Überblick
Mit dem Programm FNCross übernehmen Sie Personenkontenstammdaten und Buchungen aus dem Dealermanagement-System Cross nach FibuNet. Zusätzlich werden offene Posten an Cross zurückgemeldet.
FNCross verarbeitet XML-Dateien gemäß der Spezifikation "CROSS Schnittstelle zu RW V1.8.pdf".
Die Schnittstelle ist kostenpflichtig. Die Wartungsgebühren sind obligatorisch.
Installation und Start
Das Programm ist Bestandteil der FibuNet-Client-Installation. Es befindet sich im Client-Verzeichnis. Der Ordner "FibuNet Schnittstellen" enthält eine Verknüpfung auf das Programm.
Beim Start speichert FNCross seine Einstellungen in der Konfigurationsdatei FNCross.INI und einem Unterverzeichnis "FNCross" im FibuNet-Client-Datenverzeichnis. Dafür sind Schreibrechte im Datenverzeichnis notwendig. Das aktuelle Datenverzeichnis wird in der Titelzeile angezeigt.
FNCross nutzt die FibuNet-COM-Schnittstelle zur Kommunikation mit dem FibuNet-Server. Falls diese auf der Arbeitsstation noch nicht installiert ist, rufen Sie den normalen FibuNet-Client auf und starten den Menüpunkt 9.9.5.
Datenverzeichnis
Das Datenverzeichnis bestimmt, wo das Programm seine Dateien ablegt. Es wird in folgender Reihenfolge ermittelt:
Kommandozeilenschalter (/Datenverzeichnis=D:\FibuNet\Daten)
Registry-Zweig der Komponente: HKLM\SOFTWARE\FibuNet GmbH\FibuNet\v5\FNCross
Registry-Zweig des Clients: HKLM\SOFTWARE\FibuNet GmbH\FibuNet\v5\Client
Aktuelles Verzeichnis (Arbeitsverzeichnis), sofern Schreibrechte vorhanden sind
Verzeichnis, in dem die EXE-Datei liegt
Wenn Sie pro Mandant mehrere Schnittstelleninstanzen benötigen, verwenden Sie das gleiche Programm. Legen Sie pro Instanz eine separate Verknüpfung an und hinterlegen Sie in deren Eigenschaften das jeweilige Datenverzeichnis.
FibuNet-Anmeldung
Die Schnittstelle greift während der Konvertierung online auf FibuNet-Daten zu. Nach dem Start melden Sie sich mit Server, Benutzer und Passwort am FibuNet-Server an.
Wenn die Windows-Benutzeranmeldung für Ihren FibuNet-Benutzer aktiviert ist, können Sie sich auch über die Option "Windows-Benutzeranmeldung" authentifizieren (siehe Menüpunkt 0.2.3, Register "Passwort", Feld "Authentifizierungsmodus").
Kommandozeilenparameter
Parameter | Erläuterung |
/Datenverzeichnis | Explizite Vorgabe des Datenverzeichnisses |
/S | Servername |
/O | Portnummer |
/T | Trusted SSO = Windows-Anmeldung aktivieren (J/N) |
/B | FibuNet-Benutzername |
/P | Passwort |
/A | Transfer automatisch einmal starten, Programm danach beenden |
Bei Vorgabe von Server, Port, Trusted, Benutzer oder Passwort wird automatisch die Anmeldung aufgerufen.
Beispiele:
FNCross /S=fibuserver /B=fibunet /P=geheim /A=
FNCross /S=fibuserver /T=J /A=
Hauptfenster
Nach der Anmeldung rufen Sie im Hauptfenster die verschiedenen Aktionen auf.
Titelzeile
In der Titelzeile werden angezeigt: Name der Schnittstelle ("FibuNet – Cross Integration"), Schnittstellenversion (z. B. v3.19), FibuNet-Release (z. B. r1119) und das aktuelle Datenverzeichnis.
Aktivitäten
Hier werden die Programmaktivitäten angezeigt. Die Einträge werden zusätzlich in der Protokolldatei FNCross.log gespeichert. Diese liegt im Datenverzeichnis oder – falls vorhanden – im Unterverzeichnis "LOG".
Transfer starten
Über den Button "Transfer starten" starten Sie den Datentransfer. Dabei werden Stammdaten und Bewegungsdaten von Cross nach FibuNet übertragen. Gleichzeitig werden die offenen Posten aus FibuNet exportiert und für Cross bereitgestellt.
Die Schnittstelle liest die Tagesabschlussdaten des in den Einstellungen angegebenen Verzeichnisses.
Je nach Einstellung werden die Buchungsstapel unter Menüpunkt 3.4 zur Verarbeitung bereitgestellt oder direkt in FibuNet gebucht.
Vor dem Transfer erscheint eine Sicherheitsabfrage.
Es werden nur die Tagesabschlussdaten der in den Einstellungen eingetragenen Cross-Mandanten verarbeitet. Alle anderen XML-Dateien bleiben unberührt.
Archiv anzeigen
Im Archiv werden alle von der Schnittstelle verarbeiteten Dateien gespeichert und zur Auskunft bereitgestellt.
Obere Ansicht – Importdateien
Spalte | Beschreibung |
ID | Fortlaufende Nummer |
Datum | Datum und Uhrzeit der Konvertierung |
Benutzer | FibuNet-Benutzer, der die Schnittstelle gestartet hat |
Company | Zuordnung zur Cross-Firma |
Dateiname | Von Cross vergebener Dateiname |
Dateigröße | Größe in Bytes |
Untere Ansicht
Abhängig von der markierten Datei werden angezeigt:
Inhalt: Inhalt der XML-Datei aus Cross
Übernahmedatei: Inhalt der unter Menüpunkt 3.4 bereitgestellten Übernahmedatei
Protokoll: Das Konvertierungsprotokoll für jede verarbeitete Datei
Hinweis: Eine Bewegungsdaten-Datei, die im Archiv eingetragen ist, kann nicht erneut verarbeitet werden.
Einstellungen
Um die Einstellungen zu bearbeiten, benötigen Sie Administrationsrechte innerhalb von FibuNet und das Administrationspasswort.
Reiter | Funktion |
Allgemein | Einstellungen zu Gutschriften, Verarbeitung, OP und Monatsabschluss |
Konten | Festlegung von Überleitungs-, Gewährleistungs-, Transit- und Inventarkonten |
Kontoumsetzung | Tabelle für die Umsetzung von Cross-Konten nach FibuNet |
Company | Zuordnung von Cross-Mandant zu FibuNet-Mandant |
KoRe-Merkmale | Bestandteile für Kostenstellennummern und Bezeichnungen |
Kostenträger | Einstellungen für die Arbeit mit Kostenträgern |
Berater | Zuordnung der Serviceberater/Verkäufer zu Kreditoren |
Inventare | Gruppierung der FibuKonten zu Inventarführungssätzen |
Automatischer Start | Aktivierung der automatischen Verarbeitung von Cross-Dateien |
Zahlungsziel | Umsetzungstabelle für Zahlungskonditionen |
FACT-Statistik | Zuordnung von Cross-Konten zu Mengennummern |
Reiter Allgemein
Branchenkontenrahmen SKR51
Neuen Branchenkontenrahmen SKR51 nutzen (Vorgabewert: Nein)
Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie den neuen Branchenkontenrahmen SKR51 verwenden. Bei deaktivierter Option wird der alte SKR61 verwendet.
Gutschriften automatisch zuordnen
Gutschriften zuordnen (Vorgabewert: immer)
Diese Einstellung legt fest, ob bei Gutschriften die Referenzbelegnummer aus der Cross-Datei als OP-Nummer verwendet wird. Storno-Rechnungen werden wie Gutschriften behandelt.
Wert | Erläuterung |
immer | Gutschriften auf bereits bezahlte Rechnungen werden trotzdem unter der Rechnungsnummer gebucht |
wenn Rechnung noch offen | Verlangsamt die Konvertierung, da alle offenen Posten ausgelesen werden. Eine Rechnung gilt auch als offen, wenn sie erst in der aktuellen Datei enthalten ist. |
niemals | Gutschriften und referenzierte Rechnungen müssen manuell ausgeziffert werden |
Die Referenzbelegnummer wird aus dem ersten gefüllten Cross-Feld entnommen: <Position> / <allocationnr>, <Header> / <creditreferencenr> oder <Header> / <invoice_reference>.
Verarbeitung
Personenstammdaten sofort verarbeiten (Vorgabewert: Nein)
Gibt an, ob die Übernahmedatei mit den Stammdaten direkt nach der Erzeugung automatisch verarbeitet wird. Bei aktivierter Option wird die Übernahmedatei gelöscht, wenn alle Sätze fehlerfrei verarbeitet wurden.
Bankverbindung der Personenkonten übernehmen (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, wird die Bankverbindung aus Cross in die FibuNet-Personenkonten eingetragen. Voraussetzung: Alle Bankverbindungen werden in Cross gepflegt, da sonst leere Einträge aus Cross die FibuNet-Daten überschreiben.
Matchcode der Personenkonten übernehmen (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, überschreibt der Matchcode aus Cross die Kontobezeichnung, sofern er davon abweicht.
E-Mail übernehmen (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, wird die E-Mail-Adresse aus Cross in das Personenkonto geschrieben. In Cross kann im Feld "Telefon 2" eine E-Mail-Adresse eingetragen werden. Die Schnittstelle prüft auf ein "@"-Zeichen und übernimmt die Adresse entsprechend.
Telefon übernehmen (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, wird die in Cross hinterlegte Telefonnummer in das Personenkonto übernommen.
Titel übernehmen (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, wird der in Cross hinterlegte Titel in die Felder "Name1" und "Kontobezeichnung" vor den Vornamen übernommen.
Kreditorenstammdaten übernehmen (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, werden die Kreditorenstammdaten aus Cross in die Buchhaltung übernommen.
Betriebsnummer als Gruppe (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, wird die Betriebsnummer als Gruppe G in den Personenkontenstammdaten hinterlegt.
Buchungen sofort verarbeiten (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, wird die Übernahmedatei mit den Buchungen direkt nach der Erzeugung automatisch verarbeitet. Die Übernahmedatei wird gelöscht, wenn alle Sätze fehlerfrei verarbeitet wurden.
DocumentId als Barcode (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, wird der Barcode aus Cross für die Archivierung übernommen. Eine maximal 8-stellige numerische DocumentID wird im Format MMMMMJJJJ######## übernommen. Längere oder nicht numerische DocumentIDs werden unverändert als Barcode übernommen.
ET/AP-Info als Buchtext (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, werden die Felder Positionstyp (itemtype), Positionskennung (itemidentifier) und Positionsbezeichnung (itemdescription) als Buchungstext verwendet, sofern sie gefüllt sind.
Andernfalls wird der Buchtext aus folgenden Feldern zusammengesetzt: Auftragsart (wsordermodekey), Auftragsnummer (wsordernr), Kennzeichen (licenceplate), Belegart (documenttype), Warenart (kindofgoods), Teileart (kindofgoods), Fahrzeugakte (vehiclefilenr), OP-Vermerk (openitemnotation).
Leistungsdatum übernehmen (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, wird das Repairdate als Leistungsdatum übernommen.
Aktennummer/Auftragsnummer als Belegnummer 3 (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, wird die dritte Belegnummer nach folgender Regel aufgebaut: modulenr + moduletype + vehiclefilenr. Beispiel: modulenr=1, moduletype=N, vehiclefilenr=987 ergibt Belegnummer 3 = "1N987".
OP-Einstellungen
Debitoren-OP: Auftragsnummer als Belegnummer 2 (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, wird die Auftragsnummer in die Belegnummer 2 eingetragen. Damit ist eine automatische Zuordnung in BankBlitz XL möglich, wenn der Kunde nur die Auftragsnummer angibt. Bei deaktivierter Option wird die Fahrgestellnummer verwendet.
Cross Serviceberater/Verkäufer als Vertreter in den OP eintragen (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, wird der Serviceberater/Verkäufer aus Cross als Vertreter in den OP eingetragen. Im Reiter "Berater" müssen die Cross-Nummern den FibuNet-Kreditoren zugewiesen werden. Der Vertreter wird dem Cross-Feld <salespersonbpnr> entnommen. Falls diesem kein Kreditor zugeordnet ist, wird <serviceadvisorbpnr> verwendet.
Gewährleistungsrückrechnung: Auftragsnummer statt Rechnungsnummer als OP-Nummer (Vorgabewert: Nein)
Legt fest, ob die Auftragsnummer oder die Rechnungsnummer des GWL-Antrages als OP-Nummer verwendet wird. Diese Einstellung muss analog zur entsprechenden Konfiguration in Cross gesetzt werden.
Externe Rechnungsnummer als OP-Nummer/Belegnummer 1 verwenden (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert und im Feld "extinvoicenr" eine externe Rechnungsnummer übergeben wird, wird diese bei Kreditoren als Belegnummer 1 in den OP übernommen. Die bisherigen Inhalte der Belegnummern rücken ein Feld weiter. Dies gilt in allen Buchungskreisen und auch für die Vorsteuerbuchung.
Buchungsdatum
Monatsabschluss-Tag (Vorgabewert: 0)
Ab diesem Tag werden keine Buchungen in die Vorperiode mehr zugelassen. Ein Postingdate im Vormonat wird ignoriert; stattdessen wird das Belegdatum verwendet. Liegt auch das Belegdatum im Vormonat, wird das Tagesdatum verwendet.
Beispiel (Monatsabschluss-Tag: 5, Tagesdatum: 06.07.):
Postingdate = 01.07. / Documentdate = 01.07. → Buchdatum = 01.07.
Postingdate = 30.06. / Documentdate = 01.07. → Buchdatum = 01.07.
Postingdate = 30.06. / Documentdate = 25.06. → Buchdatum = 06.07.
Buchen in die Zukunft (Tage) (Vorgabewert: 365)
Anzahl der Tage, die das Cross-Buchungsdatum über dem aktuellen Tagesdatum liegen darf. Liegt es weiter in der Zukunft, wird das Belegdatum als Buchdatum verwendet.
Buchungen ignorieren
Vehiclebusinesscase (Vorgabewert: leer)
Buchungen mit diesen Werten im Feld <vehiclebusinesscase> werden ignoriert und nicht gebucht. Damit können z. B. Abschreibungsbuchungen aus Cross für Miet- und Vorführwagen von der Übernahme ausgeschlossen werden. Bereiche werden mit "-" angegeben, mehrere Bereiche mit Komma getrennt.
Reiter Konten
Überleitung VAK an Bestand
Überleitungskonto (Vorgabewert: 1525)
Geben Sie das Überleitungskonto an, das verwendet wird, wenn Buchung und Gegenbuchung nicht 1:1 zugeordnet werden können. Das Konto soll nach jeder Transaktion ausgeglichen sein.
Bestandskonto (3er-Klasse) (Vorgabewert: 3000–3799)
Kontenbereich der Bestandskonten für die Erkennung der VAK-Buchungen. Der Eintrag ist notwendig, damit die Schnittstelle Buchungen des Bestandes und der VAK erkennt und direkt per Konto 7xxx an 3xxx buchen kann.
Bestandskonto (7er-Klasse) (Vorgabewert: 7000–7799)
Kontenbereich der Wareneinsatzkonten für die Erkennung der VAK-Buchungen.
Vorsteuer
Vorsteuer direkt buchen (Vorgabewert: 1445)
Wenn hier eine Kontonummer angegeben wird, wird die Steuerautomatik deaktiviert und der gesamte Vorsteuerbetrag einer Rechnung in einer Summe auf dieses Konto gebucht. Damit können die Bestandskonten in FibuNet OP-geführt werden.
Diese manuelle Vorsteuerbuchung wird nur durchgeführt, wenn alle Positionen im Feld <taxliability> den Eintrag "V" haben, sofern ein <vatpercentage> größer "0" angegeben ist.
Gewährleistungsrückrechnung
GWL Abstimmkonto in Cross (Vorgabewert: 1481)
Sonderfall für die Steuerbuchung aus Gewährleistungsrückrechnungen. Da das Steuerkonto nicht direkt bebucht wird, bucht die Schnittstelle eine steuerpflichtige Erlösbuchung und eine steuerfreie Gegenbuchung.
Gegenkonto GWL Abstimmkonto (Vorgabewert: 0)
Dieses Gegenkonto muss angegeben werden, wenn in Cross ein Sachkonto statt eines Kreditors verwendet wird.
Bemessungsgrundlage (Vorgabewert: 9701)
Steuerpflichtiges Konto zum Erfassen der Bemessungsgrundlage. Das Konto muss in FibuNet mit Mehrwertsteuer 19% und UStVA-Kennzeichen 81 geschlüsselt sein.
Gegenkonto Bemessungsgrundlage (Vorgabewert: 9707)
Steuerfreies Konto zum Stornieren der Bemessungsgrundlage. Das Konto muss mit Mehrwertsteuer 0% und UStVA-Kennzeichen 0 geschlüsselt sein.
Transitkonten
Transitkonto Auflösungsbuchung (Vorgabewert: 6999)
Transitkonto für Geschäftsvorfälle, in denen Cross ein Verrechnungskonto nutzt. Es handelt sich um eine Auflösungsbuchung, wenn dieses Konto angebucht wird, es sich um eine Umbuchung mit Funktionskennzeichen "WES", "UMB" oder "UBA" handelt und der Eintrag <taxliability> ungleich "V" ist. Diese Buchungen werden automatisch von Netto auf Brutto hochgerechnet.
Transitkonto Einkauf (Vorgabewert: 1792)
Wird wie ein Kreditor als Aufteilung gebucht. Für den offenen Posten wird – sofern angegeben – die Referenzbelegnummer verwendet.
Transitkonto Rückbuchung (Vorgabewert: 0)
Für die Rückbuchung, wenn das EU-Konto beim Einkauf die normale Wareneinsatzbuchung über das inländische Bestandskonto korrigieren soll.
Transitkonto abgegangene Inventare (Vorgabewert: 0)
Alle Buchungen für ein Inventarkonto werden auf dieses Transitkonto umgeleitet, wenn das zugehörige Inventar bereits abgegangen ist. Wenn kein Transitkonto hinterlegt ist und ein unerwarteter Buchungsaufbau vorliegt, wird die Datei nicht konvertiert.
Inventar-Zugang
Gegenkonto Inventar-Zugang (Vorgabewert: 5000–5999)
Mit diesen Gegenkonten werden Zugänge in der Inventarbuchhaltung erzeugt. Bereiche werden mit "-" angegeben, mehrere Bereiche mit Komma getrennt.
Garantie-Versicherung
Gegenkonto Garantie-Versicherung (Vorgabewert: 0)
Für Garantie-Versicherungen übergibt Cross ein falsches Leistungsdatum. Für diese Rechnungen wird ein fiktives Leistungsdatum ermittelt.
Sachkonten OP
Konten ohne FGStNr als OP-Nr. (Vorgabewert: 0)
Sachkonten, für die die Fahrgestellnummer nicht als OP-Nummer verwendet werden soll.
Konten mit AllocationNr als OP-Nr. (Vorgabewert: 0)
Sachkonten, für die die Zuordnungsnummer (allocationnr) statt der Fahrgestellnummer als OP-Nummer verwendet wird. Damit können z. B. Wareneinsatzbuchungen auf Konto 3420 automatisch den OP-Bestand ausziffern.
Reiter Kontoumsetzung
In der Kontoumsetzung können Sachkonten, Debitoren, Kreditoren und Kostenstellen in Abhängigkeit des Sachkontos aus Cross auf andere Konten in FibuNet umgesetzt werden. Dies ist z. B. zwingend bei innergemeinschaftlichen Lieferungen oder Ausfuhrlieferungen notwendig.
Für die Kontoumsetzung wird zunächst die Bildungsregel aus der Company-Tabelle auf das Cross-Konto angewendet. Dann erfolgt die Suche in der Kontoumsetzungstabelle.
Cross-Felder der Kontoumsetzung
Feld | Beschreibung |
BetriebsNr | 5-stellige Betriebsnummer aus Cross. Bei Eintrag "0" gilt die Umsetzung für alle. |
Kontotyp | 1 = Debitor, 2 = Kreditor, 3 = Sachkonto (Vorgabe: 3) |
Kontonummer Cross | Kontonummer, die umgesetzt werden soll (Vorgabe: 0) |
Kostenstelle Cross | Kostenstelle, die umgesetzt werden soll. Leer = gilt für alle Kostenstellen. |
Kostenstelle RegEx | Alternativ: Regulärer Ausdruck für die Kostenstelle |
Beispiele für Kostenstelle RegEx:
Ausdruck | Erläuterung |
[025] | Nur Ziffern 0, 2 und 5 an dieser Position erlaubt |
[0-3] | Nur Ziffern 0–3 an dieser Position erlaubt |
\d | Eine beliebige Ziffer |
\d{3} | Genau 3 beliebige Ziffern |
\d{4}51\d{2} | 8-stellige Zahl mit "51" an Position 5+6 |
Steuerliche Behandlung
Cross trennt steuerliche Sachverhalte durch die steuerliche Behandlung, bucht aber auf das gleiche Konto. Für FibuNet ist eine Kontoumsetzung in Abhängigkeit der steuerlichen Behandlung notwendig.
Code | Bedeutung |
2 | Steuerpflichtiger Einkauf |
3 | GW Einkauf von privat |
4 | Import Drittland |
8 | Betriebsinterner Einkauf |
10 | NW an EU Privat |
11 | Export Drittland |
12 | Steuerpflichtiger Verkauf |
16 | Betriebsinterner Verkauf |
18 | Innergemeinschaftlicher Erwerb mit UStID |
19 | Innergemeinschaftliche Lieferung mit UStID |
20 | GW als NW von EU privat |
21 | GW als NW an EU privat |
22 | Nicht steuerbarer Verkauf |
23 | Eigene Versicherungsschäden |
24 | Leistung an EU mit UStID |
25 | NW von EU privat innergemeinschaftlicher Erwerb |
28 | Nicht steuerbarer Einkauf |
32 | Nicht steuerbarer Einkauf Organschaft |
33 | Nicht steuerbarer Verkauf Organschaft |
40 | Innergemeinschaftliche Leistung aus EU mit UStID |
ab 501 | Eigene OSS-Codes in Cross anlegen |
Beispiel für eine Kontoumsetzung: Lieferung eines Neuwagens in das EU-Gemeinschaftsgebiet an einen Abnehmer mit UStID-Nummer. Buchung auf Konto 8105 in FibuNet:
Company = 56
Kontotyp = 3
Kontonummer Cross = 8100
Steuerliche Behandlung = 19
Konto FibuNet = 8105
FibuNet-Felder der Kontoumsetzung
Konto FibuNet (Vorgabewert: 0) – Konto, das in FibuNet bebucht wird. Bei "0" bleibt das Konto unverändert.
Kostenstelle FibuNet – Kostenstelle, die in FibuNet bebucht wird. Bei "0" bleibt sie unverändert.
Rückbuchung – Transitkonto für die Rückbuchung bei unterschiedlichen Bestandskonten mit verschiedener steuerlicher Schlüsselung. Das Konto muss mit V/0 geschlüsselt sein.
Abgrenzungsbuchungen (accrual)
Cross ermittelt am Monatsende halbfertige Aufträge und generiert Buchungen. Wenn statt der Erlöskonten andere Konten verwendet werden sollen, hinterlegen Sie diese in der Abgrenzungstabelle. Diese Tabelle wird ausschließlich verwendet, wenn das Kennzeichen "accrual" = "Y" gesetzt ist.
Reiter Company
Hier stellen Sie ein, welche Cross-Mandanten auf welchem FibuNet-Mandanten gebucht werden, wo die Tagesabschlussdaten liegen und wie die Bildungsregeln für Debitoren, Kreditoren und Sachkonten lauten.
Feld | Beschreibung |
Cross Mandant | Mandantennummer aus Cross (Feld <DistributionHeader> / <clientsegmentnr>) |
FN Mandant | FibuNet-Mandantennummer für Buchungen und Stammdaten |
TransferVerzeichnis | Verzeichnis für die Tagesabschlussdaten (bei Ihrem Cross-Berater erfragen) |
Bildungsregeln für Kontonummern
DebiMask (Vorgabewert: #########)
Bildungsregel für die Umsetzung der Cross-Kundennummer in die FibuNet-Debitorennummer.
# = Nicht vorhandene Zeichen werden links mit "0" aufgefüllt
? = Nicht vorhandene Zeichen werden rechts mit "0" aufgefüllt
Ein Cross-Konto wird mit mindestens 4 Ziffern ausgewertet
Beispiel: Cross-Kundennummer 996, Debitorenbereich in FibuNet 1.000.000–1.999.999 → Bildungsregel "1######" → Debitorennummer 1.000.996.
KrediMask (Vorgabewert: #########)
Bildungsregel für die Umsetzung der Cross-Lieferantennummer in die FibuNet-Kreditorennummer. Platzhalter wie bei DebiMask.
Beispiel: Cross-Lieferantennummer 923456, Kreditorenbereich 9.000.000–9.999.999 → Bildungsregel "9######" → Kreditorennummer 9.923.456.
SachMask (Vorgabewert: #########)
Bildungsregel für Sachkonten. Tragen Sie nur eine Regel ein, wenn Sie keine 4-stelligen, sondern z. B. 6-stellige Sachkonten verwenden. Beispiel: "####00" oder "??????" → Cross-Konto 8100 wird zu 810000 in FibuNet.
Mandantenpasswort – FibuNet-Mandantenpasswort, falls auf dem betreffenden Mandanten vorhanden.
OP-Export und SEPA
OPExportdatei – Dateipfad inkl. Dateinamen für den Export der offenen Posten.
Beispiel: w:\fibusalden\Betriebsnummer-Custledgerdetail-^timestamp,001.xml
Die Variable ^Timestamp fügt Datum und Uhrzeit in den Dateinamen ein. Offene Posten mit Bezahlt-Kennzeichen werden nicht exportiert. Maximal 255 Zeichen.
SEPAExportdatei – Dateipfad für den SEPA-Mandate-Export. Der Schnittstellenname ist CUSTLEDGERSEPA.
Beispiel: 999-CUSTLEDGERSEPA-^Timestamp,001.xml
Fehlt der Name der SEPA-Exportdatei, wird dieser Mandant beim Export ignoriert.
OPExportPraefixPers – Additiv für die FibuNet-Debitorennummer beim OP-Export, wenn Cross einen erweiterten Kundennummernkreis nutzt. Nur nach Rücksprache mit dem FibuNet-Support verwenden.
Marke 2-stellig
FibuNet verwaltet für den SKR51 (BKR) Kostenstellen normalerweise 8- bis 9-stellig:
SSMKKAATT (SS=Standort, M=Marke, KK=Kostenstelle, AA=Absatzkanal, TT=Kostenträger)
Für Betriebe mit vielen Marken kann die BKR-Marke optional auf 2 Stellen erweitert werden:
SMMKKAATT (S=Standort 1-stellig, MM=Marke 2-stellig)
Weitere Company-Felder
E-Mail für Log-Auszug – E-Mail-Adresse eines Sachbearbeiters, der das Verarbeitungsprotokoll pro Cross-Mandant erhalten soll. Voraussetzung: Die SMTP-Einstellungen im Reiter "Automatischer Start" müssen konfiguriert sein.
Vertreter-Maske – Bildungsregel für die Vertreternummer. Zulässige Platzhalter:
S = BKR-Standort
M = BKR-Marke
0–9 = entsprechende Ziffer
# = Kreditorennummer (von rechts) aus der Mapping-Tabelle
Beispiel: Maske "9999SSMM" bei Standort 7 und Marke 3 → Vertreter 99990703
Leist.Trenn.Datum / Leist.Trenn.MdNr – Datum, ab wann Daten auf einen anderen FibuNet-Mandanten gebucht werden, und die entsprechende Mandantennummer.
Reiter KoRe-Merkmale
In diesem Register werden die Stammdaten für den SKR 51 angelegt. Die Schnittstelle bildet aus den Kostenrechnungsmerkmalen von Cross eine 8- bis 9-stellige Kostenstelle in FibuNet.
Die Werte werden bei jedem Programmstart aus der Datei BKR_KoRe_Merkmale.ini im Datenverzeichnis aktualisiert. Kopieren Sie diese Datei bei Nutzung des BKR in das Datenverzeichnis.
Die automatische Anlage von Kostenstellen für den BKR 51 wird protokolliert. Standorte werden direkt aus Cross gelesen und mit dem Additiv 1000 als Gruppe A eingetragen.
BKR Marke
Tragen Sie mindestens die in Cross abgebildeten Marken ein. Die Marke wird mit dem Additiv 2000 als Gruppe B in die Kostenstelle eingetragen.
Feld | Beschreibung |
Nummer | Markennummer (Gruppe B = Nummer + 2000) |
Bezeichnung | Bezeichnung der Marke |
Kurzbezeichnung | Erster Teil der Kostenstellenbezeichnung |
KBA Schlüssel | Herstellernummer lt. Kraftfahrzeugbundesamt (informativ) |
Abweichende Marke | Umsetzung der Cross-Markennummer auf eine andere FibuNet-Markennummer |
BKR Kostenstelle
Tragen Sie die in Cross abgebildeten Kostenstellen ein. Die Nummer wird mit Additiv 3000 als Gruppe C eingetragen.
Feld | Beschreibung |
Nummer | Cross-Kostenstelle (Gruppe C = Nummer + 3000) |
Bezeichnung | Name der Kostenstelle |
Kurzbezeichnung | Teil der Kostenstellenbezeichnung |
Gruppe 1 | Mit Additiv 6000 als Gruppe F angelegt |
Gruppe 2 | Mit Additiv 7000 als Gruppe G angelegt |
BKR Absatzkanal
Tragen Sie die in Cross abgebildeten Absatzkanäle ein. Die Nummer wird mit Additiv 4000 als Gruppe D eingetragen.
Feld | Beschreibung |
Nummer | Cross-Absatzkanal (Gruppe D = Nummer + 4000) |
Bezeichnung | Name des Absatzkanals |
Kurzbezeichnung | Teil der Kostenstellenbezeichnung |
Gruppe 1 | Mit Additiv 8000 als Gruppe H eingetragen |
Zahlart OP | Zahlart für den OP, wenn "meansofpayment_accountingcode" nicht gefüllt ist |
BKR Kostenträger
Tragen Sie die in Cross abgebildeten Kostenträger ein. Der Kostenträger ist immer abhängig von der Marke.
Feld | Beschreibung |
Marke | 4-stellige Markennummer |
Nummer | Cross-Kostenträger (Gruppe F = Nummer + 5000 + Marke*100) |
Bezeichnung | Name des Kostenträgers |
Kurzbezeichnung | Teil der Kostenstellenbezeichnung |
Gruppe 1 | Mit Additiv 9000 als Gruppe I angelegt |
BKR-Umsetzung
Die Umsetzung von BKR-Kostenrechnungsmerkmalen auf abweichende FibuNet-Merkmale kann notwendig sein, z. B. wenn an einem Standort innerhalb einer Marke ein eigenes Profit-Center ausgewertet werden soll.
Original-Merkmale (mit Komma getrennt): Rang, Betriebsnummern, Konto, Standorte, Marken, Kostenstellen, Absatzkanäle, Kostenträger, Service-Standort, Verkäufer, Verrechnungsfabrikate, Weltherstellercode (WMI).
Bereiche werden mit Bindestrich, einzelne Nummern mit Komma eingegeben. Beispiel: 1-10,12,15-19
Die BKR-Umsetzung wird vor einer eventuellen Kontoumsetzung durchgeführt. Tragen Sie daher die original Cross-Sachkontonummern ein.
Umsetzen auf: Standort, Marke, Kostenstelle, Absatzkanal, Kostenträger – jeweils ein einzelner Wert (kein Bereich).
Mehrfache BKR-Umsetzung (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, werden nach einem Treffer auch alle weiteren Umsetzungsregeln geprüft. Dabei werden immer die Eingangswerte für die Prüfungen verwendet.
Reiter Kostenträger
In diesem Register wird festgelegt, ob die Schnittstelle auf FibuNet-Kostenträger buchen soll. Voraussetzung ist die eingerichtete Kostenträgerrechnung auf den betroffenen Sachkonten. Ziehen Sie zur Ersteinrichtung einen FibuNet-Consultant hinzu.
Kostenträger buchen – Grundsatzentscheidung, ob Kostenträger gebucht werden. Der Kostenträger in FibuNet ist immer die Fahrgestellnummer (letzte 6 Stellen). Bei doppelten Nummern wird die Nummer erhöht.
Addiere zu Nummer – Additiv, wenn der FibuNet-Nummernbereich von den letzten 6 Stellen der Fahrgestellnummer abweicht.
Ab Auftragswert – Mindest-Bruttorechnungsbetrag für die Neuanlage eines Kostenträgers.
Nur bei diesen Auftragsarten – Auftragsarten aus Cross (Feld <wsordermodekey>), durch Komma getrennt. Ohne Eintrag werden alle Auftragsarten berücksichtigt.
Vorgabe Kostenträger – Wird verwendet, wenn keine Fahrgestellnummer vorhanden ist oder der Mindestwert nicht erreicht wird.
Kostenträger-Gruppenzuordnung
Hier wird eingestellt, aus welchen Kriterien sich die 10 Gruppen eines Kostenträgers bilden. Mögliche Kriterien: BKR Absatzkanal, BKR Kostenstelle/Herkunft, BKR Kostenträger, BKR Marke, BKR Marke/Modell, Company, Kostenstelle (2- oder 3-stellig).
Zuordnung aktualisieren:
Niemals überschreiben – Bestehende Zuordnung bleibt erhalten
Nur leere Zuordnungen überschreiben – Nur leere Gruppenfelder werden gefüllt
Bestehende Zuordnung überschreiben – Daten werden immer überschrieben
Reiter Berater
Hier ordnen Sie Kundendienstberater/Verkäufer den FibuNet-Kreditoren zu, die als Vertreter im offenen Posten hinterlegt werden.
Feld | Beschreibung |
Serviceberater/Verkäufer | Verkäufernummer gemäß Cross |
Bezeichnung | Name des Beraters |
Mandant | FibuNet-Mandantennummer |
Kreditor | Kreditorennummer in FibuNet ("0" = Bildungsregel aus Company verwenden) |
Der Vertreter wird zuerst dem Feld <salespersonbpnr> entnommen. Wenn diesem kein Kreditor zugeordnet ist, wird <serviceadvisorbpnr> verwendet.
Reiter Inventare
Hier aktivieren Sie die automatische Übernahme anlagenbuchhaltungsrelevanter Geschäftsvorfälle in die FibuNet-Anlagenbuchhaltung. Ziehen Sie bei der Einführung einen FibuNet-Consultant hinzu.
Feld | Beschreibung |
FibuKonto | Konto für Buchungen in der Anlagenbuchhaltung. Zusätzlich müssen in der Cross-Datei origingroup "mwr" oder "lei" und previntvehicletype "LEI" stehen. |
Gruppe (Führungssatz) | Führungssatz eines Inventars für das FibuKonto (z. B. 3010) |
Bemerkung | Platz für Erläuterungen (informativ) |
Abschreibung vor Vollabgang buchen (Vorgabewert: Nein)
Für Vorführwagen kann die indirekte Abschreibungsmethode durch Eintrag eines Wertberichtigungskontos gewählt werden. FNCross beachtet das Wertberichtigungskonto bei Abschreibungsbuchung und Vollabgang.
Buchungen per 3er-Klasse an Inventarkonto werden immer als manuell zu buchender Abgang interpretiert und nicht mehr als negativer Neuzugang.
Gebrauchtwagenumbuchungen
Gebrauchtwagenumbuchungen mit Belegart "gub" sind standardmäßig nicht anlagenrelevant. Ausnahmen können hier definiert werden.
Vorgabewerte:
origingroup | previntvehicletype | Bemerkung |
inz | KEI | Gebrauchtwagen als VFW (neu) |
lei | LEI | Leihwagen |
mwr | LEI | Mietwagenrückläufer |
vab | VOR | Vorführwagen |
Reiter Automatischer Start
Hier konfigurieren Sie den automatischen Transfer. Die Schnittstelle muss dafür gestartet sein.
Hinweis: Diese Funktion ist nur noch aus Kompatibilitätsgründen vorhanden. Nutzen Sie zukünftig den Aufruf über die Windows-Aufgabenplanung mit den Kommandozeilenparametern.
Transfer automatisch starten (Vorgabewert: Nein)
Wochentage – Wählen Sie die Tage, an denen der automatische Transfer ausgeführt werden soll.
Uhrzeiten – Bis zu vier Uhrzeiten für den automatischen Start.
E-Mail-Benachrichtigung
Feld | Beschreibung |
SMTP-Server | Name oder IP-Adresse des SMTP-Servers |
TLS Verschlüsselung | Unverschlüsselt / Implizites TLS (SSL/TLS) / Explizites TLS (STARTTLS) |
Port | Port des SMTP-Servers |
Benutzername | Anmeldename am SMTP-Server |
Passwort | Passwort zum Benutzer |
Empfänger | Mailadresse für das Protokoll |
Absender | Absenderadresse (z. B. [email protected]) |
E-Mail nur bei Warnungen/Fehlern versenden (Vorgabewert: Nein)
Wenn aktiviert, wird nur bei Warnungen oder Fehlern eine E-Mail gesendet. Andernfalls nach jedem Transfer.
Mit der Schaltfläche [Testmail] prüfen Sie, ob die SMTP-Konfiguration korrekt ist.
Reiter Zahlungsziel
Hier erfolgt die Umsetzung des Cross-Zahlungsziels aus dem Feld <paymenttarget_accountingcode> auf FibuNet-Zahlungskonditionen.
Feld | Beschreibung |
Paymenttarget | Accounting-Code der Zahlungskondition aus Cross (mit Führungsnullen) |
Bezeichnung | Beschreibung des Zahlungsziels (informativ) |
SkontoTage1 | Tage für die 1. Skontokondition |
SkontoProz1 | Prozentsatz der 1. Skontokondition (Dezimalkomma, z. B. 2,5) |
SkontoTage2 | Tage für die 2. Skontokondition |
SkontoProz2 | Prozentsatz der 2. Skontokondition |
Nettotage | Tage für die Nettofälligkeit |
Reiter FACT-Statistik
Hier stellen Sie die Verbindung zwischen Cross-Konten und FibuNet-Mengen her. FibuNet übernimmt die statistischen Mengen aus Cross für die spätere Meldung an FACT.
Feld | Beschreibung |
Cross-Mandant | Cross-Mandant ("0" = alle Mandanten) |
Cross Konto | Cross-Konto für die Umsetzung |
Mengennummer | FibuNet-Mengennummer (muss in Menüpunkt 8.0.7 als absolute Menge mit 2 Nachkommastellen definiert sein) |
FACT-Statistik
Mit dieser Funktion übernehmen Sie Statistikdaten aus Cross. Das Modul "FNCross.FACTStatistik" muss lizenziert sein.
Wählen Sie die Funktion "FACT-Statistik".
Laden Sie die von Cross erzeugte Statistikdatei. Sie können Platzhalter "*" und "?" verwenden.
Bestätigen Sie mit [OK]. Es wird eine Übernahmedatei erzeugt, die im Menüpunkt 3.4 eingespielt werden kann.
Menü "Datei"
Datenbank
Datenbank sichern: Schreibt den Datenbankinhalt in eine Datei. Die Datei sollte auf einem physisch getrennten Datenträger gelagert werden und nur ergänzend zur Vollsicherung erfolgen.
Datenbank wiederherstellen: Überschreibt die aktuelle Datenbank mit einer Sicherung. Alle aktuellen Daten gehen verloren. Führen Sie vorher eine Komplettsicherung durch.
Datenbank überprüfen [Strg]+[Alt]+[R]: Überprüft alle Datenbankdateien und Indizes. Bei Fehlern wird eine Korrektur angeboten.
Cross-Datei Schnell ändern
Wenn Konten in Cross nicht richtig eingestellt sind und die Übernahmedateien bereits erzeugt wurden, können Sie hier die steuerliche Behandlung in den XML-Dateien anpassen.
Feld | Beschreibung |
Dateiname | Name der zu bearbeitenden XML-Datei |
<taxliability> ändern | Gibt an, ob der Wert geändert werden soll |
für Konto | Konto, für das die Steuereinstellung geändert wird |
auf den Wert | N = keine Steuer, M = Umsatzsteuer, V = Vorsteuer |
