aus Cross die Einträge in FibuNet. |
Nein | Die Bankverbindungen werden in FibuNet gepflegt und nicht durch die Schnittstelle überschrieben. |
Matchcode der Personenkonten übernehmen
Vorgabewert: Ja
Legt fest, ob der Matchcode aus Cross die Kontobezeichnung überschreiben soll.
Wert | Erläuterung |
Ja | Der Matchcode aus Cross wird übernommen, wenn er von der Kontobezeichnung abweicht. |
Nein | Der Matchcode aus Cross wird nicht in die FibuNet-Kontobezeichnung übernommen. |
E-Mail übernehmen
Vorgabewert: Ja
Legt fest, ob die E-Mail-Adresse aus Cross in das Personenkonto geschrieben werden soll.
Wert | Erläuterung |
Ja | Die E-Mail-Adresse wird übernommen. |
Nein | Die E-Mail-Adresse wird nicht im Personenkonto eingetragen. |
In Cross kann im Feld "Telefon 2" eine E-Mail-Adresse eingetragen werden. Die Schnittstelle prüft den Inhalt auf ein "@"-Zeichen und übernimmt die Adresse dann auch als E-Mail-Adresse.
Telefon übernehmen
Vorgabewert: Ja
Legt fest, ob die in Cross hinterlegte Telefonnummer in die Buchhaltung übernommen werden soll.
Wert | Erläuterung |
Ja | Die Telefonnummer wird übernommen. |
Nein | Die Telefonnummer wird nicht im Personenkonto eingetragen. |
Kreditorenstammdaten übernehmen
Vorgabewert: Ja
Legt fest, ob die in Cross hinterlegten Kreditorenstammdaten in die Buchhaltung übernommen werden sollen.
Wert | Erläuterung |
Ja | Die Kreditorenstammdaten werden übernommen. |
Nein | Die Kreditorenstammdaten werden nicht von Cross an FibuNet übergeben. |
Buchungen sofort verarbeiten
Vorgabewert: Ja
Aktivieren Sie diese Option, wenn die Übernahmedatei mit den Buchungen direkt nach der Erzeugung automatisch verarbeitet werden soll.
Die Verarbeitung wird im Log protokolliert.
Wert | Erläuterung |
Ja | Die Übernahmedatei wird direkt nach der Erzeugung automatisch verarbeitet. Sie wird gelöscht, wenn alle Sätze vollständig verarbeitet wurden und keine Fehler aufgetreten sind. |
Nein | Die Übernahmedatei wird nicht automatisch nach der Erzeugung verarbeitet. |
DocumentId als Barcode
Vorgabewert: Nein
Wenn aktiviert, wird der Barcode aus Cross für die Archivierung übernommen.
Eine maximal 8-stellige numerische DocumentID wird als FibuNet-Barcode im Format
MMMMMJJJJ########übernommen.Längere oder nicht numerische DocumentIDs werden unverändert als Barcode übernommen.
Wert | Erläuterung |
Ja | Die DocumentID wird als Barcode für die Archivierung übernommen. |
Nein | Es erfolgt keine Übernahme des Barcodes. |
ET/AP-Info als Buchtext
Vorgabewert: Nein
Legt fest, wie der Buchungstext gefüllt wird.
Wert | Erläuterung |
Ja | Die Felder Positionstyp (itemtype), Positionskennung (itemidentifier) und Positionsbezeichnung (itemdescription) werden als Buchungstext verwendet, sofern sie gefüllt sind. |
Nein | Der Buchtext wird zusammengesetzt aus: Auftragsart, Auftragsnummer, Kennzeichen, Belegart, Warenart, Teileart, Fahrzeugakte und OP-Vermerk. |
OP (Offene Posten)
Debitoren-OP: Auftragsnummer als Belegnummer 2
Vorgabewert: Ja
Legt fest, ob die Auftragsnummer oder die Fahrgestellnummer als Belegnummer 2 verwendet werden soll.
Wert | Erläuterung |
Ja | Die Auftragsnummer wird in die Belegnummer 2 eingetragen. Damit ist eine automatische Zuordnung in BankBlitz XL möglich, wenn der Kunde bei der Überweisung nur die Auftragsnummer angibt. |
Nein | Die Fahrgestellnummer wird in die Belegnummer 2 eingetragen. |
Cross Serviceberater/Verkäufer als Vertreter in den OP eintragen
Vorgabewert: Nein
Legt fest, ob der Verkäufer in Cross als Vertreter in den OP eingetragen werden soll.
Wert | Erläuterung |
Ja | Der Serviceberater/Verkäufer aus Cross wird als Vertreter in den OP eingetragen. Im Reiter Berater müssen hierzu die Cross-Nummern den FibuNet-Kreditoren zugewiesen werden. Der Vertreter wird dem Cross-Feld |
Nein | Der Verkäufer wird nicht an die Buchhaltung übermittelt. |
Gewährleistungsrückrechnung: Auftragsnummer statt Rechnungsnummer als OP-Nummer
Vorgabewert: Nein
Legt fest, ob die Auftragsnummer oder die Rechnungsnummer des GWL-Antrages als OP-Nummer in FibuNet verwendet werden soll.
Diese Einstellung muss analog zu der entsprechenden Konfiguration in Cross gesetzt werden.
Wert | Erläuterung |
Ja | Die Auftragsnummer wird als OP-Nummer verwendet. |
Nein | Die Rechnungsnummer wird als OP-Nummer verwendet. |
Externe Rechnungsnummer als OP-Nummer/Belegnummer 1 verwenden
Vorgabewert: Nein
Wenn diese Option aktiviert ist und in den Beleg-Daten im Feld
extinvoicenreine externe Rechnungsnummer übergeben wird, wird diese als Belegnummer 1 in den OP übernommen.Die bisherigen Inhalte der Belegnummern verschieben sich dann um ein Feld weiter.
Diese Einstellung gilt in allen Buchungskreisen, auch für die Vorsteuerbuchung.
Wert | Erläuterung |
Ja | Die externe Rechnungsnummer wird als Belegnummer 1 in den OP übernommen. |
Nein | Die externe Rechnungsnummer wird nicht berücksichtigt. |
Monatsabschluss
Monatsabschluss-Tag
Vorgabewert: 0
Geben Sie hier den Tag an, ab dem keine Buchungen in die Vorperiode mehr zugelassen werden.
Ein entsprechendes
<Postingdate>wird ignoriert, wenn es noch im Vormonat liegt. Stattdessen wird das Belegdatum verwendet. Liegt auch dieses im Vormonat, wird das Tagesdatum verwendet.
Beispiel: Eingetragener Monatsabschluss-Tag: 5, aktuelles Tagesdatum: 06.07.
Postingdate = 01.07. / Documentdate = 01.07. → Buchdatum = Postingdate 01.07.
Postingdate = 30.06. / Documentdate = 01.07. → Buchdatum = Documentdate 01.07.
Postingdate = 30.06. / Documentdate = 25.06. → Buchdatum = Tagesdatum 06.07.
Buchungen ignorieren
Vehiclebusinesscase
Vorgabewert: leer
Buchungen mit den hier eingetragenen Werten im Feld
<vehiclebusinesscase>werden ignoriert und nicht gebucht.Damit können beispielsweise die Abschreibungsbuchungen aus Cross für Miet- und Vorführwagen von der Übernahme ausgeschlossen werden.
Geben Sie einen Bereich mit "-" an. Mehrere Bereiche können mit Komma getrennt werden.
Reiter Konten
Überleitung VAK an Bestand
Überleitungskonto
Vorgabewert: 1525
Geben Sie hier das Überleitungskonto an, das verwendet wird, wenn Buchung und Gegenbuchung nicht 1:1 zugeordnet werden können.
Das Überleitungskonto soll nach jeder Transaktion ausgeglichen sein.
Bestandskonto (3er-Klasse)
Vorgabewert: im Bereich 3000-3799
Geben Sie hier den Kontenbereich der Bestandskonten für die Erkennung der VAK-Buchungen ein.
Der Eintrag ist notwendig, da grundsätzlich eine Aufteilungsbuchung gebucht wird. Damit die Buchungen des Bestandes und der VAK nicht als Gegenkonto das Personenkonto beinhalten, muss die Schnittstelle die Buchung erkennen, um direkt per Konto 7xxx an 3xxx buchen zu können.
Bestandskonto (7er-Klasse)
Vorgabewert: im Bereich 7000-7799
Geben Sie hier den Kontenbereich der Wareneinsatzkonten für die Erkennung der VAK-Buchungen ein.
Die Erläuterung entspricht der des Bestandskontos der 3er-Klasse (siehe oben).
Vorsteuer
Vorsteuer direkt buchen
Vorgabewert: 1445
Wenn hier eine FibuNet-Kontonummer angegeben wird, wird die Steuerautomatik der vorsteuerpflichtigen Konten deaktiviert und der gesamte Vorsteuerbetrag einer Rechnung in einer Summe auf dieses Konto gebucht.
Damit können die Bestandskonten in FibuNet OP-geführt werden.
Diese manuelle Vorsteuerbuchung wird nur durchgeführt, wenn in dem Cross-Datensatz alle Positionen im Feld
<taxliability>den Eintrag "V" haben, sofern ein<vatpercentage>größer "0" angegeben ist.
Die Einträge <taxliability> entnimmt Cross dem Feld "Steuerpflicht" aus dem Cross-Sachkontenstamm. Ist die Einstellung dort nicht korrekt, muss das Feld über den Menüpunkt Datei > Cross-Datei schnell ändern angepasst werden. Nehmen Sie diese Änderung nur in Absprache mit dem FibuNet-Support vor.
Gewährleistungsrückrechnung
GWL Abstimmkonto in Cross
Vorgabewert: 1481
Sonderfall Steuerbuchung aus Gewährleistungsrückrechnung: Es wird nur in der Buchung Kreditor gegen Abstimmkonto der Steuerbetrag mit übergeben.
Da das Steuerkonto nicht direkt bebucht wird, bucht die Schnittstelle eine steuerpflichtige Erlösbuchung und eine steuerfreie Gegenbuchung.
Beispiel:
EUR 100,00 gegen 1481 wird zusätzlich:
EUR 100,00 gegen 9701 (M/1 → Nettobetrag wird auf Brutto hochgerechnet)
EUR -100,00 gegen 9707 (0/0 → Nettobetrag wieder stornieren)
Gegenkonto GWL Abstimmkonto
Vorgabewert: 0
Das Gegenkonto zum GWL-Abstimmkonto muss angegeben werden, wenn in Cross ein Sachkonto und kein Kreditor verwendet wird. In diesem Fall werden auch die Buchungen, die mit diesem Konto beginnen, als Aufteilung gebucht.
Ist das Sachkonto nicht oder falsch hinterlegt, wird die Bemessungsgrundlage der GWL nicht korrekt gebucht.
Wird aus Cross ein Kreditorenkonto angesprochen, ist ein Eintrag nicht notwendig.
Bemessungsgrundlage
Vorgabewert: 9701
Steuerpflichtiges Konto zum Erfassen der Bemessungsgrundlage.
Dieses Konto ist notwendig, um die Bemessungsgrundlage der Steuer zu buchen, damit sie in der Umsatzsteuervoranmeldung berücksichtigt wird.
Das Konto muss in FibuNet mit Mehrwertsteuer 19% und UStVA-Kennzeichen 81 geschlüsselt sein.
Gegenkonto Bemessungsgrundlage
Vorgabewert: 9707
Steuerfreies Konto zum Stornieren der Bemessungsgrundlage.
Das Konto muss in FibuNet mit Mehrwertsteuer 0% und UStVA-Kennzeichen 0 geschlüsselt sein.
Transitkonten
Transitkonto Auflösungsbuchung
Vorgabewert: 6999
In einigen Geschäftsvorfällen nutzt Cross ein Verrechnungskonto. Tragen Sie hier Ihr Transitkonto ein, damit die Auflösungsbuchungen auch steuerlich korrekt verarbeitet werden können.
Es handelt sich um eine Auflösungsbuchung, wenn:
dieses Konto angebucht wird, und
es sich um eine Umbuchung von einem Kostenrechnungsmerkmal auf ein anderes mit Funktionskennzeichen
<function>'WES', 'UMB' oder 'UBA' handelt, undes sich nicht um eine Auflösungsbuchung im Vorsteuerbereich handelt (der Eintrag
<taxliability>muss ungleich 'V' sein).
Auflösungsbuchungen im Vorsteuerbereich erfolgen unter anderem beim Abgang eines Vorführwagens.
Diese Auflösungsbuchungen werden bei der Buchung automatisch vom Nettobetrag auf Brutto hochgerechnet.
Transitkonto Einkauf
Vorgabewert: 1792
Das Transitkonto Einkauf wird wie ein Kreditor als Aufteilung gebucht.
Für den offenen Posten wird, sofern angegeben, die Referenzbelegnummer verwendet.
Transitkonto Rückbuchung
Vorgabewert: 0
Das Transitkonto für die Rückbuchung, wenn das EU-Konto beim Einkauf die normale Wareneinsatzbuchung über das inländische Bestandskonto korrigieren soll.
Inventar-Zugang
Gegenkonto Inventar-Zugang
Vorgabewert: 5000-5999
Mit diesen Gegenkonten werden Zugänge in der Inventarbuchhaltung erzeugt, wenn in den Einstellungen auf dem Reiter Inventare die Anbindung an die Anlagenbuchhaltung für bestimmte Inventar-Konten aktiviert ist.
Geben Sie einen Bereich mit "-" an. Mehrere Bereiche können mit Komma getrennt werden.
Reiter Kontoumsetzung
In der Kontoumsetzung besteht die Möglichkeit, Sachkonten, Debitoren, Kreditoren und Kostenstellen in Abhängigkeit des Sachkontos aus Cross auf andere Konten in FibuNet umzusetzen.
Diese Umsetzung wird z. B. zwingend bei der Buchung von innergemeinschaftlichen Lieferungen oder Ausfuhrlieferungen benötigt. Cross unterscheidet im Sachkonto nicht, ob ein steuerpflichtiger Umsatz im Inland oder eine innergemeinschaftliche Lieferung vorliegt. Dies wird in Cross über die steuerliche Behandlung und den Steuercode abgewickelt.
Für die Kontoumsetzung wird zunächst die Bildungsregel aus der Company-Tabelle auf das Cross-Konto angewendet. Dann erfolgt die Suche in der Kontoumsetzungstabelle.
Cross-Felder
BetriebsNr
Tragen Sie hier die 5-stellige Betriebsnummer aus Cross ein, für die eine Umsetzung erfolgen soll.
Bei Eintrag 0 gilt die Umsetzung für alle Betriebsnummern.
Kontotyp
Vorgabewert: 3
Tragen Sie hier ein, für welche Kontoart eine Umsetzung erfolgen soll.
Wert | Kontoart |
1 | Debitor |
2 | Kreditor |
3 | Sachkonto |
Kontonummer Cross
Vorgabewert: 0
Tragen Sie hier die Kontonummer ein, die aus Cross exportiert wird und umgesetzt werden soll.
Ein Konto kann ohne Abhängigkeit der Kostenstelle umgesetzt werden. Wenn Sie ein Konto eintragen und die Spalte "Kostenstelle Cross" leer lassen, wird dieses Konto immer umgesetzt, unabhängig von der Kostenstelle.
Kostenstelle Cross
Tragen Sie hier die Kostenstelle ein, die aus Cross exportiert wird und umgesetzt werden soll.
Auch eine einzelne Kostenstelle kann umgesetzt werden, wenn der Eintrag "Kontonummer Cross" auf 0 bleibt. So kann z. B. die Kostenstelle 130 generell auf die Kostenstelle 131 umgesetzt werden.
Kostenstelle RegEx
Alternativ zur Umsetzung für genau eine Kostenstelle kann hier ein regulärer Ausdruck verwendet werden.
Mit einem regulären Ausdruck kann für jede Stelle beschrieben werden, welche Ziffern gestattet sind.
Ausdruck | Erläuterung |
| Genau diese eine Ziffer ist an dieser Position erlaubt |
| An dieser Position sind nur die Ziffern 0, 2 und 5 erlaubt |
| An dieser Position sind nur die Ziffern 0-3 erlaubt |
| Eine beliebige Ziffer = [0-9] |
| Genau 3 beliebige Ziffern |
| Eine 8-stellige Zahl mit "51" an der 5. und 6. Stelle. Alle anderen Ziffern sind beliebig. |
Beispiel: Es werden alle Buchungen des Sachkontos 8000, die an der 5. und 6. Stelle der Kostenstelle (BKR-Absatzkanal) den Wert 51 haben, auf das Konto 8006 umgesetzt. Dies kann sinnvoll sein, um Großkunden-Geschäfte auf eigenen Sachkonten abzubilden.
Steuerliche Behandlung
Vorgabewert: 0
In FibuNet ist es zwingend erforderlich, unterschiedliche steuerliche Sachverhalte auch auf unterschiedliche Sachkonten zu buchen. Cross trennt diese Sachverhalte durch die steuerliche Behandlung, bucht aber auf das gleiche Konto wie die inländischen Umsätze.
Folgende steuerliche Behandlungen gibt es in Cross:
Code | Bezeichnung |
2 | Steuerpflichtiger Einkauf |
3 | GW Einkauf von privat |
4 | Import Drittland |
8 | Betriebsinterner Einkauf |
10 | NW an EU Privat |
11 | Export Drittland |
12 | Steuerpflichtiger Verkauf |
16 | Betriebsinterner Verkauf |
18 | Innergemeinschaftlicher Erwerb mit UStID |
19 | Innergemeinschaftliche Lieferung mit UStID |
20 | GW als NW von EU privat |
21 | GW als NW an EU privat |
22 | Nicht steuerbarer Verkauf |
23 | Eigene Versicherungsschäden |
24 | Leistung an EU mit UStID |
25 | NW von EU privat innergemeinschaftlicher Erwerb |
28 | Nicht steuerbarer Einkauf |
32 | Nicht steuerbarer Einkauf Organschaft |
33 | Nicht steuerbarer Verkauf Organschaft |
40 | Innergemeinschaftliche Leistung aus EU mit UStID |
Beispiel: Sie liefern einen Neuwagen in das übrige Gemeinschaftsgebiet an einen Abnehmer mit Umsatzsteuer-ID-Nummer. Sie buchen diese Umsätze auf das Konto 8105 in FibuNet. Folgende Umsetzung ist notwendig:
Company = 56 (Beispiel)
Kontotyp = 3
Kontonummer Cross = 8100
Kostenstelle Cross = kein Eintrag
Steuerliche Behandlung = 19
Konto FibuNet = 8105
Kostenstelle FibuNet = kein Eintrag
Umsatzsteuercode
Vorgabewert: leer
Hier kann ein für die Umsetzung notwendiger Steuercode angegeben werden, wenn die steuerliche Behandlung gleich ist, aber der Steuercode unterschiedlich ist (z. B. 7% Erlöse).
Die in Cross hinterlegte Tabelle führt nur numerische Einträge (z. B. 0 = 0%, 3 = 19%).
FibuNet-Felder
Konto FibuNet
Vorgabewert: 0
Tragen Sie hier das Konto ein, das in FibuNet für diese Umsetzung bebucht werden soll.
Bei der Eingabe von "0" bleibt das Konto unverändert.
Kostenstelle FibuNet
Tragen Sie hier die Kostenstelle ein, die in FibuNet für diese Umsetzung bebucht werden soll.
Bei der Eingabe von "0" bleibt die Kostenstelle unverändert.
Reiter Company
Hier stellen Sie ein, welche Cross-Mandanten in FibuNet auf welchem Mandanten gebucht werden, in welchem Verzeichnis die Tagesabschlussdaten liegen und wie die Bildungsregeln für die Debitoren, Kreditoren und Sachkonten sind.
Zuordnung Cross-Mandant zu FibuNet-Mandant
Cross Mandant
Tragen Sie hier die Mandantennummer aus Cross ein.
Diese steht in den Dateien im Feld
<DistributionHeader> / <clientsegmentnr>.
FN Mandant
Tragen Sie hier die FibuNet-Mandantennummer ein, auf den die Buchungen und Stammdaten des jeweiligen Cross-Mandanten gebucht werden sollen.
TransferVerzeichnis
Tragen Sie hier das Verzeichnis ein, in das die Tagesabschlussdaten von Cross exportiert werden.
Erfragen Sie dieses Verzeichnis bei Ihrem Cross-Berater.
Bildungsregeln für Kontonummern
DebiMask (Debitorenmaske)
Vorgabewert: #########
Tragen Sie hier die Bildungsregel ein, aus der die Schnittstelle aus der Kundennummer Cross die richtige Debitorennummer in FibuNet bilden soll.
# = Die nicht vorhandenen Zeichen der Debitorennummer werden links mit '0' aufgefüllt.
? = Die nicht vorhandenen Zeichen der Debitorennummer werden rechts mit '0' aufgefüllt.
Ein Cross-Konto wird mit mindestens 4 Ziffern ausgewertet; ist es kürzer, werden Führungsnullen eingefügt.
Beispiel: Sie haben in Cross eine Kundennummer 996. Diese 3-stellige Nummer ist in FibuNet nicht als Debitor vorhanden, da 3-stellige Konten Sachkonten sind. Bei einem FibuNet-Debitorennummernbereich von 1.000.000 bis 1.999.999 muss die Bildungsregel 1###### eingetragen werden. Im Beispiel würde die Debitorennummer 1.000.996 in FibuNet bebucht werden.
Bei der Implementierung von Cross ist unbedingt eine Absprache mit den zuständigen Cross-Mitarbeitern erforderlich.
KrediMask (Kreditorenmaske)
Vorgabewert: #########
Tragen Sie hier die Bildungsregel ein, aus der die Schnittstelle aus der Lieferantennummer Cross die richtige Kreditorennummer in FibuNet bilden soll.
# = Die nicht vorhandenen Zeichen werden links mit '0' aufgefüllt.
? = Die nicht vorhandenen Zeichen werden rechts mit '0' aufgefüllt.
Beispiel: Sie haben in Cross eine Lieferantennummer 923456. Bei einem FibuNet-Kreditorennummernbereich von 9.000.000 bis 9.999.999 muss die Bildungsregel 9###### eingetragen werden. Im Beispiel würde die Kreditorennummer 9.923.456 gebucht werden.
Bei der Implementierung von Cross ist unbedingt eine Absprache mit den zuständigen Cross-Mitarbeitern erforderlich.
SachMask (Sachkontenmaske)
Vorgabewert: #########
# = Die nicht vorhandenen Zeichen werden links mit '0' aufgefüllt.
? = Die nicht vorhandenen Zeichen werden rechts mit '0' aufgefüllt.
Tragen Sie hier nur eine Bildungsregel ein, wenn Sie in FibuNet keine 4-stelligen Sachkonten, sondern z. B. 6-stellige Sachkonten haben.
Beispiel: Bei 6-stelligen Sachkonten wäre ein Eintrag ####00 oder ?????? vorzunehmen. Wird aus Cross die Sachkontennummer 8100 gebucht, wird durch die Bildungsregel die Sachkontonummer 810000 in FibuNet gebucht.
Weitere Company-Einstellungen
Mandantenpasswort
Sollten Sie in FibuNet auf dem betreffenden Mandanten ein Passwort hinterlegt haben, tragen Sie dieses hier ein, damit die Schnittstelle sich auf dem Mandanten anmelden kann.
OPExportdatei
Hier wird der Dateipfad inklusive Dateiname für den Export der offenen Posten angegeben.
Beispiel:
w:\fibusalden\Betriebsnummer-Custledgerdetail-^timestamp,001.xmlTragen Sie die richtige 5-stellige Betriebsnummer ein. Das Verzeichnis erfragen Sie bitte bei Ihrem Cross-Berater.
Die Variable
^Timestampsteuert zum Zeitpunkt des Exports Datum und Uhrzeit in den Dateinamen.
SEPAExportdatei
Hier wird der Dateipfad inklusive Dateiname für den Export der SEPA-Mandate angegeben.
Der Dateiname muss der allgemeinen BISTRO-Namenskonvention entsprechen:
Händlernummer-Schnittstellenname-Timestamp,Versionsnummer.xmlDer Schnittstellenname ist CUSTLEDGERSEPA.
Beispiel:
999-CUSTLEDGERSEPA-^Timestamp,001.xmlFehlt der Name der SEPA-Exportdatei, wird dieser Mandant beim Export ignoriert.
OPExportPraefixPers
Wenn in Cross die Kundennummer einen erweiterten Nummernkreis hat, kann hier für die FibuNet-Debitorennummer ein Additiv für den Export der offenen Posten festgelegt werden.
Nutzen Sie diese Option nur nach Rücksprache mit dem FibuNet-Support.
Marke 2-stellig
FibuNet verwaltet für den SKR51 (BKR) die Kostenstellen normalerweise 8- bis 9-stellig mit folgendem Aufbau:
SSMKKAATTSS = Standort (1-2-stellig, ohne Führungsnull)
M = Marke (1-stellig)
KK = Kostenstelle/Herkunft (2-stellig)
AA = Absatzkanal (2-stellig)
TT = Kostenträger/Produkt (2-stellig)
Für Betriebe mit vielen Marken kann die BKR-Marke optional auf 2 Stellen erweitert werden. Aktivieren Sie dazu diese Einstellung für jede betroffene Company.
Die Kostenstelle ist dann immer 9-stellig:
SMMKKAATTS = Standort (1-stellig)
MM = Marke (2-stellig)
KK = Kostenstelle/Herkunft (2-stellig)
AA = Absatzkanal (2-stellig)
TT = Kostenträger/Produkt (2-stellig)
E-Mail für Log-Auszug
Tragen Sie hier eine E-Mail-Adresse ein, wenn pro Cross-Mandant ein zuständiger Sachbearbeiter das Protokoll der jeweiligen Verarbeitung per E-Mail erhalten soll.
Dazu müssen die Einstellungen im Reiter Automatischer Start unter E-Mail-Benachrichtigung konfiguriert sein.
Vertreter Maske
Tragen Sie hier die Vertreter-Maske für die Bildung einer Vertreternummer ein.
Folgende Platzhalter sind zulässig:
S = BKR-Standort
M = BKR-Marke
0-9 = entsprechende Ziffer
Beispiel: Maske
9999SSMMbei Standort 7 und Marke 3 ergibt Vertreter 99990703.Diese Bildungsregel funktioniert nur, wenn alle Serviceberater in der XML-Datei enthalten sind (Feld
<serviceadvisorbpnr>) und im Reiter Berater der Kreditor auf "0" umgesetzt wurde.
Leistungstrennung Datum
Datum, ab wann die Daten auf einen anderen FibuNet-Mandanten gebucht werden.
Leistungstrennung Mandantennummer
Mandantennummer, an die ab dem Trenndatum die Daten übergeben werden.
Reiter KoRe-Merkmale
In diesem Reiter werden die notwendigen Stammdaten für den SKR 51 angelegt. Die Schnittstelle bildet aus den Kostenrechnungsmerkmalen, die von Cross übergeben werden, eine 8- bis 9-stellige Kostenstelle in FibuNet.
Um diese Kostenstellen mit einer Bezeichnung und den korrekten Gruppen automatisiert anzulegen, müssen Sie hier einstellen, welche Marken, Standorte, Kostenstellen, Absatzkanäle und Kostenträger vorhanden sind.
Beispiel: Standort 1, Marke 1, Kostenstelle 10, Absatzkanal 10, Kostenträger 01 ergibt FibuNet-Kostenstelle 11101001 mit der Bezeichnung "V/Ges.NW/ohneKanal/priv.EK/e-up!".
Für die Standorte gibt es kein eigenes Register, da diese direkt aus Cross gelesen werden. Die Standorte werden mit dem Additiv 1000 als Gruppe A in die Kostenstelle eingetragen.
Die Werte für die folgenden Tabellen werden bei jedem Programmstart aus der Datei BKR_KoRe_Merkmale.ini im Datenverzeichnis aktualisiert. Wenn Sie den BKR verwenden, sollten Sie diese Datei in das Datenverzeichnis kopieren. Bei Änderungen in der BKR-Struktur müssen die Anpassungen in der INI-Datei vorgenommen werden.
Die automatische Anlage von Kostenstellen für den BKR 51 wird protokolliert.
BKR Marke
Tragen Sie in dieser Tabelle mindestens die Marken ein, die in Cross abgebildet sind. Bei Installation der Schnittstelle sind die Marken 0-9 bereits vorhanden. Die Marke wird automatisiert mit dem Additiv 2000 in das Feld Gruppe B der Kostenstelle eingetragen.
Beispiel: Wird die Marke 1 (VW) fakturiert, schreibt die Schnittstelle bei Neuanlage in das Feld "Gruppe B" den Wert 2001. Die Gruppe wird ebenfalls automatisiert angelegt und enthält die Bezeichnung gemäß der Spalte "Bezeichnung".
In der Spalte Abweichende Marke können Sie die Marke umsetzen, z. B. wenn Marke "0" in Cross zu Marke "9" in FibuNet werden soll.
Die Tabelle enthält folgende Spalten:
Nummer - Markennummer. Bei Neuanlage wird die Marke mit dem Additiv 2000 im Feld "Gruppe B" hinterlegt (Beispiel: Marke 1 = Volkswagen ergibt Gruppe B = 2001).
Bezeichnung - Bezeichnung der Marke (z. B. Volkswagen).
Kurzbezeichnung - Erster Teil der Kostenstellenbezeichnung bei Neuanlage (z. B. "V" für Volkswagen). Daraus wird die vollständige Bezeichnung gebildet, z. B. "V/Ges. NW/intern/ohne Prod".
KBA Schlüssel - Herstellernummer laut Kraftfahrzeugbundesamt (nur informativ).
Abweichende Marke - Umsetzung der Markennummer aus Cross in die Markennummer in FibuNet.
BKR Kostenstellen
Tragen Sie in dieser Tabelle mindestens die Kostenstellen ein, die in Cross abgebildet sind.
Nummer - Cross-Kostenstelle. Wird mit dem Additiv 3000 in das Feld "Gruppe C" eingetragen (Beispiel: Kostenstelle 11 = Neuwagen ergibt Gruppe C = 3011).
Bezeichnung - Bezeichnung der Kostenstelle (z. B. Neufahrzeuge).
Kurzbezeichnung - Wird in die Kostenstellenbezeichnung bei Neuanlage geschrieben (z. B. "NF"). Beispiel einer vollständigen Bezeichnung: "NF/NW/ohne Kanal/Touran".
Gruppe 1 - Wird mit dem Additiv 6000 automatisiert als Gruppe angelegt und als Gruppe F in der Kostenstelle hinterlegt (Beispiel: Gruppe 1 = 1 Verkauf ergibt Gruppe F = 6001).
Gruppe 2 - Wird mit dem Additiv 7000 automatisiert als Gruppe angelegt und als Gruppe G in der Kostenstelle hinterlegt (Beispiel: Gruppe 2 = 1 Neuwagen ergibt Gruppe G = 7001).
BKR Absatzkanal
Tragen Sie in dieser Tabelle mindestens die Absatzkanäle ein, die in Cross abgebildet sind.
Nummer - Cross-Absatzkanal. Wird mit dem Additiv 4000 in das Feld "Gruppe D" eingetragen (Beispiel: Absatzkanal 0 = ohne Absatzkanal ergibt Gruppe D = 4000; Absatzkanal 10 = privater Einkauf ergibt Gruppe D = 4010).
Bezeichnung - Bezeichnung des Absatzkanals (z. B. ohne Absatzkanal).
Kurzbezeichnung - Wird in die Kostenstellenbezeichnung geschrieben (z. B. "priv.EK"). Beispiel einer vollständigen Bezeichnung: "NF/NW/priv.EK/Touran".
Gruppe 1 - Wird mit dem Additiv 8000 in das Feld Gruppe H eingetragen (Beispiel: Gruppe 1 = 3 Großkunde ergibt Gruppe H = 8003).
BKR Kostenträger
Tragen Sie in dieser Tabelle mindestens die Kostenträger ein, die in Cross abgebildet sind. Der Kostenträger ist immer in Abhängigkeit zur Marke zu sehen.
Marke - 4-stellige Markennummer. Beispiel: Marke Audi (Gruppennummer 5201), Marke VW (Gruppennummer 5101).
Nummer - Cross-Kostenträger. Wird mit dem Additiv 5000 und einem eventuellen Additiv Marke * 100 in das Feld "Gruppe F" eingetragen.
Beispiel: Kostenträger 10 "Beetle" Marke VW 100 ergibt Gruppe F = 5110
Kostenträger 30 "Eos" Marke VW 100 ergibt Gruppe F = 5130
Kostenträger 10 "TT Coupe" Marke Audi 200 ergibt Gruppe F = 5210
Kostenträger 30 "A6 Avant" Marke Audi 200 ergibt Gruppe F = 5230
Bezeichnung - Bezeichnung des Kostenträgers (z. B. Beetle, UP!).
Kurzbezeichnung - Wird in die Kostenstellenbezeichnung geschrieben (z. B. "UP"). Beispiel einer vollständigen Bezeichnung: "NF/NW/ohne Kanal/UP".
Gruppe 1 - Wird mit dem Additiv 9000 automatisiert als Gruppe angelegt und als Gruppe I hinterlegt (Beispiel: Gruppe 1 = 4 Mittelklasse ergibt Gruppe I = 9004).
BKR Umsetzung
Die Umsetzung von BKR-Kostenrechnungsmerkmalen auf abweichende FibuNet-Merkmale kann notwendig sein, wenn an einem Standort innerhalb einer Marke ein eigenes Profit-Center ausgewertet werden soll, z. B. für Oldtimer.
In Abhängigkeit mehrerer Merkmale (z. B. Standort + Kostenstelle + Absatzkanal) kann sich in FibuNet ein anderer Absatzkanal ergeben.
Original-Kostenrechnungsmerkmale
Bei der Umsetzung wird Zeile für Zeile verglichen, ob die Merkmale passen. Ist eine passende Umsetzung gefunden, wird diese genommen. Die Eingabe der Daten kann einzeln oder für Gruppen erfolgen. Bereiche werden mit Bindestrich eingegeben, einzelne Nummern durch Komma getrennt (z. B. 1-10,12,15-19).
Rang - Reihenfolge der Umsetzungsprüfung.
Betriebsnummern
Standorte
Marken
Kostenstellen
Absatzkanäle
Kostenträger
Service-Standort
Verkäufer
Umsetzen auf
Geben Sie hier die Zielwerte ein. Es kann jeweils nur ein einzelner Wert (kein Bereich) eingegeben werden:
Standort
Marke
Kostenstelle
Absatzkanal
Kostenträger
Reiter Kostenträger
In diesem Reiter wird entschieden, ob die Schnittstelle auch auf FibuNet-Kostenträger buchen soll. Voraussetzung ist, dass in FibuNet die Kostenträgerrechnung auf den betroffenen Sachkonten eingerichtet ist. Zur Ersteinrichtung der Kostenträgerrechnung ziehen Sie unbedingt einen FibuNet-Consultant hinzu.
Buchen
Kostenträger buchen
Hier stellen Sie grundsätzlich ein, ob mit Kostenträgern gebucht werden soll oder nicht.
Der Kostenträger in FibuNet ist immer die Fahrgestellnummer. Die Kostenträgernummern sind immer die letzten 6 Stellen der Fahrgestellnummer.
Bei doppelt vorkommenden Nummern wird die Nummer erhöht, bis eine freie Kostenträgernummer gefunden wird.
Die Zuordnung zur Fahrgestellnummer erfolgt über die Kostenträgerbezeichnung.
Addiere zu Nummer
Haben Sie in FibuNet einen anderen Nummernbereich für die Kostenträger als die letzten 6 Stellen der Fahrgestellnummer (also 1-999999), geben Sie hier das Additiv ein, damit die Nummern in den richtigen Bereich passen.
Ab Auftragswert
Definieren Sie hier, ab welchem Auftragswert ein Kostenträger neu angelegt werden soll.
Wenn Sie z. B. nur Kostenträger ab einem Auftragswert von 5.000 EUR auswerten wollen, tragen Sie hier "5000" ein.
Der Auftragswert ist der Bruttorechnungsbetrag.
Nur bei diesen Auftragsarten
Definieren Sie hier, für welche Auftragsarten neue Kostenträger angelegt werden sollen.
Einzutragen sind die Auftragsarten aus Cross gemäß Feld
<wsordermodekey>.Mehrere Auftragsarten sind durch Komma voneinander zu trennen.
Werden keine Auftragsarten eingetragen, werden für alle Auftragsarten Kostenträgerbuchungen erzeugt.
Eine Einschränkung kann sinnvoll sein, wenn Sie z. B. nur Fahrzeugrechnungen in der Kostenträgerrechnung abbilden wollen.
Vorgabe Kostenträger
Wenn ein Sachkonto eine Kostenträgerbuchung in FibuNet erwartet, in Cross aber für diesen Beleg keine Fahrgestellnummer vorhanden ist oder der Mindestwert nicht erreicht ist, bucht FibuNet den hier eingetragenen Vorgabe-Kostenträger.
Gruppenzuordnung
Hier wird eingetragen, aus welchen Kriterien sich die 10 Gruppen einer Kostenstelle bilden.
Die Tabelle enthält folgende Spalten:
Nr - Laufende Nummer der Gruppe.
Bezeichnung - Name der Gruppe.
Gruppe bilden aus - Kriterium, aus dem der Gruppenname gebildet wird.
Additiv - Summe, die bei der Bildung der Gruppennummer addiert wird.
Die Gruppennummer kann aus folgenden Kriterien gebildet werden:
Bezeichnung | Erläuterung |
BKR Absatzkanal | Gruppe wird aus dem BKR-Absatzkanal gebildet |
BKR Kostenstelle/Herkunft | Gruppe wird aus der BKR-Kostenstelle gebildet |
BKR Kostenträger (Produkt/Modell) | Gruppe wird aus dem BKR-Kostenträger gebildet |
BKR Marke | Gruppe wird aus der BKR-Marke gebildet |
BKR Marke/Modell (4-stellig) | Gruppe wird aus der 4-stelligen Marke/Modell-Kombination gebildet |
Company | Die Gruppe wird aus der Cross-Mandantennummer gebildet. Da auf einem Mandanten in allen Kostenträgern die gleiche Companynummer steht, ist diese Option in der Regel weniger sinnvoll. |
Kostenstelle (2-stellig) | Die 2-stellige Kostenstelle wird eingetragen (z. B. Kostenstelle 111 ergibt Gruppe 11). Bei Nutzung des BKR nicht sinnvoll. |
Kostenstelle (3-stellig) | Die 3-stellige Kostenstelle wird eingetragen (z. B. Kostenstelle 311 ergibt Gruppe 311). Bei Nutzung des BKR nicht sinnvoll. |
Addiere Wert zu Nummer
Hier können Sie zu den Werten, aus denen die Gruppe gebildet wird, ein Additiv eingeben.
Die Gruppennummer in FibuNet wird dann aus dem Wert und dem Additiv gebildet.
Dies kann notwendig sein, wenn Gruppennummern in FibuNet bereits vorhanden sind und die neuen Gruppen in einen anderen Nummernbereich verschoben werden müssen.
Zuordnung aktualisieren
Immer wenn ein Kostenträger bebucht wird, werden auch die Stammdaten angelegt. Wenn dieser Kostenträger schon vorhanden ist, legen Sie hier fest, wie mit bestehenden Stammdaten verfahren werden soll.
Wert | Erläuterung |
Niemals überschreiben | Zuordnung wird niemals überschrieben. |
Nur leere Zuordnungen überschreiben | Wenn in dem zu füllenden Gruppenfeld nichts enthalten ist, wird die Zuordnung überschrieben. |
Bestehende Zuordnung überschreiben | Die Daten werden immer überschrieben. |
Reiter Berater
In dieser Tabelle nehmen Sie die Zuordnung der Kundendienstberater bzw. Verkäufer vor, die in FibuNet als Vertreter im offenen Posten hinterlegt werden sollen. Die Cross-Beraternummer kann dort nicht direkt eingetragen werden.
Die Tabelle enthält folgende Spalten:
Serviceberater/Verkäufer - Verkäufernummer gemäß Cross. Der Vertreter wird zuerst dem Cross-Feld
<salespersonbpnr>entnommen. Wenn dies keinem Kreditor zugeordnet ist, wird das Cross-Feld<serviceadvisorbpnr>verwendet.Bezeichnung - Name des Beraters.
Mandant - FibuNet-Mandantennummer.
Kreditor - Kreditorennummer in FibuNet. Tragen Sie hier eine "0" ein, wenn diese Einzelumsetzung durch die Bildungsregel für die Vertretermaske im Reiter Company übersteuert werden soll.
Reiter Inventare
Auf dieser Seite können Sie die Funktion aktivieren, dass anlagenbuchhaltungsrelevante Geschäftsvorfälle automatisiert in die FibuNet-Anlagenbuchhaltung übernommen werden. Bei Einführung dieses Automatismus sollten Sie einen FibuNet-Consultant hinzuziehen.
Die Tabelle enthält folgende Spalten:
FibuKonto - Konto, bei dem die Schnittstelle auch Buchungen in der Anlagenbuchhaltung vornehmen soll. Dient zur Anlage der fehlenden Inventarstammdaten bei einem Neuzugang. Zusätzlich muss in der Cross-Datei
origingroup "mwr"oder"lei"undprevintvehicletype "LEI"stehen.Gruppe (Führungssatz) - Führungssatz eines Inventars für das entsprechende FibuKonto (Beispiel: 3010).
Bemerkung - Platz für Erläuterungen (nur informativ).
Abschreibung vor Vollabgang buchen
Vorgabewert: Nein
Wert | Erläuterung |
Ja | Vor dem Vollabgang wird eine Abschreibung gebucht. |
Nein | Beim Vollabgang wird vorher keine Abschreibung gebucht. |
Buchungen per 3er-Klasse an Inventarkonto werden immer als manuell zu buchender Abgang interpretiert und nicht mehr als negativer Neuzugang.
Reiter Automatischer Start
Grundsätzlich startet die Schnittstelle nur durch Klick auf den Button Transfer starten. In diesem Reiter können Sie den Start des Transfers automatisieren. Dazu muss die Schnittstelle zwingend gestartet sein.
Die Schnittstelle sendet per E-Mail ein Protokoll an eine definierte Mail-Adresse über das Ergebnis des automatischen Starts.
Hinweis: Diese Funktion ist nur noch aus Kompatibilitätsgründen vorhanden. Für den automatischen Start sollten Sie zukünftig den Aufruf über die Windows-Aufgabenplanung mit den Kommandozeilenparametern nutzen.
Automatischen Start aktivieren
Transfer automatisch starten
Vorgabewert: Nein
Wert | Erläuterung |
Ja | Transfer wird automatisch gestartet. |
Nein | Transfer wird nicht automatisch gestartet. |
Wochentage
Wählen Sie die Wochentage aus, an denen der automatische Transfer gestartet werden soll:
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Uhrzeiten
Tragen Sie hier maximal vier unterschiedliche Uhrzeiten ein, wann die Schnittstelle an den markierten Tagen den Transfer automatisch starten soll.
E-Mail-Benachrichtigung
Konfigurieren Sie hier die E-Mail-Benachrichtigung über automatische Aktivitäten:
SMTP-Server - Name oder IP-Adresse Ihres SMTP-Servers.
Port - Port Ihres SMTP-Servers.
Benutzername - Benutzername für die Anmeldung am SMTP-Server.
Passwort - Passwort zum oben genannten Benutzer.
Empfänger - E-Mail-Adresse, an die das Protokoll gesendet werden soll.
Absender - Absenderadresse für die Schnittstelle (z. B. [email protected]).
E-Mail nur bei Warnungen/Fehlern versenden
Wert | Erläuterung |
Ja | E-Mail wird nur bei Warnungen oder Fehlern versendet. |
Nein | Es wird nach jedem Transfer eine E-Mail gesendet. |
Mit der Schaltfläche Testmail können Sie testen, ob die SMTP-Einstellungen korrekt sind und ob das Senden einer E-Mail möglich ist.
Reiter Zahlungsziel
Hier erfolgt die Umsetzung des Cross-Zahlungsziels aus dem Feld <paymenttarget_accountingcode> auf FibuNet-Zahlungskonditionen.
Zuordnung Zahlungsziele zu Zahlungskonditionen
Die Tabelle enthält folgende Spalten:
Paymenttarget - Tragen Sie hier den Accounting-Code der Zahlungskondition aus Cross ein. Der Accounting-Code wird mit Führungsnullen übergeben und muss auch so eingetragen werden.
Bezeichnung - Beschreibung des Zahlungsziels (Infofeld).
SkontoTage1 - Tage für die Nutzung der 1. Skontokondition.
SkontoProz1 - Prozentsatz der 1. Skontokondition (Eingabe mit Dezimalkomma, z. B. 2,5 entspricht 2,5%).
SkontoTage2 - Tage für die Nutzung der 2. Skontokondition.
SkontoProz2 - Prozentsatz der 2. Skontokondition.
Nettotage - Tage für die Nettofälligkeit.
Reiter FACT-Statistik
Hier wird die Verbindung von einem Cross-Konto zu einer FibuNet-Menge hergestellt. FibuNet übernimmt die statistischen Mengen aus Cross, um sie später an FACT zu melden.
Cross-Felder
Cross-Mandant (0=alle) - Tragen Sie hier den Cross-Mandanten ein, für den die Umsetzung gelten soll. Die Eingabe von "0" setzt alle Mandanten auf die hier gemachte Einstellung um.
Cross Konto - Geben Sie hier das Cross-Konto ein, für das die Umsetzung auf die FibuNet-Menge gelten soll.
FibuNet-Felder
Mengennummer - Mengennummer, die in FibuNet bebucht werden soll. Die Menge muss in FibuNet als absolute Menge (Mengentyp = 0) mit zwei Nachkommastellen definiert sein.
