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FNInfra – Infra-Schnittstelle

Schnittstelle zur Anbindung an Infra.

Gestern aktualisiert

Allgemeines

Aufgabe

Mit der Schnittstelle FNInfra können die Ausgangsrechnungen, Debitorenstammdaten und Kreditorenstammdaten aus der Warenwirtschaft sib Infra direkt aus der SQL-Datenbank importiert werden.

Installation des Programmes

Das Programm FNInfra.exe wird als gepacktes ZIP-Archiv geliefert.

Entpacken Sie die ZIP-Datei und kopieren Sie das Programm auf den FibuNet-Server in das FibuNet-Verzeichnis. Legen Sie anschließend eine Verknüpfung auf dem Desktop an. Durch Doppelklick auf diese Verknüpfung wird das Programm FNInfra.exe gestartet.

Beim Start überprüft das Programm, ob eine Datei „FNInfra.INI“ im Datenverzeichnis existiert und legt diese ggf. an. Dazu sind Schreibrechte im aktuellen Datenverzeichnis notwendig.

Hinweis: Das Programm nutzt die FibuNet-COM-Schnittstelle, um mit dem FibuNet-Server zu kommunizieren. Sollte diese auf der Arbeitsstation noch nicht installiert sein, rufen Sie bitte den normalen FibuNet-Client auf und starten Sie den Menüpunkt 9.9.5.

Kommandozeilenparameter

FNInfra kann mit folgenden Kommandozeilenparametern gestartet werden:

  • /S = Servername

  • /O = Portnummer

  • /B = Benutzername

  • /P = Passwort

  • /T = Trusted Single-Sign-On (J/N)

  • /M = Mandantennummer

  • /D = Buchdatum (TT.MM.JJJJ)

  • /A = automatischer Start des Datenimports

  • /Datenverzeichnis = Laufwerk und Pfad

Nur wenn Anmeldeinformationen und ein Parameter für den automatischen Start angegeben werden, erfolgt eine automatische Verarbeitung.

Beispiel: FNInfra /S=localhost /B=fibunet /P=fibunet /A

Datenverzeichnis

Durch das Setzen des Datenverzeichnisses kann der Ort bestimmt werden, an dem das Programm seine Dateien ablegt.

Das Datenverzeichnis wird wie folgt ermittelt:

  1. Kommandozeilenschalter (/Datenverzeichnis=D:\FibuNet\Daten)

  2. Registryzweig der Komponente: HKLM\SOFTWARE\FibuNet GmbH\FibuNet\v5\FNInfra

  3. Registryzweig des Client: HKLM\SOFTWARE\FibuNet GmbH\FibuNet\v5\Client

  4. Aktuelles Verzeichnis, in dem das Programm steht (= Arbeitsverzeichnis), wenn dort Schreibrechte (Anlegen, Ändern, Lesen, Löschen) vorhanden sind

  5. Verzeichnis, in dem die .EXE-Datei liegt

Start des Programmes

Starten Sie das Programm per Doppelklick auf das Desktop-Symbol.

Nach dem Start können Sie sich in dem Feld „FibuNet-Anmeldung“ mit den aus dem FibuNet-Client gewohnten Werten für Server, Benutzer und Passwort an dem FibuNet-Server anmelden.

Stellen Sie dann den gewünschten Mandanten und das gewünschte Buchungsdatum ein und bestätigen Sie die Einstellung durch einen Klick auf den „Ändern“-Knopf.

Einstellungen

Vor der ersten Konvertierung müssen die grundlegenden Einstellungen auf dem gleichnamigen Reiter durchgeführt werden.

SQL-Datenverbindung bearbeiten

Richten Sie hier die Datenverbindung zu der Infra-SQL-Datenbank ein.

Wählen Sie zunächst für das Feld „Driver ID“ den Wert „MSSQL“ aus. Füllen Sie anschließend die Felder „Database“, „User_Name“, „Password“ und „Server“.

Über die Schaltfläche „Test“ kann die Verbindung getestet werden.

Hinweis: Wenn der Parameter „OSAuthent“ auf „Yes“ steht, erfolgt die Anmeldung immer mit dem aktuellen Windows-Benutzernamen. „User_Name“ und „Password“ werden dann ignoriert.

Automatische Verarbeitung

Hier kann für die Datenbereiche Debitorenstammdaten, Kreditorenstammdaten und Ausgangsrechnungen festgelegt werden, dass die erzeugten Übernahmedateien sofort verarbeitet werden.

Konnte die Verarbeitung der gesamten Datei fehlerfrei durchgeführt werden, wird die Übernahmedatei gelöscht. Tritt bei der Verarbeitung ein Fehler auf, bleibt die Übernahmedatei im Menüpunkt 3.4 zur manuellen Übernahme stehen.

E-Mail-Einstellungen

Auf dem Reiter „E-Mail“ kann der Versand des Log-Protokolls des aktuellen Datentransfers per E-Mail aktiviert werden.

SMTP-Server

Tragen Sie hier den Namen oder die IP-Adresse Ihres SMTP-Servers ein.

Port

Tragen Sie hier den Port Ihres SMTP-Servers ein.

Benutzer

Tragen Sie hier den Benutzernamen ein, mit dem sich die Schnittstelle an dem SMTP-Server anmelden kann.

Passwort

Tragen Sie hier zu dem oben genannten Benutzer das Passwort ein.

Empfänger

Tragen Sie hier die Mailadresse ein, an die das Protokoll der Schnittstelle gesendet werden soll.

Absender

Tragen Sie hier eine gültige Absenderadresse für den E-Mail-Versand ein.

E-Mail nur bei Warnungen und Fehlern

Setzen Sie den Haken, wenn Sie nur bei Fehlern oder Warnungen von der Schnittstelle das Protokoll per Mail erhalten möchten. Andernfalls erhalten Sie immer eine Mail.

SSL verwenden

Aktivieren Sie diese Option, um die Kommunikation mit dem SMTP-Server per SSL zu verschlüsseln.

Transport Layer Security (TLS)

Aktivieren Sie auch diese Option, wenn Ihr Server neben der SSL-Verschlüsselung auch Transport Layer Security (TLS) anfordert.

Test E-Mail versenden

Mit diesem Button können Sie bei Einrichtung der Schnittstelle testen, ob die Eingaben des SMTP-Servers, des Users und Passworts korrekt sind und ob das Senden einer Mail möglich ist.

Datenübernahme

Datenbereiche auswählen

Legen Sie durch Aktivieren der jeweiligen Checkboxen fest, welche Daten übernommen werden sollen:

  • Debitoren-Stammdaten

  • Kreditoren-Stammdaten

  • Ausgangsrechnungen

Die Checkboxen sind im Standard immer aktiviert.

Eingabe der Beschränkungen

Für die Debitoren-/Kreditorenstammdaten kann das zu übernehmende Infra-Änderungsdatum eingeschränkt werden.

Bei Rechnungen kann das zu übernehmende Rechnungsdatum eingeschränkt werden. Zusätzlich werden übernommene Rechnungen in der Datenbank markiert, damit eine doppelte Verbuchung ausgeschlossen werden kann.

Alle Eingabefelder können auch leer gelassen werden.

Kostenträger-Vorgabe

Hier kann ein Vorgabekostenträger eingetragen werden. Fehlt der Kostenträger in der Infra-Datenbank, werden Buchungen mit diesem Vorgabekostenträger erzeugt.

Mehrere USt-Sätze/Rechnung verbieten

Wenn diese Option aktiviert ist, werden Rechnungen mit mehreren unterschiedlichen USt-Sätzen nicht nach FibuNet übernommen.

Konvertierung starten

Klicken Sie auf „Konvertierung starten“, um die Infra-Daten zu konvertieren. Es wird je Datenbereich eine Übernahmedatei erzeugt und direkt im Menüpunkt 3.4 zur Verarbeitung bereitgestellt.

Die Dateinamen lauten wie folgt:

  • Debitorenstammdaten: InfaDebi_JJMMTT_SSMM.ueb

  • Kreditorenstammdaten: InfaKred_JJMMTT_SSMM.ueb

  • Ausgangsrechnungen: InfaRech_JJMMTT_SSMM.ueb

Nach Abschluss der Konvertierung wird Ihnen eine Meldung und das Gesamtprotokoll der Verarbeitung angezeigt.

Die Protokolle und erzeugten Übernahmedateien werden in einem Archivverzeichnis gespeichert. Dieses Archivverzeichnis liegt im Datenverzeichnis und hat die Struktur „FNInfra\Archiv\JJJJ\JJJJ-MM-TT\“.

Das Archivverzeichnis können Sie über einen Menüpunkt im „Datei“-Menü im Windows-Explorer öffnen.

Währungen

In der Tabelle „WAEHRUNG“ muss in dem Feld „Ben2“ für jede Währung die FibuNet-Währungsnummer hinterlegt werden.

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