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FNWorldline – Worldline-Abrechnung

Abrechnungsdateien von Worldline in FibuNet-Übernahmedateien umwandeln.

Diese Woche aktualisiert

Allgemeines

Aufgabe

Mit dem Programm FNWorldline können Sie die Abrechnungsdateien von dem Zahlungsdienstleister Worldline SIX-Payment über Kreditkartenzahlungen einlesen und in eine FibuNet-Übernahmedatei umwandeln.

Installation und Start des Programmes

Das Programm bedarf keiner Installation.

  1. Entpacken Sie die ZIP-Datei FNWorldline_v###.ZIP und kopieren Sie das Programm FNWorldline.EXE auf den FibuNet-Server in das FibuNet-Verzeichnis.

  2. Legen Sie dann eine Verknüpfung auf dem Desktop an.

  3. Starten Sie das Programm durch Doppelklick auf diese Verknüpfung.

Beim Start überprüft das Programm, ob im Datenverzeichnis ein Unterverzeichnis „FNWorldline“ existiert und legt es gegebenenfalls an. Dazu sind Schreibrechte im Datenverzeichnis notwendig.

FibuNet-Anmeldung

Die Schnittstelle greift im Laufe der Konvertierung online auf FibuNet-Daten zu. Nach dem Start können Sie sich mit den aus FibuNet gewohnten Werten für Server, Benutzer und Passwort an dem FibuNet-Server anmelden.

Im Feld „Einstellungen“ werden der aktuelle Mandant und das eingestellte Buchdatum angezeigt. Sie können diese Einstellungen bearbeiten und durch Klick auf „Übernehmen“ ändern.

Wenn der Mandant durch ein Passwort geschützt ist, geben Sie dieses in dem Feld „Mand.-Passwort“ ein.

Kommandozeilenparameter

FNWorldline kann mit folgenden Kommandozeilenparametern gestartet werden:

  • /S = Servername

  • /B = Benutzername

  • /P = Passwort

  • /T = Trusted Single-Sign-On J/N

  • /M = Mandantennummer

  • /W = Mandantenpasswort

  • /D = Buchdatum

  • /* = Dateiname

  • /Datenverzeichnis = Laufwerk und Pfad

Nur wenn Anmeldeinformationen und Dateiname angegeben werden, erfolgt eine automatische Verarbeitung.

Datenverzeichnis

Im Datenverzeichnis legt FNWorldline alle Daten- und Konfigurationsdateien ab. Das Datenverzeichnis wird in folgender Reihenfolge ermittelt:

  1. Kommandozeilenschalter (/Datenverzeichnis=D:\FibuNet)

  2. Registryzweig der Komponente: HKLM\SOFTWARE\FibuNet GmbH\FibuNet\v5\FNWorldline\Datenverzeichnis

  3. Registryzweig des FibuNet-Clients: HKLM\SOFTWARE\FibuNet GmbH\FibuNet\v5\Client\Datenverzeichnis

  4. Aktuelles Verzeichnis, in dem das Programm steht (Arbeitsverzeichnis), sofern dort Schreibrechte vorhanden sind

  5. Verzeichnis, in dem die EXE-Datei liegt

Vorbereitungen

Auf der Seite „Einstellungen“ können Sie die allgemeinen Programmvorgaben festlegen.

Seite „Einstellungen/Allgemein“

Worldline-Konto: Geben Sie hier die Kontonummer des FibuNet-Kontos an, gegen das die Worldline-Abrechnung gebucht werden soll.

Konto / KoSt / KoTr für Gebühren: Geben Sie hier das Kostenkonto, die Kostenstelle und den Kostenträger an, gegen das die Worldline-Gebühren gebucht werden sollen. Alle Worldline-Gebühren einer Abrechnung werden pro Transaktionswährung in einer Summe gebucht.

Nettobetrag nach Brutto umrechnen: Die Gebühren werden von Worldline als Nettowert übergeben. Mit dieser Option können Sie den Nettobetrag mit dem Steuerschlüssel 1 auf einen Bruttowert hochrechnen lassen. Im Standard ist diese Option aktiviert.

Nicht zuordenbare Zahlungen: Geben Sie hier eine Kontonummer an, gegen das Zahlungen gebucht werden sollen, wenn der Debitor nicht ermittelt werden kann. In der Worldline-Abrechnung wird als verbindende Information das Feld „Transaktionskennung“ ausgewertet und mit dem Feld Belegnummer 2 in FibuNet verglichen. Kreditkartenzahlungen, für die kein offener Posten gefunden wird, werden auf dieses Scherbenkonto gebucht.

Nur OP mit folgenden Zahlarten: Geben Sie hier die Liste der Zahlarten an, wenn nur OP mit bestimmten Zahlarten für die Zuordnung in Frage kommen. Ein Bereich wird mit „-“ angegeben. Mehrere Bereiche können mit Komma getrennt werden. Ist die Liste leer, werden keine Zahlarten gefiltert. Beispiel: 1-3,5,7

SQL-Datenbanksuche

Wenn die Option „Suche per SQL aktivieren“ aktiviert ist, sucht das Programm per SQL die Kontonummer und optional die OP-Nummer und die Zahlart in anderen SQL-Datenbanken. Diese SQL-Suche wird immer dann aufgerufen, wenn kein Treffer in den offenen Posten erzielt wurde, zum Beispiel weil die Rechnung noch nicht gebucht wurde.

In dem SQL-Statement können folgende Parameter verwendet werden:

Parametername

Datentyp

Bemerkung

TxKennung

String

Transaktionskennung

ReferenzNr

String

Referenznummer

ZahlBetrag

Currency

Zahlungsbetrag

Im Suchergebnis werden folgende Spalten ausgewertet:

Spaltenname

Datentyp

Bemerkung

KtNr

Integer

FibuNet Kontonummer

OPNummer

Varchar(30)

OP-Nummer der Zahlung

Zahlart

Integer

FibuNet-Zahlart

Die Datenbankverbindung und das SQL-Statement können über die entsprechenden Schaltflächen bearbeitet werden. Es können Microsoft-, MySQL-, Oracle- und PostgreSQL-Datenbanken sowie beliebige ODBC-Datenquellen angesprochen werden.

Hinweis: Das Programm FNWorldline wird als 64-Bit-Applikation geliefert. Daher müssen auch die entsprechenden Client-Bibliotheken der Datenbanken in der 64-Bit-Version vorliegen.

Beispiel für eine SQL-Abfrage:

SELECT kundennummer as KtNr, bel_nr as OPNummer
FROM Auftragstabelle
WHERE TransaktionsNr = :TxKennung

Seite „Einstellungen/Währungen“

Währungstabelle: Auf der Seite „Währungen“ können Sie einer bestimmten Währung ein eigenes Transitkonto zuweisen. Nutzen Sie diese Option, wenn Sie die Worldline-Zahlungen pro Währung auf einem eigenen FibuNet-Konto führen wollen.

Option „Währungen ignorieren“: Mit dieser Option können Sie festlegen, dass alle Zahlungen immer in Händler-Währung verarbeitet werden.

Konvertierung

Es werden zwei unterschiedliche Import-Formate unterstützt.

Aufbau der SIX-Importdatei

Es wird eine CSV-Importdatei mit folgendem Aufbau erwartet:

Spalte

Name

Verwendung

1

Autorisationsdatum

2

Letztes Buchungsdatum

Belegdatum, Buchdatum

3

Stornierungsdatum

4

Datum der letzten Aktion

5

Status

6

Händlerwährung

7

Autorisierter Händlerbetrag

8

Verbuchter Händlerbetrag

Hauswährungsbetrag

9

Terminal

10

Kundennummer

11

Terminalnummer

12

Anwendung

13

Referenznummer

OP-Suche, Belegnummer 3

14

Verarbeiter

15

Zahlungsmittel

Buchtext

16

Kartennummer

Buchtext

17

IBAN

18

BIC

19

Verfalldatum MM/JJ

20

Kartenprüfnummer (CVC)

21

Haftungsumkehr

22

Inhabername

Buchtext

23

IP-Adresse

24

Kartenherkunft

25

IP-Herkunft

26

Transaktionskennung

OP-Suche, Belegnummer 1

27

Verkaufsbeschreibung

28

Verarbeiter AuthCode

29

Autorisiert von

30

Verbucht von

31

Storniert von

32

Währungsumrechnung

33

Kartenwährung

Währung

34

Kartenbetrag

Buchungsbetrag

35

Wurde verbucht

36

Enthält Teilbuchungen

37

Wurde gutgeschrieben

38

Wurde storniert

39

Wallet

40

Käufer-ID

Bei diesem Format werden keine Gebühren übermittelt.

Aufbau der Worldline-Importdatei

Es wird eine CSV-Importdatei mit folgendem Aufbau erwartet:

Spalte

Name

Verwendung

1

Transaktionsdatum

Belegdatum, Buchdatum

2

Transaktionsuhrzeit

3

Partner ID

4

Partner Name

5

Vertragsnummer

6

Vertrag

7

PLZ Ort

8

Status

9

Transaktionstyp

10

Ihre Referenz

OP-Suche, Belegnummer 3

11

Acquirer Reference

OP-Suche, Belegnummer 1

12

Kartennummer

Buchtext

13

Brand

Buchtext

14

Karten Kategorie

15

DCC

16

Eingelieferte Währung

Währung

17

Transaktionsbetrag

Währungsbetrag

18

Wechselkurs

19

Händler Währung

20

Bruttobetrag

Hauswährungsbetrag

21

Clearing Region

22

Gebühren

Gebühren

23

DCC Payback

Gebühren

24

Nettobetrag

25

Terminal ID

Konvertierung einer Importdatei

  1. Wählen Sie eine Worldline-Abrechnung im CSV-Format aus.

  2. Starten Sie die Konvertierung durch Klick auf den Knopf „Starte Import“.

Die EPA-Datei enthält alle Kreditkartenzahlungen, die zur Auszahlung kommen. Es können mehrere Transaktionstage in einer Datei enthalten sein. Auf dem Worldline-Konto wird eine Aufteilungsbuchung pro Transaktionstag erzeugt.

Für jede Kreditkartenzahlung wird der offene Posten in FibuNet gesucht, der die „Transaktionskennung“ oder die „Referenznummer“ im Feld Belegnummer 2 eingetragen hat. Für die Bildung des Zahl-OP wird die OP-Nummer der Rechnung zum Ausziffern genutzt.

Nach Abschluss der Konvertierung wird ein Protokoll mit dem Ergebnis angezeigt.

Die Übernahmedatei hat denselben Dateinamen wie die CSV-Datei mit der Dateierweiterung „.UEB“. Sie wird direkt im FibuNet-Importverzeichnis gespeichert und kann mit Menüpunkt 3.4 eingespielt werden.

Nach erfolgreicher Konvertierung wird die CSV-Datei gelöscht, um eine doppelte Verarbeitung zu verhindern.

Archiv

Bei jeder Konvertierung wird die Original-CSV-Datei, die erzeugte FibuNet-Datei und das Protokoll in einem Archivverzeichnis auf der Festplatte abgelegt.

Über das „Datei“-Menü können Sie das Archivverzeichnis im Windows-Explorer öffnen.

Es liegt im Startverzeichnis des Programmes FNWorldline.EXE und hat folgenden Aufbau: FNWorldline\Archiv\jjjj-mm-tt.

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