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FNVauBS – Vaudis-Integration

Konfiguration der Schnittstelle FNVauBS zur Übertragung von Stammdaten und Buchungen aus Vaudis Classic in FibuNet.

Diese Woche aktualisiert

Überblick

Die Schnittstelle FNVauBS ist eine laufende Schnittstelle, die nach einem Tagesabschluss Personenkontenstammdaten und Buchungen aus dem DMS Vaudis Classic in FibuNet überträgt.

Funktionsumfang:

  • Übertragung von Personenkontenstammdaten und Buchungen aus Vaudis Classic nach FibuNet

  • Bereitstellung einer Datei der offenen Posten der Debitoren für Vaudis

  • Arbeit mit dem neuen SKR 51

Abkürzungen:

  • DMS: Dealer-Management-System

  • VAK: Verrechnete Anschaffungskosten

  • VfW: Vorführwagen

Installation und Start

Starten Sie die Schnittstelle über das Programm FNVauBS.exe. Die Schnittstelle muss nicht zwingend im FibuNet-Programm-Verzeichnis gespeichert sein.

Automatisch angelegte Verzeichnisse:

  • Nach dem Start wird automatisch ein Verzeichnis FNVauBS am Startort angelegt.

  • Darunter wird ein Verzeichnis Archiv erstellt, in dem pro Jahr und Company die Quelldaten, Protokolldateien und erzeugten Buchungsdateien gespeichert werden.

  • Im Verzeichnis FNVauBS werden die Einstellungen der Schnittstelle gespeichert.

  • Zusätzlich werden die Quelldateien in einer Datenbank im Verzeichnis FNVauBS abgelegt.

Update der Schnittstelle: Kopieren Sie die Datei FNVauBS.exe in das 32-Bit-Programme-Verzeichnis des FibuNet Clients.

Beispiel: D:\FibuNetExe\Client\x86\

Das Programm nutzt die FibuNet-COM-Schnittstelle zur Kommunikation mit dem FibuNet-Server. Falls diese auf der Arbeitsstation noch nicht installiert ist, rufen Sie den FibuNet-Client auf und starten den Menüpunkt 9.9.5.

FibuNet-Anmeldung

Die Schnittstelle greift während der Konvertierung online auf FibuNet-Daten zu. Nach dem Start melden Sie sich mit den FibuNet-Zugangsdaten (Server, Benutzer, Passwort) an.

Wenn für Ihren FibuNet-Benutzer die Option aktiviert ist, können Sie sich mit der Windows-Benutzeranmeldung authentifizieren (siehe Menüpunkt 0.2.3, Register „Passwort“, Feld „Authentifizierungsmodus“).

Kommandozeilenparameter

Sie können FNVauBS mit folgenden Parametern starten:

Parameter

Erläuterung

/Datenverzeichnis

Explizite Vorgabe des Datenverzeichnisses

/S

Servername

/O

Portnummer

/T

Windows-Anmeldung aktivieren (J/N)

/B

FibuNet-Benutzername

/P

Passwort

/A

Transfer automatisch einmal starten, Programm anschließend beenden

Bei der Vorgabe von Server, Port, Trusted, Benutzer oder Passwort wird automatisch die Anmeldung aufgerufen.

Beispiele:

  • FNVauBS /S=fibuserver /B=fibunet /P=geheim /A=

  • FNVauBS /S=fibuserver /T=J /A=

Hauptfenster

Nach der Anmeldung stehen im Hauptfenster verschiedene Aktionen zur Verfügung.

Titelzeile

In der obersten Zeile wird angezeigt:

  • Name der Schnittstelle: „FibuNet – Vaudis Buchungsschnittstelle VauBS“

  • Version der Schnittstelle (z. B. v1.33)

  • FibuNet-Release (z. B. r1140)

  • Aktuelles Datenverzeichnis

Aktivitäten

Hier werden die Aktivitäten des Programms angezeigt. Die Einträge werden in der Protokolldatei FNVauBS.log gespeichert. Diese liegt entweder direkt im Datenverzeichnis oder im Unterverzeichnis LOG.

Transfer starten

Klicken Sie auf Transfer starten, um die Datenübertragung auszulösen. Es erscheint eine Sicherheitsabfrage.

Der Transfer umfasst folgende Schritte:

  1. Lesen der Tagesabschlussdaten aus dem konfigurierten Verzeichnis

  2. Bereitstellung der Buchungsstapel in FibuNet unter Menüpunkt 3.4 oder direkte Buchung (je nach Einstellung)

  3. Export der offenen Posten aus FibuNet für Vaudis

Es werden nur die Tagesabschlussdaten der in den Einstellungen eingetragenen Vaudis-Mandanten verarbeitet.

Archiv anzeigen

Im Archiv werden alle von der Schnittstelle verarbeiteten Dateien gespeichert und zur Auskunft bereitgestellt.

Reiter Importdateien

Dieser Reiter zeigt alle importierten Dateien mit folgenden Informationen:

Feld

Beschreibung

ID

Fortlaufende Nummer

Datum

Datum und Uhrzeit der Konvertierung

Benutzer

FibuNet-Benutzer, der die Schnittstelle gestartet hat

Company

Zugehörige Vaudis-Company (Firma)

Dateiname

Von Vaudis vergebener Dateiname

Dateigröße

Größe in Bytes

Dateidatum

Datum und Uhrzeit der Datei

Typ

1 = Stammdaten, 10 = Bewegungsdaten

Zusätzlich stehen folgende Detailansichten zur Verfügung:

  • Inhalt: Zeigt den Inhalt der von Vaudis erzeugten XML-Datei

  • Übernahmedatei: Zeigt die unter Menüpunkt 3.4 bereitgestellte Übernahmedatei

  • Newada: Zeigt die Newada-Daten in einer gesonderten Übernahmedatei

  • Protokoll: Zeigt das Konvertierungsprotokoll je Datei

Hinweis: Eine Bewegungsdaten-Datei, die im Archiv eingetragen ist, kann kein weiteres Mal verarbeitet werden.

Reiter Belege

In diesem Register werden im oberen Teil die Belege (Rechnungen) und im unteren Bereich die Positionen zum markierten Beleg dargestellt.

Wichtige Belegfelder:

Feld

Beschreibung

Belegart

101, 102, 103, 105, 201, 301, 321

Belegtyp

1=KD/ET, 2=NW, 3=GW, 6=GWR, 7=GWRE, 8=NWre

DebKred

1 = Debitor, 2 = Kreditor

Belegnummer

Rechnungsnummer

Belegdatum

Datum der Rechnung

Fälligdatum

Datum der Fälligkeit

Kundennummer

Kann von der FibuNet-Kundennummer abweichen

Tagesstorno

0 = nein, 1 = ja (komplette Stornierung eines vorangegangenen Belegs)

FNPersKtNr

Personenkonto in FibuNet

FNBelegId

Beleg-ID Nummer in FibuNet

Wichtige Positionsfelder:

Feld

Beschreibung

BelegHG

Beleg-Hauptgruppe: 1=KD/ET, 2=NW, 3=GW

BelegUG

Untergruppe bei HG 1: 1=ET, 2=AP, 3=Umbuchung pausch. Kulanz, 4=Sonstige

Typ

Kontotyp: 1=Debitor, 2=Kreditor, 3=Sachkonto

SollHaben

0 = Soll, 1 = Haben

FNKonto

FibuNet-Konto

FNKoSt

FibuNet-Kostenstelle

FNGegKt

FibuNet-Gegenkonto

FNIgnore

Zeile ignorieren (Verrechnung): 0=nein, 1=ja

FNIsVAK

Verrechnete Anschaffungskosten: 0=nein, 1=ja

Kontierung

LS=Leasing Sonderzahlung, LP=Leasing Provision, KR=Kraftstoff, DP=Verauslagte Gebühren

Einstellungen

Um die Einstellungen zu bearbeiten, benötigen Sie Administrationsrechte innerhalb von FibuNet und das Administrationspasswort.

Folgende Reiter stehen zur Verfügung:

Reiter

Funktion

Allgemein

Einstellungen zu Gutschriften, Verarbeitung und OP

Konten

Überleitungs-, Gewährleistungs- und Altteilekonten sowie Konten für interne Aufträge

Kontoumsetzung

Zuordnung der Vaudis-Konten zu FibuNet-Konten

Company

Zuordnung von Vaudis-Mandant zu FibuNet-Mandant

KoRe-Merkmale

Bestandteile für Kostenstellennummern und -bezeichnungen

Kostenträger

Einstellungen für die Kostenträgerrechnung

Buchtext KD/ET

Zuordnung der Buchtexte zu FibuNet-Zahlarten

Inventare

Gruppierung der FibuNet-Konten zu Inventarführungssätzen

Automatischer Start

Aktivierung der automatischen Verarbeitung

InterCompany

Zuordnungstabelle für InterCompany-Verrechnungen

FACT-Statistik

Zuordnung von Vaudis-Konten zu Mengennummern

Reiter Allgemein

Bildungsregel Belegnummern

Sachkonten: Stellen lesen (Vorgabewert: 4)

Anzahl der Stellen, die vom Sachkonto gelesen werden. Ist die Anzahl der übergebenen Stellen größer, müssen Sie im Feld „Belegnummer“ eine Maske eintragen.

Belegnummer

Hier können Sie eine Maske für die Belegnummer eintragen. Folgende Platzhalter stehen zur Verfügung:

  • 0..9 – Feste Ziffern an dieser Stelle (z. B. führende 9)

  • C – Platzhalter für Companynummer

  • # – Sachkontonummer aus VauBS

  • E – Belegnummernergänzung

Ohne Eintrag wird die von Vaudis übergebene Belegnummer verwendet. Um die Belegnummernergänzung zu übernehmen, tragen Sie z. B. ein: EEEE#####

Gutschriften automatisch zuordnen

Gutschriften zuordnen (Vorgabewert: immer)

Legt fest, ob bei Gutschriften die Referenzbelegnummer aus der Vaudis-Datei als OP-Nummer verwendet wird.

Wert

Erläuterung

immer

Gutschriften auf bereits bezahlte Rechnungen werden trotzdem unter der Rechnungsnummer gebucht

wenn Rechnung noch offen

Verlangsamt die Konvertierung, da alle offenen Posten ausgelesen werden. Eine Rechnung gilt auch als offen, wenn sie erst in der aktuellen Datei enthalten ist.

niemals

Gutschriften und referenzierte Rechnungen müssen manuell ausgeziffert werden

Eine Zuordnung kann nur stattfinden, wenn Vaudis die Rechnungsnummer der Rechnung angibt, zu der die Gutschrift gehört. In die 2. Belegnummer im OP wird die Fahrgestellnummer eingetragen.

Verarbeitung

Debitorenstamm sofort verarbeiten

Aktivieren Sie diese Option, wenn die Übernahmedatei mit den Stammdaten direkt nach der Erzeugung automatisch verarbeitet werden soll. Die Übernahmedatei wird gelöscht, wenn alle Sätze fehlerfrei verarbeitet wurden.

Buchungen sofort verarbeiten

Aktivieren Sie diese Option, wenn die Übernahmedatei mit den Buchungen direkt nach der Erzeugung automatisch verarbeitet werden soll. Die Verarbeitung wird im Log protokolliert.

NEWADA-Belege in getrennte Übernahmedatei schreiben

Wenn aktiviert, werden Newada-Belege in einer separaten Übernahmedatei bereitgestellt. Dies dient der Übersichtlichkeit und Abstimmung.

Dateien in SAMBA-Verzeichnis nach Konvertierung löschen

Setzen Sie den Haken, wenn die Schnittstelle nach Konvertierung die Dateien vom SAMBA-Verzeichnis löschen darf. Stimmen Sie sich mit dem Systemanbieter ab, wenn andere Systeme neben FibuNet die Dateien benötigen.

Dateien löschen nach Verarbeitung:

  • Debitorenstammdaten (exdeb): Stammdaten-Datei nach Verarbeitung löschen

  • Belegdateien (exbel): Belegdatei nach Verarbeitung löschen

  • GWR-Belegdateien (exgwr): GWR-Belegdatei nach Verarbeitung löschen

Buchungstext

Die Bestandteile des Buchungstextes sind konfigurierbar. Die Reihenfolge kann nicht verändert werden. Folgende Bestandteile können einzeln aktiviert werden:

  • Auftragsart – Übergabe der Auftragsart im Buchtext

  • Auftragsnummer – Übergabe der Auftragsnummer im Buchtext

  • Kennzeichen – Übergabe des Kfz-Kennzeichens im Buchtext

  • Kontierungsparameter – Übergabe der Kontierungsparameter im Buchtext

  • sonst. Auftragsinfo – Abhängig vom Auftragstyp: KD/ET-ET (ET-Nr, Menge, Bezeichnung), KD/ET-AP (AP-Nr, Bezeichnung), NW (Anzahl, Zulassungsdatum, km), GW (Anzahl, Zulassungsdatum, km)

OP-Einstellungen

Debitoren-OP: Auftragsnummer als Belegnummer 2

Wenn aktiviert, schreibt die Schnittstelle die Auftragsnummer in das Feld „2. Belegnummer“ des offenen Postens. Dies ist vorteilhaft für FibuNet BankBlitz, da Zahlungen auch anhand der Auftragsnummer zugeordnet werden können.

Personenkonto-OP: Leasingnummer als Belegnummer 3

Wenn aktiviert, wird die Leasingnummer in das Feld „3. Belegnummer“ geschrieben. BankBlitz kann dann auch anhand der Leasingnummer Zahlungen zuordnen.

PayPal-Integration: Wenn Vaudis im Feld „Buchungstext KD/ET“ die PayPal-TransaktionsID mit dem Präfix „Paypal“ übergibt, wird die TransaktionsID in Belegfeld 2 übernommen. Damit kann ein Abgleich über FNPayPal erfolgen.

Reiter Konten

Überleitung VAK an Bestand

Überleitungskonto (Vorgabewert: 1525)

Dieses Konto wird verwendet, wenn Buchung und Gegenbuchung nicht 1:1 zugeordnet werden können. Das Überleitungskonto soll nach jeder Transaktion ausgeglichen sein. Es wird auch für Nullbuchungen verwendet, wenn außer den VAK-Buchungen keine weiteren Aufteilungssätze enthalten sind.

Bestandskonto (3er-Klasse) (Vorgabewert: 3000–3799)

Kontenbereich der Bestandskonten für die Erkennung der VAK-Buchungen. Die Schnittstelle muss VAK- und Bestandsbuchungen erkennen, um direkt per Konto 7xxx an 3xxx buchen zu können.

Bestandskonto (7er-Klasse) (Vorgabewert: 7000–7799)

Kontenbereich der Wareneinsatzkonten für die Erkennung der VAK-Buchungen.

Altteilesteuer

Bemessungsgrundlage (Vorgabewert: 9702)

Konto für die Bemessungsgrundlage der Altteilesteuer. Der Saldo fließt in die Umsatzsteuervoranmeldung und muss in FibuNet korrekt geschlüsselt sein.

Gegenkonto Bemessungsgrundlage (Vorgabewert: 9708)

Gegenbuchung zur Bemessungsgrundlage. Dieses Konto fließt nicht in die Umsatzsteuervoranmeldung.

Vorsteuer

Vorsteuer direkt buchen (Vorgabewert: 1445)

Wenn Sie hier eine FibuNet-Kontonummer angeben, wird die Steuerautomatik der vorsteuerpflichtigen Konten deaktiviert. Der gesamte Vorsteuerbetrag einer Rechnung wird in einer Summe auf dieses Konto gebucht. Damit können die Bestandskonten in FibuNet OP-geführt werden.

Gewährleistungsrückrechnung

Steuerkonto aus VauBS (Vorgabewert: 1640 / 0)

Wird ein Gewährleistungsantrag steuerpflichtig vergütet, übergibt Vaudis ein Steuerkonto. Tragen Sie hier das Steuerkonto ein – einmal für die Gewährleistung und einmal für die Altteilesteuer. Die Schnittstelle ersetzt dieses Konto durch eine Buchung „Gegenkonto Bemessungsgrundlage an Bemessungsgrundlage mit Umsatzsteuerschlüssel“.

Bemessungsgrundlage (Vorgabewert: 9701 / 0)

Steuerpflichtiges Konto für die Bemessungsgrundlage der Gewährleistungsrückrechnung. Das Konto muss in FibuNet mit MwSt 19% und UStVA-Kennzeichen 81 geschlüsselt sein.

Gegenkonto Bemessungsgrundlage (Vorgabewert: 9707 / 0)

Steuerfreies Gegenkonto. Das Konto muss in FibuNet mit MwSt 0% und UStVA-Kennzeichen 0 geschlüsselt sein.

Interne Aufträge

Kontenbereich (Vorgabewert: 5000–5999)

Bei aktivierter Inventar-Integration werden Buchungen per Inventarkonto an internem Auftrag als Inventar-Zugang und Buchungen per internem Auftrag an Inventarkonto als Inventar-Abgang interpretiert.

Reiter Kontoumsetzung

In der Kontoumsetzung können Sachkonten, Debitoren und Kreditoren abhängig vom Vaudis-Sachkonto auf andere FibuNet-Konten umgesetzt werden. Dies ist zwingend erforderlich bei:

  • Innergemeinschaftlichen Lieferungen

  • Ausfuhrlieferungen

  • Umsätzen nach §13b UStG

Vaudis unterscheidet im Sachkonto nicht zwischen steuerpflichtigen Inlandsumsätzen und innergemeinschaftlichen Lieferungen. Die Trennung erfolgt über die steuerliche Behandlung und den Steuercode.

Für die Kontoumsetzung wird zunächst die Bildungsregel aus der Company-Tabelle auf das Vaudis-Konto angewendet. Anschließend erfolgt die Suche in der Kontoumsetzungstabelle.

Felder der Kontoumsetzung:

Feld

Beschreibung

Company

Vaudis-Companynummer (0 = gilt für alle). Beispiel: EXBEL033JJMMTTSSMMSS → Company 33

Betriebsnummer

8-stellige Händlernummer beim Hersteller. Relevant bei Vaudis X Sales für GW-Rechnungen (Belegtyp 3)

Kontotyp

1 = Debitor, 2 = Kreditor, 3 = Sachkonto

Kontonummer Vaudis

Kontonummer, die umgesetzt werden soll

Steuerl. Relevanz

Steuerliche Behandlung und Steuercode für die Umsetzung

Länderkennzeichen

3-stelliger ISO-Code. Relevant seit OSS ab 01.07.2021. Umsetzung nur wenn „EU-Auslandssteuersatz aktiv“ = Y

BKR Standort

Für standortabhängige Umsetzung. Leer lassen für standortunabhängige Umsetzung

Konto FibuNet

Zielkonto in FibuNet. Bei „0“ bleibt das Konto unverändert

Reiter Company

Hier ordnen Sie Vaudis-Mandanten den FibuNet-Mandanten zu und konfigurieren Verzeichnisse und Bildungsregeln.

Feld

Beschreibung

Company

Vaudis-Companynummer (aus dem Dateinamen, z. B. EXBEL033 → 33)

Mandant

FibuNet-Mandantennummer für Buchungen und Stammdaten

VAUKAS Kassenkonto

Kassenkonto der Vaukas für diese Company

SambaVerzeichnis

Verzeichnis der Vaudis-Tagesabschlussdaten (bei Vaudis-Berater erfragen)

Bildungsregeln für Kontonummern

DebiMask (Vorgabewert: 1C#####)

Bildungsregel für die Debitorennummer. Die nicht vorhandenen Zeichen werden mit „0“ aufgefüllt.

Beispiel: Vaudis-Kundennummer 996 bei Debitorenbereich 1.000.000–1.999.999 in FibuNet:

  • Bildungsregel: 1######

  • Ergebnis: Debitorennummer 1.000.996

Stimmen Sie die Bildungsregel bei der Implementierung unbedingt mit den Vaudis-Mitarbeitern ab.

KrediMask (Vorgabewert: #########)

Bildungsregel für die Kreditorennummer.

Beispiel: Vaudis-Lieferantennummer 923456 bei Kreditorenbereich 9.000.000–9.999.999:

  • Bildungsregel: 9######

  • Ergebnis: Kreditorennummer 9.923.456

SachMask (Vorgabewert: #########)

Nur eintragen, wenn Sie keine 4-stelligen Sachkonten verwenden. Bei 6-stelligen Sachkonten z. B. ####00 eintragen. Vaudis-Konto 8100 wird dann zu 810000.

Weitere Company-Einstellungen

Company OPExport

Dateipfad für den Export der offenen Posten. Beispiel:

w:\fibusalden\Betriebsnummer-Custledgerdetail-^timestamp,001.xml

Tragen Sie die korrekte 5-stellige Betriebsnummer ein. Die Variable ^timestamp fügt Datum und Uhrzeit in den Dateinamen ein.

Vaudis Fehlerkonto

Wenn in einem Kontierungsparameter kein Konto eingetragen ist und ein Betrag zu buchen ist, wird das Fehlerkonto angesprochen und der Fehler protokolliert.

Mandantenpasswort

Falls ein Passwort für den FibuNet-Mandanten hinterlegt ist, tragen Sie es hier ein.

Reiter KoRe-Merkmale

In diesem Register pflegen Sie die Stammdaten für den SKR 51. Die Schnittstelle bildet aus den Kostenrechnungsmerkmalen von Vaudis eine 8- bis 9-stellige Kostenstelle in FibuNet.

Beispiel: Standort 1, Marke 1, Kostenstelle 10, Absatzkanal 10, Kostenträger 01 → FibuNet-Kostenstelle: 11101001, Bezeichnung: „V/Ges.NW/ohneKanal/priv.EK/e-up!“

BKR Marke

Tragen Sie mindestens die in Vaudis abgebildeten Marken ein. Bei Installation sind die Marken 0–9 vorhanden.

Feld

Beschreibung

Nummer

Markennummer. Wird mit Additiv 2000 in Gruppe B eingetragen (z. B. Marke 1 → Gruppe B = 2001)

Bezeichnung

Vollständiger Markenname (z. B. Volkswagen)

Kurzbezeichnung

Kürzel für die Kostenstellenbezeichnung (z. B. V)

Abweichende Marke

Optional: Umsetzung der Markennummer (z. B. Marke 0 → Marke 9)

KBA-Schlüssel

Herstellernummer lt. Kraftfahrzeugbundesamt (informativ)

BKR Kostenstelle

Feld

Beschreibung

Nummer

Vaudis-Kostenstelle. Additiv 3000 in Gruppe C (z. B. KoSt 11 → Gruppe C = 3011)

Bezeichnung

Name der Kostenstelle (z. B. Neufahrzeuge)

Kurzbezeichnung

Kürzel für die Kostenstellenbezeichnung (z. B. NF)

Gruppe 1

Additiv 6000 als Gruppe F (z. B. 1 Verkauf → Gruppe F = 6001)

Gruppe 2

Additiv 7000 als Gruppe G (z. B. 1 Neuwagen → Gruppe G = 7001)

BKR Absatzkanal

Feld

Beschreibung

Nummer

Vaudis-Absatzkanal. Additiv 4000 in Gruppe D (z. B. 0 = ohne → Gruppe D = 4000, 10 = priv. EK → 4010)

Bezeichnung

Name des Absatzkanals

Kurzbezeichnung

Kürzel für Kostenstellenbezeichnung (z. B. priv.EK)

Gruppe 1

Additiv 8000 in Gruppe H (z. B. 3 Großkunde → Gruppe H = 8003)

BKR Kostenträger

Kostenträger sind immer abhängig von der Marke.

Feld

Beschreibung

Marke

4-stellige Markennummer

Nummer

Vaudis-Kostenträger. Additiv 5000 + Marke*100 in Gruppe F (z. B. KoTr 10 Beetle, Marke VW 100 → 5110)

Bezeichnung

Modellname (z. B. Beetle)

Kurzbezeichnung

Kürzel für Kostenstellenbezeichnung (z. B. UP)

Gruppe 1

Additiv 9000 in Gruppe I (z. B. 4 Mittelklasse → Gruppe I = 9004)

BKR Steuerliche Relevanz

Referenztabelle für die steuerliche Relevanz bei der Kontoumsetzung:

Nr.

Bezeichnung

0

nicht steuerbar

1

USt frei (mit Vorsteuerabzug)

2

USt (ermäßigter Steuersatz)

3

USt (Regelsteuersatz)

8

Vorsteuer (ermäßigter Steuersatz)

9

Vorsteuer (Regelsteuersatz)

10

nicht steuerbarer Umsatz in D (steuerpflichtig in EU)

11

umsatzsteuerfrei (mit Vorsteuerabzug) in EU

12

USt (ermäßigter Steuersatz) in EU

17

USt / Vorsteuer 16%

18

USt / Vorsteuer (ermäßigter Steuersatz)

19

USt / Vorsteuer (Regelsteuersatz)

47

Erlöse aus im anderen EU-Land, Empfänger schuldet USt

50

Altteilesteuer

Standortumsetzung

Hier können Sie Vaudis-Standorte auf andere FibuNet-Standorte umsetzen. Dies ist sinnvoll, wenn Sie z. B. Fahrzeuge zentral an einem Standort einkaufen, aber über mehrere Standorte verkaufen.

Die Umsetzung muss explizit pro Konto, Kostenstelle, Marke und Standort angegeben werden. Wird die Kombination nicht gefunden, erfolgt keine Umsetzung.

Markenumsetzung

Hier können Sie die von Vaudis übermittelte Marke auf eine andere FibuNet-Marke umsetzen. Die Umsetzung wird zeilenweise (nach Rang) geprüft.

Umsetzung BKR-Kostenrechnungsmerkmale

Für abweichende Zuordnungen (z. B. eigenes Profit-Center für Oldtimer) können Sie in Abhängigkeit mehrerer Merkmale andere Werte in FibuNet erzeugen.

Bereiche geben Sie mit Bindestrich ein, einzelne Nummern durch Komma getrennt. Beispiel: 1-10,12,15-19

Reiter Kostenträger

Hier legen Sie fest, ob die Schnittstelle auf FibuNet-Kostenträger buchen soll. Voraussetzung ist, dass die Kostenträgerrechnung auf den betroffenen Sachkonten in FibuNet eingerichtet ist.

Ziehen Sie zur Ersteinrichtung der Kostenträgerrechnung unbedingt einen FibuNet-Consultant hinzu.

Kostenträgerbuchungen erzeugen

Wert

Erläuterung

keine Kostenträger

Es wird nicht mit Kostenträgerrechnung gearbeitet

Fahrgestellnummer als Kostenträger

Die letzten 6 Stellen der FG-Nr. werden übernommen. Die vollständige FG-Nr. steht in der Bezeichnung.

Auftragsnummer als Kostenträger

Die Auftragsnummer wird als Kostenträgernummer verwendet

Addiere zu Nummer: Falls Ihr Nummernbereich abweicht, geben Sie hier ein Additiv ein.

Neuen Kostenträger anlegen

  • Ab Auftragswert: Mindest-Bruttorechnungsbetrag für die Neuanlage (z. B. 5000 für Aufträge ab 5.000 €)

  • Nur bei diesen Auftragsarten: Auftragsarten aus Vaudis, kommagetrennt. Leer = alle Auftragsarten.

  • Vorgabe Kostenträger: Wird verwendet, wenn keine FG-Nr. vorhanden oder Mindestwert nicht erreicht ist

Kostenträger-Gruppenzuordnung

Für Auswertungszwecke können Sie in den Kostenträgerstammdaten (Menüpunkt 8.0.3.0) Gruppen A–J hinterlegen. Die Gruppen können aus folgenden Kriterien gebildet werden:

  • Absatzkanal

  • Belegtyp

  • Berater

  • Company

  • Fahrgestellnummer

  • Kostenstelle/Herkunft

  • Kostenträger (Produkt/Modell)

  • Marke

  • Marke/Modell (4-stellig)

  • Typ/Modell

Addiere Wert zu Nummer: Additiv zur Verschiebung der Gruppennummern in einen anderen Bereich.

Zuordnung Auftragsart

Ordnen Sie Auftragsarten (z. B. L = Leasing VW, F = Fremdleasing) einer FibuNet-KLR-Gruppennummer zu. Die Gruppe muss in FibuNet angelegt sein.

Zuordnung Belegtyp

Ordnen Sie Belegtypen (z. B. NW = Neuwagen, GWR = Gewährleistungsrückrechnung) einer FibuNet-Gruppennummer zu.

Valutatage (OP): Hier können Sie abhängig vom Belegtyp die Fälligkeit des offenen Postens um die eingetragenen Tage verlängern.

Zuordnung Kundendienstberater / Verkäufer

Feld

Beschreibung

KDB/Verkäufer

Verkäufernummer oder KDB-Kürzel aus Vaudis

Company

Vaudis-Company (nötig, da Kürzel sich übergreifend wiederholen können)

Mandant

FibuNet-Mandant

Kreditor

Kreditorennummer des Beraters in FibuNet

Abweichende KoTr-GrpNr

Kostenträgergruppe für die Auswertung nach Verkäufern

Zuordnung Typ/Modell

Ordnen Sie 6-stellige Typenschlüssel einer FibuNet-KLR-Gruppennummer zu, um Kostenträger nach Typenschlüsseln auszuwerten.

Reiter Buchtext KD/ET

Hier ordnen Sie definierte Texte der Arbeitsposition 2999 (Standard-AP in Vaudis) einer FibuNet-Zahlart zu.

Beispiel: Der Buchtext „VVD“ wird auf Zahlart 11 („Versicherung“ in FibuNet, Menüpunkt 0.3.6) umgesetzt. Dadurch erhalten offene Posten bei Versicherungsfällen automatisch die richtige Zahlart.

Feld

Beschreibung

Buchtext

Text aus Vaudis (z. B. VVD, Vers)

FibuNet Zahlart

Maximal 3-stellige Zahlart-Nummer (muss in FibuNet angelegt sein)

Reiter Inventare

Dieses Zusatzmodul ermöglicht die automatische Anbindung an die Anlagenbuchhaltung bei Zulassung oder Verkauf eines Vorführwagens (VfW).

Voraussetzung: Bei Zulassung eines VfW muss eine interne Rechnung/Belastung geschrieben werden.

  • Bei Zulassung: Der VfW wird automatisch in der Anlagenbuchhaltung angelegt und der Zugang gebucht.

  • Bei Veräußerung: Der Abgang wird gebucht.

Ziehen Sie bei Einführung dieses Automatismus einen FibuNet-Consultant hinzu.

Feld

Beschreibung

FibuKonto

Konto für die Neuanlage in der Anlagenbuchhaltung (z. B. 3010)

Gruppe (Führungssatz)

Führungssatz des VfW für das FibuKonto

Bemerkung

Informatives Feld für Erläuterungen

Abschreibung vor Vollabgang buchen:

  • Aktiviert: Bei Abgang wird zunächst die AfA für den aktuellen Monat berechnet. Der verbleibende Restbuchwert ersetzt den VAK-Wert.

  • Deaktiviert: Der Buchwert ohne AfA des aktuellen Monats wird als VAK-Wert gebucht.

Der von Vaudis übergebene VAK-Wert wird in jedem Fall überschrieben.

Reiter Automatischer Start

Hier konfigurieren Sie den automatischen Transfer. Die Schnittstelle muss dafür gestartet sein.

Empfehlung: Für den automatischen Start sollten Sie den Aufruf über die Windows-Aufgabenplanung mit Kommandozeilenparametern nutzen.

Transfer automatisch starten: Aktiviert oder deaktiviert den automatischen Transfer.

Wochentage: Wählen Sie die Tage, an denen der Transfer automatisch starten soll (Montag bis Sonntag).

Uhrzeiten: Tragen Sie bis zu vier Uhrzeiten ein, zu denen der Transfer an den markierten Tagen starten soll.

E-Mail-Benachrichtigung

Die Schnittstelle kann per E-Mail ein Protokoll über das Ergebnis des automatischen Transfers senden.

Feld

Beschreibung

SMTP-Server

Name oder IP-Adresse des SMTP-Servers

Port

Port des SMTP-Servers

Benutzername

Anmeldedaten für den SMTP-Server

Passwort

Passwort zum Benutzer

Empfänger

Mailadresse für das Protokoll

Absender

Absenderadresse (z. B. [email protected])

E-Mail nur bei Warnungen/Fehlern versenden: Wenn aktiviert, wird nur bei Warnungen oder Fehlern eine E-Mail gesendet. Andernfalls nach jedem Transfer.

Mit der Schaltfläche Testmail können Sie die SMTP-Konfiguration prüfen.

Reiter InterCompany

Dieses Zusatzmodul ermöglicht mandantenübergreifende Buchungen. Wenn Company 1 (FibuNet-Mandant 1) an Company 2 (FibuNet-Mandant 2) eine Rechnung schreibt, kann die Ausgangsrechnung bei Mandant 2 automatisch als Eingangsrechnung gebucht werden.

Feld

Beschreibung

Ausgangsrechnung – Company

FibuNet-Mandant der Ausgangsrechnung

Ausgangsrechnung – Debitor

Personenkonto der Erlöse

Ausgangsrechnung – Erlöskonto

Erlöskonto für die Ausgangsrechnung

Ausgangsrechnung – Kostenstelle

Kostenstelle für die Erlösbuchung

Eingangsrechnung – Company

FibuNet-Mandant der Eingangsrechnung

Eingangsrechnung – Kreditor

Personenkonto für die Kosten

Eingangsrechnung – Kostenkonto

Kostenkonto der Eingangsrechnung

Eingangsrechnung – Kostenstelle

Kostenstelle für die Aufwandsbuchung

Reiter FACT-Statistik

Ab Vaudis Release 9.20 exportiert Vaudis statistische Werte (z. B. verkaufte Fahrzeuge) im Rahmen der Standardschnittstelle. Ab FNVauBS v1.15 können diese automatisch in FibuNet übernommen werden.

Feld

Beschreibung

Vaudis Company

Vaudis-Mandant (0 = alle)

Vaudis Konto

Sachkontonummer für den statistischen Wert (z. B. 9130)

FibuNet Mengennummer

Mengennummer in FibuNet. Muss im Menüpunkt 8.0.7 als absolute Menge (Mengentyp 0) mit zwei Nachkommastellen definiert sein.

FibuNet abweichende Kostenart

Optionale abweichende Kostenart statt des eingetragenen Kontos

Menü Datei

Datenbank überprüfen

Tastenkombination: STRG+ALT+R

Diese Funktion überprüft alle Datenbankdateien und Indizes der internen DBISAM-Datenbank. Bei einem Fehler wird eine Option zur Fehlerkorrektur angeboten.

Fehlermeldungen

„Sachkonto xxxx nicht gefunden“

Diese Meldung erscheint, wenn Vaudis ein Sachkonto bucht, das in FibuNet nicht vorhanden ist. Die Schnittstelle bricht den Vorgang ab.

Lösung: Legen Sie das Konto in FibuNet an oder pflegen Sie eine Kontoumsetzung unter „Einstellungen“.

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