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Feldbeschreibungen: Kreditoren (Menüpunkt 6.2)

Feldbeschreibungen für Kreditoren (Menüpunkt 6.2) (Menüpunkt 6.2).

Vor über 2 Monaten aktualisiert

Kreditoren (Menüpunkt 6.2)

Auskunft Zahllauf (Menüpunkt 6.2.1)

  • Mit der "Auskunft Zahlläufe" können Sie alle im aktuellen Wirtschaftsjahr erzeugten Zahldateien (SEPA, Schecks und AZV) sehen.

  • Zu den Zahldateien können Sie sich die einzelnen Personenkonten ansehen, die im Zahllauf beteiligt sind

  • Zahlungsavise, die erstellt wurden können nachträglich ausgedruckt werden

  • Zahlläufe können zurückgesetzt werden (in den OP's wird der Bezahlt-Kenner entfernt) oder gelöscht werden

Anzahl Posten

  • Anzahl der offenen Posten, die das Diskettenclearing enthält

Benutzer

  • Ersteller der Zahl-Datei

Erstellt am

  • Datum, an dem die Datei erzeugt wurde

Gebucht

  • Datum, an dem die Datei gebucht wurde

Gültig

  • Anzeige, ob die Diskettenclearing Datei aktiv an der Buchhaltung beteiligt ist oder war.

Wert

Erläuterung

Ja

Der Zahllauf wurde erstellt und ggf. gebucht.

Nein

Der Zahllauf wurde noch nicht gebucht und vom Benutzer gelöscht oder zurückgesetzt

Konten

  • Anzahl der Personenkonten die mit dem Zahllauf bezahlt werden.

Posten

  • Anzahl der am Zahllauf beteiligten OP's

Skonto

  • Summe der Skontobeträge im Zahllauf

Referenz

  • Kontrollwert zur eindeutigen Identifizierung des Zahllaufs

Typ

  • Art des Zahllaufs

  • AZV (Auslandszahlungsverkehr)

  • Scheck

  • Ueb (SEPA Überweisung/Lastschrifteinzug)

  • ZR (Zentralregulierung)

Zahlbetrag

  • Höhe der Zahldatei

Zahlkonto

  • Sachkonto über das der Zahllauf gebucht wird

Zahlkontobezeichnung

  • Sachkontobezeichnung des Zahlkontos

Zahllauf

  • Nummer des Zahllaufes

  • Jeder neue Lauf erhält eine neue Nummer, gelöschte Zahlläufe bleiben in der Liste erhalten, so dass keine doppelten Zahllaufnummern erzeugt werden können.

Die folgenden Funktionen können mit der rechten Maustaste auf dem jeweiligen Zahllauf aufgerufen werden.

Zahllauf anzeigen oder STRG O

  • Zeigt die beteiligten Personenkonten und die Zahlbeträge

  • Aus dieser Funktion heraus kann man ein Avis anzeigen und nachdrucken. Voraussetzung: es ist im Zahllauf erstellt und archiviert worden

Zahllauf zurücksetzen

  • Löscht die Zahldatei und setzt den Bezahlt-Kenner in den Offenen Posten zurück.

Zahllauf löschen

  • Löscht die Zahldatei

Gebucht-Datum entfernen

  • Entfernt das Gebucht-Datum.

  • Der Zahllauf gilt wieder als unverarbeitet und kann verbucht werden.

  • Anmeldung als Administrator

Gebucht-Datum setzen

  • Setzt das aktuell eingestellte Menüdatum als Gebucht-Datum.

  • Diese Funktion steht nur für die Zahlläufe des Auslandszahlungsverkehrs zur Verfügung, da diese manuell gebucht werden müssen.

  • Anmeldung als Administrator

Schaltfläche

Erläuterung

Druck der Liste der Zahlläufe

Umschalten auf Vollbildmodus

Sortierung der Liste

Zahllaufkonten anzeigen Strg+O

  • Öffnet das Fenster 'Avisarchiv' und zeigt die Konten zum passenden Zahllauf an.

  • Ist ein Zahlungsavis vorhanden, können Sie von hier aus mit dem Symbol das Avis anzeigen.

  • Ist ein Scheck vorhanden, kann dieser von hier aus ebenfalls angezeigt werden. Begleitzettel laden: Diese Funktion ist nur aktiv, wenn beim Druck des Begleitzettels die Frage, ob der Druck in Ordnung war, mit "ja" beantwortet wurde. Zahllauf zurücksetzen Schließen des Menüpunkt 6.2.1. alle

  • Zeigt je nach Zustand alle noch zu buchenden oder alle Zahlläufe des aktuellen Jahres

  • Zahlläufe, die durch Zentralregulierung erstellt wurden, werden nur beim Zustand "alle" gezeigt

  • Zahldateien, die durch Schecks erzeugt wurden, werden so lange in den "offenen" Zahldateien gezeigt, solange noch ein Scheck aus der Datei nicht gebucht wurde

Schecks (Menüpunkt 6.2.4)

  • Ein Drucker muss angeschlossen sein.

  • Ein Scheckvordruck (egal ob DIN A4 oder Endlos-Schecks mit Alonge) muss vorhanden sein. (alternativ über Berichtsdesigner)

  • Im Menüpunkt 1.2.0 müssen die Zahlungskonditionen der Kreditoren eingetragen sein.

  • Der Wert des Feldes 'OP-Verwaltung' im Register 'OP' des Menüpunkt 1.2.0 muss ungleich Null (0) sein.

  • Wenn bereits Buchungen vorgenommen wurden, ohne dass in den Stammdaten die Zahlungskonditionen angegeben waren, können mittels Menüpunkt 9.4.1.2 die erforderlichen Daten nachgetragen werden.

Zweck

  • Mit dem Modul "Scheckdruck" kann der ausgehende Zahlungsverkehr per Scheck abgewickelt werden.

  • Die Funktion "Schecks drucken" ist im Modul "Zahlungsverkehr" enthalten.

Vorteile

  • Zahlungen können automatisch verbucht werden.

  • Zahlungsvorschlagslisten können gedruckt werden.

  • Scheck-Zahlläufe sind wiederholbar.

  • Keine Doppelerfassung der Daten nötig

Formularnummer

  • eindeutige Nummer

  • zur Identifizierung des Unternehmens welches die Scheckzahlung abgewickelt Allgemein Bezeichnung

  • eindeutige Kurzbeschreibung des Formulars

  • frei zu vergeben

Auftraggeber

  • Vorgabewert = Wert des Feldes 'Kontoinhaber' des Registers 'Zahllast/Bank' des <Menüpunkt

1.4.0>

  • eindeutiger Name der Firma die die Scheckzahlung veranlasst

OP-Sortierung

  • Vorgabewert = 0

  • Festlegung nach welchem Kriterium die Schecks sortiert werden sollen

Wert

Bezeichnung

Erläuterung

0

Nach lfd. Nummer

Sortierung nach Reihenfolge, in der die Posten erfasst wurde

1

1. Belegnummer

Sortierung nach den Rechnungsnummern

2

Beleg- bzw. Valutadatum

Sortierung nach dem Valutadatum, wenn nicht vorhanden, nach

Belegdatum

3

Buchdatum

Sortierung nach dem Datum an dem die Rechnungen umsatzsteuerrechtlich gebucht wurden

4

Erfassungsdatum

Sortierung nach dem Tagesdatum an dem die Belege erfasst wurden Innerhalb des Datums werden die Belege nach der Reihenfolge sortiert, mit dem sie ins System gelangt sind

5

2. Belegnummer

Sortierung nach der internen Belegnummer

6

Buchtext

Sortierung nach dem die Buchungen beschreibenden Texten

7

Gegenkonto

Sortierung nach den Nummern der Gegenkontonummer im OP

8

Abreisedatum

Sortierung nach dem Abreisedatum

9

Belegdatum

Sortierung nach Belegdatum

Währungsschecks?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob die Schecks in der Fremdwährung gedruckt werden sollen.

  • Wenn die Schecks in der Fremdwährung gedruckt werden sollen, muss im Scheck-Formular die entsprechende Variable für die Währungsangabe eingetragen werden.

Wert

Erläuterung

Ja

Die Schecks sollen in der FREMDWÄHRUNG gedruckt werden.

Nein

Die Schecks sollen in der STANDARDWÄHRUNG gedruckt werden. aktuelle Schecknummer

  • eindeutige Nummer

  • wird bei jedem neuen Scheck automatisch hochgezählt

  • kann auf dem Scheckformular gedruckt und als eindeutiges Suchkriterium genutzt werden

Schecknummer vorgedruckt?

  • Ist die Schecknummer auf dem Formular vorgedruckt, wird Sie nicht mit ausgegeben

Wert

Erläuterung

Ja

Die Schecknummer wird nicht mit ausgedruckt

Nein

Die Schecknummer wird - wenn im Formular verwendet - mit ausgedruckt.

Sonstige

Zahlungsavis

  • Vorgabewert = 0

  • maximaler Buchungswert zum Einbinden in die Scheckzahlung

Wert

Bezeichnung

Erläuterung

0

nicht drucken

  • Ein Zahlungsavis wird nicht gedruckt.

  • Ist die Anzahl der Posten zu groß für die Alonge vom ersten Scheckformular, bleibt der Scheckbereich leer und es wird ein zweites Formular bedruckt 1 ab max OP`s drucken

  • Ist die Anzahl der Posten zu groß für die Alonge von einem Scheckformular, so wird der Text "siehe Zahlungsavis" auf die Alonge gedruckt und ein Zahlungsavis mit ausgedruckt.

  • Die Zuordnung zu einzelnen Offenen Posten ist dann nur noch über dieses Zahlungsavis möglich. 2 immer drucken

  • Ein Zahlungsavis wird in jedem Fall gedruckt.

  • Auf der Alonge folgt der Hinweis "siehe Zahlungsavis"

  • Die Zuordnung zu einzelnen Offene Posten ist dann nur noch über dieses Zahlungsavis möglich. 3 abhängig von Zahlart Ist im Register 'OP / Allgemein' des Menüpunkt 1.1.0 beziehungsweise des Menüpunkt 1.2.0 die Zahlart 7 (= Zahlungsavis) hinterlegt, wird für diesen Lieferanten immer ein Zahlungsavis gedruckt. 4 ab max OP`s oder abhängig von Zahlart Das Zahlungsavis wird nur gedruckt, wenn die maximale Anzahl der Offenen Posten überschritten sind, die auf eine Alonge passen und im Lieferantenstamm die Zahlart 7 (= Zahlungsavis) eingetragen ist.

Avis ab xx Posten

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn der Wert des Felde 'Zahlungsavis' 1 oder 4 ist

  • Vorgabe = 0

  • Eingabe von 0 .. 99 möglich

  • Anzahl der Posten, aber der ein Avis gedruckt werden soll Auf dem Scheck steht dann nur der Text "siehe Zahlungsavis" Zahlungsavisformular 962

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn der Wert des Feldes 'Zahlungsavis' nicht 1 entspricht.

  • Vorgabe = 0

  • Wenn der Druck eines Zahlungsavis erforderlich ist, sucht FibuNet nach einem "passenden" Avise- Text in folgender Reihenfolge: 1. Prüfen ob im Register 'OP / Allgemein' des Menüpunkt 1.1.0 im Feld 'Zahlungsavis' eine Avise-Textnummer hinterlegt ist, für die auch ein Avise-Text existiert. 2. Prüfen, ob in den Stammdaten im Feld 'Avis-Vorgabe' eine Vorgabeavistextnummer hinterlegt ist, für die auch ein Avise-Text existiert. 3. Wird bei 1. und 2. nichts gefunden, wählt das Programm automatisch den Zahlungsavise-Text von Nummer 00 aus. (Dieser Avise-Text muss immer vorhanden sein.)

Mindestbetrag

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • maximaler Buchungswert zum Einbinden in die Scheckzahlung

  • Wird der Höchstbetrag mit den fälligen Beträgen überschritten, werden alle darüber hinausgehenden Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht markiert.

  • Die Offenen Posten können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis am unteren Bildschirmbereich.

Maximalbetrag

  • maximaler Buchungswert zum Einbinden in die Scheckzahlung

  • Wird der Höchstbetrag mit den fälligen Beträgen überschritten, werden alle darüber hinausgehenden Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht für die Scheckzahlung markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich.

Maximale Schecksumme

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • höchster zulässiger Gesamtwert aller Buchungen

  • Überschreitet die Gesamtsumme aller Offenen Posten den hier eingegebenen Betrag, werden alle darüber hinausgehenden/ fälligen Offenen Posten nicht für den Scheckdruck markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis am unteren Bildschirmbereich. 962

Zusammen markieren

  • Vorgabewert = Nein

  • Sollen Posten gleicher Belegnummer zusammen markiert/bezahlt werden.

Wert

Erläuterung

Ja

  • Die Voreinstellung im Scheckdruck ist "JA" d.h. Posten mit gleicher Belegnummer werden markiert, sobald ein Posten markiert wird.

  • Ist ein Posten fällig und das Programm würde diesen zur Zahlung auswählen, werden alle Posten gleicher Belegnummer ebenfalls zur Zahlung ausgewählt. Nein FibuNet markiert nur den AKTUELLEN Posten.

Bankverbindung

Fibu-Konto

  • Sachkontonummer der Bank

  • Das Sachkonto muss im Menüpunkt 1.0.0 Register 'Konto' die Kontoart 'Zahlungskonto' oder 'Bilanzkonto' - für Verrechnungskonten - und eine Bankverbindung hinterlegt haben. Bank

Bankkonto

  • Anzeige der Bankverbindung, die beim Fibu-Konto im Menüpunkt 1.0.0 Register 'Bankverbindung' eingetragen wurde 830

Formularnummer

  • eindeutige Nummer

  • zur Identifizierung des Unternehmens welches die Scheckzahlung abgewickelt

Bankleitzahl

  • Anzeige der Bankleitzahl der Bank des Kreditors

Bankkontonummer

  • Anzeige der Kontonummer der Bank des Kreditors Allgemein

Kontensortierung

  • Vorgabewert = 1

  • Festlegung nach welchem Kriterium die Konten sortiert werden sollen

Wert

Bezeichnung

Erläuterung

01

Kontonummer

02

Kontobezeichnung

Aktiviert die Felder 'Von' und 'Bis'

03

LänderKz. & PLZ & Ort

Aktiviert die Felder 'Von' und 'Bis'

04

Postensumme

05

Mahnstufe

06

Vertreternummer

Aktiviert die Felder 'Von' und 'Bis'

07

Sammelkonto

Aktiviert die Felder 'Von' und 'Bis'

08

Branchenschlüssel

Aktiviert die Felder 'Von' und 'Bis'

09

Sachbearbeiter

Aktiviert die Felder 'Von' und 'Bis'

10

Kurzbezeichnung

Aktiviert die Felder 'Von' und 'Bis' Von/Bis - Bereich filtern

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn der Wert des Feldes 'Kontensortierung' 2, 3, 6, 7, 8, 9 oder 10 entspricht.

  • Beschränkung des Scheckdrucks bezogen auf die Auswahl des Feldes 'Kontensortierung'

Konto

  • Vorgabewerte = 70000 - 99999

  • Beschränkung des Scheckdrucks auf einen Bereich von Kreditorenkonten

Konzernkennzeichen

  • Vorgabewerte = 0 - 99999

  • Beschränkung des Scheckdrucks auf den Bereich der übergeordneten Unternehmen

Korrespond. Konto

  • Vorgabewerte = 0 - 0

  • Beschränkung des Scheckdrucks auf den Bereich der korrespondierenden Kunden-Nummer

  • Beschränkung auf den Wert des Feldes 'Korrespondierende Kd.-Nr.' des Registers 'Fibu-Konto' des <Menüpunktes 1.2.0>

Konzernkennzeichen

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn im Feld 'Korrespond. Konto' ein Wert eingetragen ist.

  • Vorgabewerte = 0 - 99999

  • Beschränkung des Bereichs der übergeordneten Unternehmen

  • bezogen auf die Auswahl des Feldes 'Korrespond. Konto'

Autom. Verrechnung?

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn im Feld 'Korrespond. Konto' ein Wert eingetragen ist.

  • Vorgabewerte = Nein

  • Festlegung ob alle Offenen Posten des Kreditors mit den Offenen Posten des korrespondierenden Kontos miteinander verrechnet und auf einem Konto dargestellt werden sollen.

Wert

Erläuterung

Ja

Alle Offenen Posten des Kreditors mit den Offenen Posten des korrespondierenden Kontos sollen MITEINANDER verrechnet und auf einem Konto dargestellt werden.

Nein

Der angegebene Kontenbereich soll SEPARAT betrachtet werden.

Kontengruppen

  • Beschränkung des Scheckdrucks auf einen Bereich bestimmter Gruppen

  • Geben Sie Bereiche mit Bindestrich oder einzelne Gruppen getrennt durch Semikolon ein 1-10,13,15-17

OCR - Schriftart

  • Festlegung welche OCR-Schriftart für den Scheckdruck verwendet werden soll

  • Wenn noch keine OCR-Schriftart hinterlegt ist, lesen Sie bitte auf den folgenden Seiten (OCR- Zeichencode konfigurieren ), wie Sie OCR-Zeichencodes für den Scheckdruck konfigurieren.

Wert

Erläuterung

  • keine - es soll keine OCR-Schriftart für den Scheckdruck verwendet werden OCR-A Extended es soll die OCR-Schriftart A Erweitert für den Scheckdruck in Deutschland verwendet werden OCR-A Std es soll die OCR-Schriftart A Standard für den Scheckdruck in Deutschland verwendet werden OCR-A BT es soll die OCR-Schriftart A BT für den Scheckdruck in Deutschland verwendet werden OCR-B 10 BT es soll die OCR-Schriftart B 10 BT für den Scheckdruck in Deutschland verwendet werden

  • Für die geforderten Sonderzeichen haben OCR–Schriften unterschiedliche ASCII-Codes.

  • Manchmal werden Schriftgrößen gefordert, die mit dem Scheckformular nicht gesetzt werden können (zum Beispiel für Österreich OCR-B mit Schriftgröße 5).

  • Mit FibuNet-Release r1060 wurde der Scheck-Druck auf den Berichtsdesigner umgestellt. Zum Hinterlegen eines OCR-Schriftcodes gehen Sie wie folgt vor 1. Installieren Sie die gewünschte OCR-Schriftart auf Ihrem PC. 2. Wählen Sie im Feld 'OCR-Schriftart' des Menüpunkt 6.2.4.1 die zu konfigurierende Schriftart. 3. Klicken Sie (rechts neben dem Feld 'OCR-Schriftart') auf das Symbol [OCR-Schrift konfigurieren] , um das Fenster "Zeichencode für OCR-Sonderzeichen hinterlegen" zu öffnen. 4. Tragen Sie die erforderlichen Ziffern in die Felder 'Zeichencode 1 und 4', 'Zeichencode 2 und 5' und 'Zeichencode 3' und 5. die 'Statistische Schriftgröße' in das gleichnamige Feld ein.

  • Für die OCR-Schriften OCR-A BT und OCR-B 10 BT sind in FibuNet die Standard-Zeichencodes bereits hinterlegt. Anforderung an die OCR Schrift für Scheckdruck in Deutschland

  • Es muss ein OCR-A-Font sein (zum Beispiel OCR-A oder OCR-A BT)

  • Es müssen die Sonderzeichen (Zeichencode 178), (Zeichencode 181) und (Zeichencode 126), in der Zeichentabelle der Schrift vorhanden sein.

  • Aufbau: LfdNr (12) / Bankkonto (10) / BLZ (11) / Betrag (11) Zeichencode in FibuNet - Schriftart OCR-A Zeichencode in FibuNet - Schriftart OCR-A BT Beispiel für die Hinterlegung im Scheckformular für Scheckdruck in Deutschland °e °O ^OCRLfdNr : ^OCRBKT < ^OCRUebBet ; ^OCRBLZ : 01< °e Anforderung an die OCR Schrift für Scheckdruck in Österreich

  • Es muss ein OCR-B-Font sein (zum Beispiel OCR-B 10 BT)

  • Es müssen die Sonderzeichen (Zeichencode 60), (Zeichencode 43) und (Zeichencode 62), in der Zeichentabelle der Schrift vorhanden sein.

  • Es muss die Schriftgröße 5 sein.

  • Die Bankdaten müssen im Menüpunkt 6.2.4.1 hinterlegt werden und eine Null vor die Bankkontonummer im Formular gesetzt werden.

  • Aufbau: LfdNr (12) / Bankkonto (11) / BLZ (8) / Betrag (11) Zeichencode in FibuNet - Schriftart OCR-B 10 BT Beispiel für Hinterlegung im Scheckformular (für Scheckdruck in Deutschland) °e °O ^OCRLfdNr : 0^OCRBKT < ^OCRBLZ ; ^OCRUebBet : 01< °e

  • Um den Zeichencode für die Sonderzeichen zu ermitteln, kann zum Beispiel das Programm Microsoft-Word verwendet werden.

  • Voraussetzung dafür ist, dass die entsprechende OCR-Schrift auf Ihrem PC installiert ist. 1. Starten Sie die Anwendung Microsoft Word. 2. Öffnen Sie die Funktion Symbol... (Einfügen / Symbol...) 3. Wählen Sie die zu ermittelnde Schriftart. 4. Suchen Sie in der Liste das entsprechende Sonderzeichen. 5. Der Zeichencode wird automatisch angezeigt. bereits bekannte Zeichencodes für OCR-Schriften Zeichencode 1 und 4 Zeichencode 2 und 5 Zeichencode 3 OCR-A 178 181 126 OCR-A BT 161 222 224 OCR-B 10 BT 60 43 62

Skontoermittlung

Basisdatum

  • Vorgabewert = aktuelles Tagesdatum

  • Datum ab dem die in den einzelnen Offenen Posten angegebenen (zu diesem Zeitpunkt gültigen) Zahlungskonditionen zu rechnen beginnen

Skonto auf Gutschriften?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob auch bei Gutschriften Skonto gezogen werden soll

Wert

Erläuterung

Ja

  • Bei Gutschriften soll Skonto gezogen werden.

  • Ausnahme: Es handelt sich um eine Zahlung an den Lieferanten und nicht um ein Guthaben aus Gutschrift. Das Zahlkonto im OP-Satz enthält als Kontoart den Wert Z. In diesem Fall kann der Skontobetrag auch manuell NICHT geändert werden.

  • Gutschriften werden grundsätzlich gezeigt und markiert. Der betreffende Lieferant/ Kunde wird in der Auswahlliste Spalte markierte Posten mit 0 dargestellt. Wenn die Gutschriften nicht mit den fälligen Rechnungen ausgeglichen werden können, entfernt FibuNet automatisch die Markierung aller Offenen Posten. Nein Bei Gutschriften soll KEIN Skonto gezogen werden.

Skonto generell ziehen?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob (ohne Berücksichtigung von Zahlungsfristen) der größtmögliche Skonto gezogen werden, sofern die Nettofrist noch nicht abgelaufen is

Wert

Erläuterung

Ja

  • Sofern die Nettofrist noch nicht abgelaufen ist, soll der größtmögliche Skonto (ohne Berücksichtigung von Zahlungsfristen) gezogen werden.

  • Die Posten werden NICHT automatisch markiert. Nein Skonto soll nur unter Berücksichtigung der Zahlungsfristen gezogen werden.

Skontokarenztage

  • Vorgabewert = 0

  • Anzahl Karenztage, um die das Ziehen des Skontos nach hinten verlagert werden darf

  • Festlegen, unter welchen Voraussetzungen Offene Posten automatisch markiert werden sollen. automatisch markieren

Gutschriften immer mark.?

  • Vorgabewert = Ja

  • Festlegung ob Gutschriften auch dann markiert werden sollen, wenn sie nicht fällig sind

Wert

Erläuterung

Ja

Es sollen auch Gutschriften markiert und von den Rechnungen abgesetzt werden, wenn sie noch

NICHT FÄLLIG sind.

Nein

Es sollen nur die FÄLLIG Gutschriften verrechnet werden.

Alle Posten mit Skonto?

  • Vorgabewert = Ja

  • Sollen skontierfähige Posten markiert werden

Wert

Erläuterung

Ja

Es sollen skontierfähige Posten markiert werden.

Nein

Es sollen alle skontierten Posten von der automatischen Markierung AUSGESCHLOSSEN werden (Nettofälligkeit abwarten).

OP m. S-ZK abmarkieren?

  • Vorgabewert = Nein

  • Sollen die Markierungen bei Offene Posten, bei denen Skontokonditionen hinterlegt sind, entfernt werden?

Wert

Erläuterung

Ja

Bei Posten bei denen Skontokonditionen hinterlegt sind, soll die Markierung entfernt werden (unabhängig von der Fälligkeit).

Nein

Bei Offene Posten mit Skontokonditionen soll die Markierung NICHT entfernt werden.

Skonto ziehen xx Tage

  • Vorgabewert = 10

  • Festlegung wie viele Tage vor Nettofristablauf Netto gezahlt werden soll.

  • Zusammen mit dem folgenden Feld 'Netto zahlen xx Tage' und dem Feld 'Skontokarenztage' des Registers 'Skontoermittlung' wird festgelegt, nach welcher "Philosophie" FibuNet die fälligen Posten zur Zahlung vorschlagen soll.

  • Die Logik wird am Besten anhand des nachfolgenden Beispiels deutlich.

  • Wenn Sie sich diesen Hilfetext in schwarz/weiß ausgedruckt haben, sollten Sie sich diese Seite am Bildschirm anzeigen lassen, damit Sie die Farbgebung in der Grafik erkennen können. Beispiel Zahlungskonditionen: 8Tg. 3%, 14Tg. 2%, 30 Tg. netto Rechnungsdatum 01.01.2004 Skontokarenztage = 4 Tage Skonto ziehen xx Tage = bis 3 Tage vor Skontofristablauf Netto zahlen xx Tage = bis 7 Tage vor Nettofristablauf Datum 08 14 31 01 10 20 30

  • Zahlung in der Zeit vom 05.01.bis 12.01.2004 = es werden 3% Skonto gezogen

  • Zahlung in der Zeit vom 13.01. bis 18.01.2004 = es werden 2% Skonto gezogen

  • Zahlung in der Zeit vom 19.01. bis 23.01.2004 = es wird nicht gezahlt, sondern die Nettofrist abgewartet

  • Zahlung nach dem 24.01.2004 = es wird netto gezahlt.

  • Ihr betriebsgewöhnliches Zahlungsintervall (z.B. alle 10 Tage oder einmal wöchentlich) muss ebenso berücksichtigt werden wie die innerbetriebliche Organisation (wie lange läuft ein Beleg durch die Rechnungsprüfung), damit FibuNet den idealen Zeitpunkt für die Zahlung mit Skonto ermitteln kann.

Netto zahlen xx Tage

  • Vorgabewert = 10

  • Festlegung wie viele Tage vor Skontofristablauf Skonto gezogen werden soll.

  • Zusammen mit dem vorigen Feld 'Skonto ziehen xx Tage' und dem Feld 'Skontokarenztage' des Registers 'Skontoermittlung' wird festgelegt, nach welcher "Philosophie" FibuNet die fälligen Posten zur Zahlung vorschlagen soll.

  • Die Logik wird am Besten anhand des nachfolgenden Beispiels deutlich: Zahlungskonditionen: 8Tg. 3%, 14Tg. 2%, 30 Tg. netto Rechnungsdatum 01.01.2004 Skontokarenztage = 4 Tage

Skonto ziehen xx Tage = bis 3 Tage vor Skontofristablauf Netto zahlen xx Tage = bis 7 Tage vor Nettofristablauf Zahlung in der Zeit vom 05.01.bis 12.01.2004 = es werden 3% Skonto gezogen Zahlung in der Zeit vom 13.01. bis 18.01.2004 = es werden 2% Skonto gezogen Zahlung in der Zeit vom 19.01. bis 23.01.2004 = es wird nicht gezahlt, sondern die Nettofrist abgewartet Zahlung nach dem 24.01.2004 = es wird netto gezahlt. Ihr betriebsgewöhnliches Zahlungsintervall (z.B. alle 10 Tage oder einmal wöchentlich) muss ebenso berücksichtigt werden wie die innerbetriebliche Organisation (wie lange läuft ein Beleg durch die Rechnungsprüfung), damit FibuNet den idealen Zeitpunkt für die Zahlung mit Skonto ermitteln kann.

Ab Mahnstufe

  • Vorgabewert = 0

  • Anzahl bereits durchgeführter Mahnungen, ab der die Offenen Posten markiert werden sollen

Mindestbetrag

  • Vorgabewert = 1,00

  • minimaler Buchungswert zum Einbinden in die Scheckzahlung

  • Wird der Mindestbetrag mit den fälligen Beträgen nicht erreicht, werden alle Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht für die Scheckzahlung markiert. Sie können jedoch in der OP- Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Mindestbetrag in der manuellen Bearbeitung unterschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich.

Höchstbetrag

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • maximaler Buchungswert zum Einbinden in die Scheckzahlung

  • Wird der Höchstbetrag mit den fälligen Beträgen überschritten, werden alle darüber hinausgehenden Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht für die Scheckzahlung markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich.

Maximale DC-Summe

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • höchster zulässiger Gesamtwert aller Buchungen

  • Überschreitet die Gesamtsumme aller Offenen Posten den hier eingegebenen Betrag, werden alle darüber hinausgehenden/ fälligen Offenen Posten nicht für die Scheckzahlung markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis im unteren

  • Filtereinstellungen für die Archivierung Archivstatus

Archivstatus ermitteln

  • Vorgabewert = Ja

  • Sollen Filter aufgrund der Archivierung aktiviert werden.

Wert

Erläuterung

Ja

  • Ja, der Scheckdruck soll Posten nach dem Archivstatus filtern.

  • Dazu wird der Archivstatus aller in Frage kommenden Posten ermittelt.

  • Die folgenden Felder 'Archiv.Belege markieren' und 'Archiv.Belege filtern' werden aktiv. Nein Die Archivierung wird beim Scheckdruck nicht berücksichtigt.

Archiv. Belege markieren

  • Vorgabewert = Nein

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn das Feld 'Archivstatus ermitteln' auf "JA" steht.

  • Mit dieser Option kann man verhindern, dass Belege - trotz Fälligkeit - automatisch zur Zahlung markiert werden, wenn sie noch nicht archiviert sind.

Wert

Erläuterung

Ja

  • Nur Belege, die direkt oder indirekt archiviert wurden, werden automatisch markiert.

  • Der Archiv-Status der markierten Belege ist 1-4, unabhängig davon, ob Archiv/DMS oder webIC/webIC (Kenner' <> 0) Nein Die Markierung der Posten ist unabhängig vom Archivkenner. Archiv. Belege filtern

  • Vorgabewert = Nein

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn das Feld 'Archivstatus ermitteln' auf "JA" steht.

  • Mit dieser Option kann man verhindern, dass Belege - trotz Fälligkeit - in der Liste der zu zahlenden Posten angezeigt werden.

Wert

Erläuterung

Ja

  • Nur Belege, die direkt oder indirekt archiviert wurden, werden angezeigt.

  • Der Archiv-Status der aufgelisteten Belege ist 1-4, unabhängig davon, ob Archiv/DMS oder webIC/webIC (Kenner' <> 0) Nein Belege werden unabhängig vom Archivkenner angezeigt.

Schaltfläche

Erläuterung

Zahlarten

Öffnet das Fenster 'Zahlarten markieren'.

OK

Ruft den Zahlungsvorschlag für den Scheckdruck auf. Eine Beschreibung der Postenliste und der Funktionen finden Sie hier. .

Abbrechen

  • Abbrechen der Eingaben, ohne zu speichern.

  • Nach Betätigung der Schaltfläche wechselt diese automatisch auf Beenden. Beenden Schließen des Menüpunkt 6.2.4.1.

  • Die Feldbeschreibungen und Funktionen der Postenliste lesen Sie bitte im Menüpunkt 6.1.5.3 1927

  • In diesem Menüpunkt können Sie Scheckzahlungen beauskunften und noch nicht gebuchte Schecks zurücksetzen.

  • Es werden nur Schecks aus dem aktuellen Wirtschaftsjahr angezeigt.

  • Offene Schecks aus Vorjahren können Sie im Menüpunkt 3.0 mit F8 beauskunften.

Konten

  • Vorgabe = Kreditorenbereich aus Menüpunkt 1.4.3.0

  • Personenkontenbereich, für den Schecks angezeigt werden sollen

Alle

  • Option, ob nur die noch offenen / nicht eingelösten Schecks oder alle angezeigt werden sollen.

Wert

Erläuterung

Es sollen nur die offenen / nicht ausgeglichenen Schecks angezeigt werden

Es werden alle Schecks angezeigt, die in diesem Wirtschaftsjahr aktiv sind und waren

WiJahr

  • Auswahl des Wirtschaftsjahres

Angelegt am

  • System-Datum und Uhrzeit der Scheckerstellung

Bank

  • BIC/SWIFT Code der Bank, die den Scheck ausstellt

Bankkonto

  • IBAN der Bank, die den Scheck ausstellt

BankVerArt

  • Bankverbindungsart, über die der Scheckverkehr läuft

  • Im Sachkonto können Sie zur Zeit nur die Bankverbindungsart "BIC und IBAN" verwenden

Fomular

  • Formularnummer in den Stammdaten (Menüpunkt 6.2.4.0 ) über den der Schecklauf erfolgt ist

Konto

  • Kontonummer, für die der Scheck ausgestellt wurde

Lfd. Nr.

  • eindeutige fortlaufende Nummer der Tabelle

  • wird vom System erzeugt

Schecknummer

  • Nummer des Schecks

  • Die aktuelle Schecknummer können Sie über Menüpunkt 6.2.4.0 Register 'Allgemein' Feld 'Aktuelle Schecknummer' erfahren.

Skontobetrag

  • Höhe der abgezogenen Skontobeträge, um die die OPs für die Scheckzahlung vermindert wurden

TANr

  • Transaktionsnummer

Uhrzeit

  • Zeitpunkt der Scheckerstellung

Username

  • Benutzer, der den Scheck erzeugt hat

Währung

  • Währung, in der der Scheckbetrag angewiesen wird

Wbetrag

  • Gesamthöhe einer Scheckzahlung in Währung

Wskonto

  • Höhe des enthaltenen Skontobetrags in Währung

Zahlbetrag

  • Gesamthöhe einer Scheckzahlung

  • Der OP-Betrag ist ggf. vermindert durch Skonto

Zahldatum

  • Menüdatum zu dem die Scheckzahlung eingebucht wurde

Zahlkonto

  • Sachkonto auf dem die Scheckzahlung gebucht bzw. für das die Scheckzahlung erstellt wurde.

Gesamtsumme der Beträge

  • Die Summe der angezeigten Schecks wird summiert.

Symbole Name des sich öffnenden Fensters Funktion Tasten- kombination Berichtsvorlage öffnen Drucken Strg + P Maxi-/ Minimieren des Fensters Alt + Eingabe Sortieren der Liste F5 Scheck - Zahllaufposten Anzeige der in der Scheckzahlungen enthaltenen OPs STRG + O Vorbereitete Zahlungsbuchung Anzeige des Schnittstellensatzes für die Buchung der Scheckzahlung F11 Bestätigen Scheckzahlung löschen Strg + Entf Fenster Debitoren schließen Esc Rechte Maustastenfunktion

Löschen STRG + Entf

  • Auf Nachfrage kann hier ein Scheck, der noch nicht gebucht wurde, gelöscht werden.

  • Das Bezahlt-Kennzeichen im OP wird ebenfalls entfernt.

DTAUS-Verfahren (K) (Menüpunkt 6.2.5)

  • Im Menüpunkt 1.2.0 müssen folgende Einstellungen erfüllt sein Register 'Parameter/ Seite 2'

Lieferantennummer

  • eindeutige Nummer innerhalb Ihres Warenwirtschaftssystems, sofern diese von der Kontonummer abweicht

  • Dieser Wert kann in individuellen Formularen mit ausgegeben werden. Register 'OP/ Allgemein'

OP-Verwaltung

  • Vorgabewert = 1

  • Festlegung wo die Offenen Posten des Kreditors gelistet werden sollen.

  • Das Kennzeichen OP-Verwaltung wird bei Kontenneuanlage aus dem Menüpunkt 1.4.0 Register 'OP/Kreditoren' gelesen, vorgeschlagen und kann pro Personenkonto geändert werden, solange auf dem Konto noch nicht gebucht wurde.

  • Wenn der Wert '0' ausgewählt und damit die OP-Verwaltung ausgeschaltet wurde, ist ein Umstellen nach dem Buchen des Kontos NICHT mehr möglich. We rt Bezeichnu ng Erläuterung 0 ohne OP Der Kunde/Lieferant wird in der Offenen-Postenliste nicht geführt. 1 mit OP Der Kunde/Lieferant kann am Zahlungsverkehr teilnehmen und Mahnungen erstellen.

Zahlkonditionen

  • Vorgabewerte = 8 3,00 14 2,00 30

  • Vorgabewerte der Zahlungskonditionen des Kreditors

  • Die Zahlkonditionen werden im offenen Posten hinterlegt, es sei denn es werden beim Buchen die individuelle Konditionen der aktuellen Rechnung eingetragen.

  • aus Menüpunkt 1.4.0 Register 'OP/Kreditoren' ' Feld 'Vorgabe Zahlungskonditionen') (8 Tage = 3,00 Prozent 14 Tage = 2,00 Prozent 30 Tage netto)

Zahlart

  • Vorgabewert = 0

  • Festlegung wie die Posten im Mahnwesen, im Zahlungsverkehr und der OP-Liste selektiert werden sollen.

  • Die Zahlart kann pro Buchungssatz individuell für die aktuell gebuchte Rechnung geändert werden (Menüpunkt 3.0 im Feld 'Extras' = '1 ').

  • Wenn Sie Überweisungen drucken wollen, so geben Sie z.B. als Zahlart den Wert 3 ein. Beim Zahlungsverkehr können Sie die Posten aller mit 3 gekennzeichneten Lieferanten/ Kunden anfordern, indem Sie im Feld Zahlart - Kontenstamm diese Zahlart markieren.

  • Die Zahlart sagt nichts darüber aus, WIE ein Posten bezahlt werden soll. Sie ist ein reines Sortierkriterium zum Filtern von Posten beim Mahnen, Zahlungsverkehr und in der OP-Liste. Register Zahlungsverkehr/ Bankverbindungen

Bankverbindung

  • Es muss eine gültige Bankverbindung - je nach Zahlungsverkehr: SEPA oder AZV - hinterlegt sein

  • Bei Debitoren muss ein Mandat vorhanden sein.

Ein Formular für den Zahlungsverkehr wird benötigt, damit nur einmalig folgende Angaben gemacht werden müssen

  • die Bankverbindung für den Zahllauf und

  • der Speicherort der Zahldatei festgelegt wird,

  • Beträge von Einzelüberweisung und der Gesamtbetrag der Zahldatei begrenzt wird,

  • Modalitäten für die Information des Geschäftspartners zu den Zahlungen eingestellt werden,

  • der Aufbau vom Verwendungszweck konfiguriert wird und

  • SEPA-Modalitäten eingestellt werden.

Formularnummer

  • Pflichtfeld

  • eindeutige Nummer zur Identifizierung der Bank über die das Diskettenclearing abgewickelt werden soll

  • Neue Formulare können durch die Eingabe einer ungenutzten Nummer 1-999 angelegt werden. Allgemein Bezeichnung

  • Pflichtfeld

  • eindeutige, frei zu vergebende Kurzbeschreibung des Formulars

Firmenstandort

  • Vorgabewert = Wert des Feldes 'Ort' des Registers 'Adressdaten' des Menüpunkt 1.4.0

  • Postleitzahl und Stand-/ Wohnort des Auftraggebers

Fibu-Konto

  • Pflichtfeld

  • Sachkonto auf dem die Bank gebucht wird.

  • Das Sachkonto muss im Menüpunkt 1.0.0 Register 'Konto' die Kontoart 'Zahlungskonto' oder 'Bilanzkonto' - für Verrechnungskonten - und eine Bankverbindung hinterlegt haben. Bank Bankkonto

Kontoinhaber

  • Anzeige der Bankverbindung aus Menüpunkt 1.0.0 Register 'Bankverbindung'

Pfadangabe Zahldatei

  • Speicherort der Zahl-Datei 830

  • Durch Klick auf das Symbol Öffnen kann im Fenster 'Ordner suchen' der Speicherort ausgewählt werden

  • Wenn die Pfadangabe nicht eingetragen wird, werden Sie beim Erstellen des Datenträgers nach dem Pfad gefragt.

  • Der Name der Zahldatei ist von den Banken nicht vorgeschrieben vorgeschrieben, aber der Datentyp und das Format.

Evtl. Folgedateien?

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn im Feld 'Pfadangabe Zahldatei' ein Speicherpfad eingetragen ist.

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob nach Abschluss der Erstellung der Zahldatei weitere Dateien erstellt werden sollen

Wert

Erläuterung

Ja

Nach Abschluss der Erstellung der Zahldatei sollen weitere Dateien erstellt werden.

Nein

Nach Abschluss der Erstellung der Zahldatei sollen KEINE Dateien erstellt werden.

Begleitzettel drucken

  • Vorgabewert = 2

  • Anzahl der zu druckenden Begleitzettel

  • Wird der Begleitzettel für den SEPA Zahlungsverkehr gedruckt, so kann das Layout über den Berichtsdesigner geändert/angepasst werden.

  • Normalerweise müssen Begleitzettel nur gedruckt werden, wenn eine Diskette zur Bank gebracht wird. Trotzdem werden Begleitzettel gern gedruckt als Beleg der zu unterzeichnen ist für die sogenannte Freigabe, das Diskettenclearing oder die SEPA-Datei zu versenden.

  • Auf dem Begleitzettel wird der Hashwert (SHA256) für die SEPA-Datei ausgegeben. Dieser kann mit dem vom Bankprogramm ausgegeben Hashwert, sofern die Bank diesen ermittelt und ausgibt, abgeglichen werden, um Manipulationen an der Datei auszuschließen.

  • Festlegen der monetären Grenzen der Offenen Posten. Abrufparameter

Mindestbetrag

  • Vorgabewert = 1,00

  • minimaler Buchungswert zum Einbinden in den Zahlungsverkehr

  • Wird der Mindestbetrag mit den fälligen Beträgen nicht erreicht, werden alle Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht markiert.

  • Die Offenen Posten können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

Höchstbetrag

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • maximaler Buchungswert des gesamten Zahllaufes

  • Wird der Höchstbetrag mit den fälligen Beträgen überschritten, werden alle darüber hinausgehenden Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht markiert. Es erfolgt eine Meldung in einem separaten Fenster am Bildschirm.

  • Die Offenen Posten können jedoch in der Auswahlliste manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, wird am unteren Bildschirmbereich der überschrittene Betrag rot dargestellt.

Maximale SEPA-Summe

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • Höchster zulässiger Gesamtwert aller Posten des Zahllaufes

  • Überschreitet die Gesamtsumme aller Offenen Posten den hier eingegebenen Betrag, so erscheint eine Meldung am Bildschirm und alle Konten werden betragsmäßig gekürzt.

  • Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, wird am unteren Bildschirmbereich der überschrittene Betrag rot dargestellt.

Zusammen markieren?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung, ob bei der manuellen Markierung eines Offenen Posten geprüft werden soll, ob noch weitere Posten mit der gleichen Belegnummer existieren.

Wert

Erläuterung

Ja

Wenn noch weitere Posten mit der gleichen Belegnummer existieren, werden diese beim manuellen

Markieren automatisch mit markiert.

Nein

FibuNet markiert nur den AKTUELLEN Posten.

  • Die automatische Markierung der Posten, auch der Teilposten, ist abhängig von den Zahlungskonditionen und den Einstellungen in Menüpunkt 6.2.5.3 Register 'autom. markieren' 2106

  • Festlegung wie der Zahlungsverkehr übertragen werden soll. Übergabeparameter

Anzahl OP pro Zahlung

  • Vorgabewert = 6

  • Festlegung wie viele Offene Posten zu einer Überweisung zusammengefasst werden sollen

  • In eine Überweisung passen maximal 140 Zeichen Verwendungszweck.

  • Wenn Sie die zu übergebenden Felder sehr kurz machen, können maximal 6 Posten pro Überweisung einzeln ausgewiesen werden.

  • Sobald die Anzahl der Verwendungszweckzeichen ausgenutzt wurde, wird eine neuer

Überweisungssatz erzeugt

  • Zulässige Werte sind 1 bis 6

Zahlungsavis

  • Vorgabewert = 0

  • maximaler Buchungswert zum Einbinden in das Diskettenclearing

Wert

Bezeichnung

Erläuterung

0

nicht drucken

Ein Zahlungsavis wird nicht gedruckt, egal welche Einstellung im Personenkonto steht

1

ab max OP`s drucken

  • Liegen mehr Posten vor, als im Feld 'Avis ab xx Posten' angegeben, werden alle Posten zu einem Zahlbetrag summiert.

  • In der Verwendungstext-Zeile des Überweisungsträgers erscheint dann nur noch der Hinweis: [ Siehe Zahlungsavis vom TT.MM.JJ ].

  • Die Zuordnung zu einzelnen Offenen Posten ist dann nur noch über dieses Zahlungsavis möglich. 2 immer drucken

  • Ein Zahlungsavis wird für jede Überweisung gedruckt. In der Verwendungstextzeile des Überweisungsträgers erscheint dann nur noch der Hinweis: [ Siehe Zahlungsavis vom TT.MM.JJ ].

  • Die Zuordnung zu einzelnen Offene Posten ist dann nur noch über dieses Zahlungsavis möglich. 3 abhängig von Zahlart

  • Ist im Register 'OP / Allgemein' des Menüpunkt 1.1.0/1.2.0 1. die Zahlart 7 (= Zahlungsavis) hinterlegt und 2. im Feld 'Zahlungsavisdruck' eine "0" wird für diesen Lieferanten ein Zahlungsavis gedruckt.

  • Ansonsten steuern die Einstellungen im Feld 'Zahlungsavisdruck', ob ein Avis gedruckt wird oder nicht. 962

4 ab max OP`s oder abhängig von Zahlart

  • Ist im Register 'OP / Allgemein' des Menüpunkt 1.1.0/1.2.0 1. die Zahlart 7 (= Zahlungsavis) hinterlegt oder die maximale Anzahl der OP überschritten UND 2. im Feld 'Zahlungsavisdruck' eine "0" wird für diesen Lieferanten ein Zahlungsavis gedruckt.

  • Ansonsten steuern die Einstellungen im Feld 'Zahlungsavisdruck' , ob ein Avis gedruckt wird oder nicht.

Avis ab xx Posten

  • Anzahl offener Posten, ab der die Einzelposten zusammen gefasst werden und ein Avis gedruckt wird.

  • Dieser Parameter übersteuert die oben angegebenen Felder.

Zahlungsavisformular

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn der Wert des Feldes 'Zahlungsavis' nicht 0 entspricht.

  • Wenn der Druck eines Zahlungsavis erforderlich ist, sucht FibuNet nach einem "passenden" Avistext in folgender Reihenfolge: 1. Prüfen ob im Register 'OP/Allgemein' des Menüpunkt 1.2.0 im Feld 'Zahlungsavis' eine Avistextnummer hinterlegt ist, für die auch ein Avistext existiert. 2. Wird kein Eintrag gefunden, wählt das Programm automatisch den Zahlungsavistext Nummer 1 aus. Dieser Avistext ist immer vorhanden (FibuNet Vorgabe)

Konto-Adresse aus

  • Vorgabewert = 0

  • Festlegung aus welchem Feld der Kreditoren-Stammdaten im Menüpunkt 1.2.0, Register Adressdaten der Name als Absender übernommen werden soll

Wert

Bezeichnung

Erläuterung

0

Kontobezeichnung

Als Absender soll der Wert des Feldes 'Kontobezeichnung' des Registers

'Adressdaten'

des Menüpunkt 1.2.0 übernommen werden.

1

Name 1

Als Absender soll der Wert der ersten Zeile des Feldes 'Name' des Registers

'Adressdaten'

des Menüpunkt 1.2.0 übernommen werden.

962

  • Festlegung des Umfang an Zusatzinformationen

Verwendungszweck

  • Festlegung in welcher Form der Buchtext gedruckt werden soll

  • Anzahl der zu übertragenden Textzeilen

Wert

Bezeichnung

Erläuterung

0

Buchtext nicht weitergeben

Folgende Informationen werden übertragen:

  • OP-Nummer = 10 Stellen

  • Belegdatum = 8 Stellen (jj.mm.tt)

  • Überweisungs-/Einzugsbetrag = 13 Stellen

  • Skontobetrag = 9 Stellen 1 Buchtext weitergeben

Folgende Informationen werden übertragen:

  • OP-Nummer = 10 Stellen

  • Belegdatum = 8 Stellen (jj.mm.tt)

  • Buchtext = 16 Stellen

  • Überweisungs-/Einzugsbetrag = 19 Stellen

  • Skontobetrag = 9 Stellen 2 selbst gestaltet 2 Zeilen ZWEI selbstgestaltete Zeilen werden übergeben. 3 selbst gestaltet 3 Zeilen DREI selbstgestaltete Zeilen werden übergeben. 4 selbst gestaltet 4 Zeilen VIER selbstgestaltete Zeilen werden übergeben.

  • Bei Sepa entscheidet nur die Länge des Verwendungszweckes darüber, wie viele Posten in einer Zahlung zusammengefasst werden. Im SEPA-Verfahren kann der gesamte Verwendungszweck einer Zahlung für alle OP maximal 140 Zeichen umfassen. Beispiel für einen Text mit maximal 4 Posten pro Zahlung: RNR 00000000000 BRU 77777777777 Beispiel für einen Text mit maximal 6 Posten pro Zahlung:

R 00000000 7777777777

  • Der Parameter "Anzahl OP pro Zahlung" wird nur für das alte DTAUS-Verfahren ausgewertet.

Individueller Text 1..4

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn der Wert des Feldes 'Verwendungszweck' nicht 0 oder 1 entspricht.

  • frei definierbarer Text

  • Verwenden Sie die folgenden Ziffern beziehungsweise Kleinbuchstaben als Platzhalter: 0 = OP-Nummer / Rechnungsnummer 1 = Eigene Belegnummer 2 = Belegdatum 3 = Valutadatum beziehungsweise Belegdatum 4 = Buchtext 5 = Zahlbetrag abzüglich Skontobetrag 6 = Skontobetrag 7 = Zahlbetrag 8 = Umsatzsteuer 9 = Umsatzsteuerprozent n = Nettobetrag b = 3. Belegnummer e = ERP-Nummer

  • Großbuchstaben werden unverändert übertragen.

  • Bei 4 selbstgestalteten Textzeilen können zum Beispiel Nettobetrag, Umsatzsteuer und Bruttobetrag mit übergeben werden: RNR 00000000000 V. 22222222 NET nnnnnnnnnnn 44444444444 UST 88888888888 9999999 BRU 77777777777 SKO 6666666

Strukturierte Referenz

  • Vorgabewert = Nein

  • QR-Referenz oder ISO-Referenzen können ermittelt und strukturiert übergeben werden

  • Position mit einer QR-Referenz oder ISO-Referenzen werden IMMER einzeln in der SEPA.XML aufgeführt

Wert

Erläuterung

Ja

Es werden die Belegnummern in der Reihenfolge 'Belegnummer 3', 'Belegnummer 2', 'Belegnummer 1' nach strukturierten Referenzen durchsucht. Der erste Treffer wird verwendet. Wenn keine Referenz gefunden wurde, wird der Posten wie zuvor behandelt und unstrukturiert übergeben. Eine Verrechnung korrespondierender Konten ist nicht möglich.

Nein

Das Programm wird nicht versuchen eine QR-Referenz oder ISO-Referenz zu ermitteln. Alle

Überweisungen erfolgen unstrukturiert

  • Erkennung QR-Referenz:

  • pain.001.001.03.ch.02 in Menüpunkt 6.2.5.0 ausgewählt

  • Es muss eine Überweisung zu einer QR-IBAN sein.

  • Es handelt sich um eine 27-stellige Zahl.

  • Die Prüfziffer an der 27. Stelle der Zahl ist korrekt.

  • Erkennung ISO-Referenz (RF):

  • Mindestens 5 stellig.

  • Beginnt immer mit RF.

  • Prüfsumme an den Stellen 3 + 4 ist korrekt.

  • Eine Überweisung zu einer QR-IBAN wird vom Programm grundsätzlich abgelehnt, wenn es sich nicht um den Schweizer Zahlungsverkehr handelt (pain.001.001.03.ch.02).

  • Das Programm verändert die Referenz-Werte NICHT. Leerschritte in der Belegnummer werden vor der Prüfung nicht entfernt. Es muss darauf geachtet werden, dass eine strukturierte Referenz unformatiert erfasst wird.

Sepa

Sepa Lastschrift Mandat

  • Dieses Feld wird nur beim SEPA Lastschriftverfahren benötigt. Gläubiger-ID (ehemals Unique Creditor Identifier = UCI)

  • Eindeutiger Code für den Internationalen Zahlungsverkehr zwei-stelliges Länderkürzel zwei-stellige Prüfziffer analog dem IBAN Code drei-stelliger Business Code

9-11-stelliger länderspezifischer Teil

  • Die UCI ist bei der zentralen Vergabestelle erhältlich: https://extranet.bundesbank.de/scp/

  • Haben Sie keinen UCI, so tragen Sie hier bitte DE????? ein. An Stelle der "?" können Sie auch jedes beliebige andere Zeichen setzen z.B. "DExxxxx" DE 07 ZZZ 00000001298

Vorlauffrist

  • Dieses Feld wird nur beim SEPA Lastschriftverfahren benötigt.

Einzelüberweisung (Batchbooking)

  • Vorgabewert = Nein

  • Normalerweise würde eine Überweisung auf dem Kontoauszug in einer Summe dargestellt werden

  • Mit diesem Parameter kann man erzwingen, dass alle Umsätze einzeln ausgewiesen werden

  • Diese Funktion wird benötigt, wenn man nachweisen muss, dass ein Betrag an ein bestimmtes Konto überwiesen wurde

Wert

Erläuterung

Ja

Die Bank wird veranlasst, alle Umsätze der Überweisung einzeln auf den Kontoauszug zu schreiben.

Nein

Eine Sepa-Überweisung wird auf dem Kontoauszug in einer Summe dargestellt, unabhängig davon, an wie viele Konten überwiesen wurde.

Dateiformat

  • Vorgabe = 0 = Das aktuell gültige ISO Format We rt Bezeichnung Erläuterung 0 Das aktuell gültige ISO Format (derzeit Gilt für den Europäischen Zahlungsverkehr. Mit Angabe welches ISO-Format aktuell verwendet wird. pain.001.001.03/pain.008.0 01.02) 1 pain.001.001.03.ch.02

  • Gilt für den Schweizer Zahlungsverkehr sowohl in der EU als auch innerhalb der Schweiz

  • Das Feld "InstructionIdentification" <InsrID> (ein optionales Feld) wird entsprechend gefüllt. Die Schweizer Kantonalbank erwartet in dem Feld einen Eintrag. 2 pain.001.001.08 Für Überweisungen ab 17.11.2019 3 pain.001.001.03 Für Überweisungen ab 20.11.2016 4 pain.001.001.09_GBIC_4 Für Überweisungen ab 19.11.2023

Anschrift übermitteln

  • Vorgabe = 0 = grenzübergreifende Zahlungen enthalten Adressdaten.

  • Das europäische SEPA Format lässt zu, dass Adressen übergeben werden. Hier können Sie entscheiden, wie Ihr Zahllauf mit Adressen verfährt. We rt Bezeichnung Erläuterung 0 EU/EWR-Grenzen übergreifend Nur wenn die Überweisung die Grenze des europäischen Wirtschaftsraum (EWR) überschreitet, soll die Adresse übertragen werden. 1 Länder übergreifend Immer, wenn die Ziel Bankverbindung und die Quell Bankverbindung unterschiedliche Länderkennzeichen haben (in der IBAN), soll die Adresse mitgesendet werden. 2 Immer mitgeben Die Adresse wird immer in die XML Datei eingetragen. 3 Nie mitgeben Die Adresse wird nie in die XML Datei eingetragen.

Abw.Zahlungspflichtiger

  • Vorgabewert = 0

  • Wenn in diesen Feldern ein Zahlungskonto hinterlegt wird, wird die Bankverbindung aus diesem Konto als 'abw. Bankverbindung' erstellt und an die Sepa-XML-Datei übergeben.

  • Hinweis: Was die Bank mit diesem Eintrag macht, muss mit der jeweiligen Bank vereinbart bzw. abgeklärt werden. Es ist zum Beispiel möglich, Rücklastschriften vom Konto des abweichenden Zahlungsempfängers einziehen zu lassen.

Zahlungsauftrag

  • Vorgabewert = 1

  • auch COR1 oder D-1 genannt

  • verkürzt die Vorlauffristen beim Wert Erläuterung Funktion 0

SEPA (Default)

  • normale Sepa Überweisung

  • Zahlung innerhalb eines Bank-Arbeitstages 1

SEPA-HIGH

  • taggleiche Gutschrift, wenn die Überweisung bis 10 Uhr bei der Bank ist

  • günstiger als URGP 2 EINE

Eilzahlung

  • auch URGP genannt (ehemalige DTE / EUE - Zahlungen)

  • Kein Sepa Standard - wird nicht von jeder Bank unterstützt - bitte fragen Sie bei

Ihrer Bank nach

  • Eine Einzelüberweisung, die vor 12 Uhr angewiesen, am gleichen Tag auf dem Zielkonto erscheint 3 SEPA-INST (Sofortüberweis ung)

  • Die Verwendung ist erst ab November 2019 offiziell möglich. Banken könnten dies aber bereits früher unterstützen.

  • Mit dieser Option wird ein zusätzlicher Eintrag in der SEPA Datei vorgenommen um Überweisungen in "Echtzeit" vorzunehmen. Normale Überweisungen dauern einen Tag.

Schaltfläche

Erläuterung

Änderungen

  • Listet sämtliche Feldwert-Änderungen auf.

  • Zum nachvollziehen, welcher FibuNet-Benutzer, was und wann (Datum und Uhrzeit) geändert hat. Löschen Löscht den aktuellen Datensatz. OK Speichern der Änderungen.

Abbrechen

  • Abbrechen der Eingaben, ohne zu speichern.

  • Nach Betätigung der Schaltfläche wechselt diese automatisch auf Beenden. Beenden Schließen des Menüpunkt 6.2.5.0.

Bei folgenden Eigenschaften ist eine SEPA-Überweisung möglich:

  • Das zu belastende Konto muss ein EURO-Konto sein

Menüpunkt 6.2.5.0 Register 'Allgemein' Feld 'Fibu-Konto'

  • Die Auftragswährung ist in EURO

  • Die Überweisung erfolgt innerhalb eines Staates des europäischen Wirtschaftsraums

  • Die IBAN ist im Personenkonto Menüpunkt 1.1.0/1.2.0 Register 'Zahlungsverkehr/Inland' hinterlegt Weitere Details lesen Sie bitte bei: http://de.wikipedia.org/wiki/EU-%C3%9Cberweisung

  • Bei dem von FibuNet verwendetem SEPA Format handelt es sich um das deutsche SEPA Format, da wir Besonderheiten wie:

  • Einzelüberweisung

  • Zahlungsauftrag SEPA-HIGH

  • Zahlungsauftrag EINE Eilzahlung

  • Vorlauffristen verwenden.

  • Selbst wenn Sie diese Optionen aus den <Menüpunkten 6.1.5.0/6.2.5.0> nicht nutzen, kann es sein, dass nicht deutsche Banken die SEPA-Dateien nicht akzeptieren. In der Posten-Auswahl Menüpunkt 6.1.5.3/6.2.5.3 können Sie per F8 den Memotext für den aktuell markierten Posten anzeigen lassen. Für Sepa Überweisungen müssen folgende Felder in FibuNet gefüllt sein:

  • minimale Angaben im Menüpunkt 1.0.0 beim Bankkonto Register 'Konto' Feld 'Kontoart' 8 = Zahlungskonto ( 0 = Bilanzkonto, wenn Sie ein Verrechnungskonto verwenden) Register 'Bankverbindung' Feld 'IBAN' Das Länderkennzeichen der IBAN muss aus einem SEPA Teilnehmerland sein

Feld 'Kontoinhaber'

  • minimale Angaben im Menüpunkt 1.1.0/1.2.0 Register 'OP/Allgemein' Feld 'OP-Verwaltung' 1 = mit OP Register 'Zahlungsverkehr/Bankverbindungen/Bankverbindung Feld 'Kontoinhaber'

Feld 'IBAN' Bei Debitoren muss ein Mandant vorliegen.

  • minimale Angaben im Menüpunkt 6.2.5.0 Register 'Allgemein' Feld 'Bezeichnung' Feld 'Firmenstandort' Feld 'Fibu-Konto' muss die o.g. Bedingungen aus Menüpunkt 1.0.0 erfüllen Register 'Sepa' Feld 'Sepa Lastschrift-Mandat' 1 oder 2 (Nur bei Lastschrift) Feld 'Gläubiger-ID' (Nur Überweisung: wenn diese nicht vorhanden ist: DE?????) 974

  • Auswählen der Konten für den Zahllauf

  • Durch Bestätigung der zu beschränkenden Daten, zeigt FibuNet die Posten im Fenster

'Postenauswahl Debitoren/Kreditoren' an.

  • Die Beschreibung der Felder des Fensters entnehmen Sie bitte dem Kapitel Postenliste: Spalten .

Formularnummer

  • Vorgabewert = 1

  • eindeutige Nummer zur Identifizierung der Bank über die das Diskettenclearing abgewickelt werden soll

BIC

  • Anzeige der weltweit gültigen Bankkonto-Nummer

IBAN

  • Anzeige der SWIFT-Adresse der Bank des Begünstigten Allgemein

Kontensortierung

  • Vorgabewert = 01

  • Festlegung nach welchen Kriterien die Auswertung sortiert werden soll

Wert

Bezeichnung

Erläuterung

01

Kontonummer

02

Kontobezeichnung

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

03

LänderKz. & PLZ & Ort

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

04

Postensumme

05

Mahnstufe

06

Vertreternummer

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

07

Sammelkonto

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

08

Branchenschlüssel

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

09

Sachbearbeiter

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

10

Kurzbezeichnung

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern' Von/Bis - Bereich filtern

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn der Wert des Feldes 'Kontensortierung' 2, 3, 6, 7, 8, 9 oder 10 entspricht.

  • Beschränkung des DTAUS-Verfahrens bezogen auf die Auswahl des Feldes 'Kontensortierung'

Konto

  • Vorgabewerte = 70000 - 99999

  • Beschränkung des Diskettenclearing auf einen Bereich von Kreditorenkonten

Konzernkennzeichen

  • Vorgabewerte = 0 - 99

  • Beschränkung des Diskettenclearing auf den Bereich der übergeordneten Unternehmen

  • Wenn alle Buchungen in die Auswertung einbezogen werden sollen, müssen die Werte 0 bis 65500 - an Stelle von 0 bis 99 - eingegeben werden.

Korrespond. Konto

  • Vorgabewerte = 0 - 0

  • Beschränkung des Diskettenclearing auf den Bereich der korrespondierenden Kunden-Nummer

  • Beschränkung auf den Wert des Feldes 'Korrespondierende Kd.-Nr.' des Registers 'Fibu-Konto' des <Menüpunktes 1.2.0>

Konzernkennzeichen

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn im Feld 'Korrespond. Konto' ein Wert eingetragen ist.

  • Vorgabewerte = 0 - 0

  • Beschränkung des Bereichs der übergeordneten Unternehmen

  • bezogen auf die Auswahl des Feldes 'Korrespond. Konto'

Autom. Verrechnung?

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn im Feld 'Korrespond. Konto' ein Wert eingetragen ist und das Feld `Strukturierte Referenz` in Menüpunkt 6.2.5.0 Register 'Verwendungszweck' auf 'Nein' steht

  • Vorgabewerte = Nein

  • Festlegung ob alle Offenen Posten des Kreditors mit den Offenen Posten des korrespondierenden Kontos miteinander verrechnet und auf einem Konto dargestellt werden sollen.

Wert

Erläuterung

Ja

Alle Offenen Posten des Kreditors mit den Offenen Posten des korrespondierenden Kontos sollen MITEINANDER verrechnet und auf einem Konto dargestellt werden.

Nein

Der angegebene Kontenbereich soll SEPARAT betrachtet werden.

Kontengruppen

  • Beschränkung der Auswertung auf eine bestimmte Gruppen

  • wird auf das Kreditorenkonto angewendet

  • wird auf das Debitorenkonto angewendet, wenn mit korrespondierenden Konten OHNE Verrechnung gearbeitet wird

  • hat ein Kreditor die Gruppe im Konto und der korrespondierende Debitor, der automatisch verrechnet wird, nicht, so wird er trotzdem für den Zahllauf mit herangezogen.

  • Kontengruppen können in den <Menüpunkten 1.1.2/1.2.2> angelegt und in den <Menüpunkten 1.1.0/1.2.0> hinterlegt werden

  • Sie können diese hintereinander, als von-bis Bereiche und durch Komma getrennt angeben Beispiel 1,3-5,7

Ausführungstermin

  • Vorgabewert = 0

  • Anzahl der Tage die nach Erstellung der Zahlungs-Datei verstreichen sollen, bis der Zahlungsauftrag ausgeführt werden soll

  • maximal 15 Tage nach Erstellung der zugehörigen Datei

  • auf dem Datenträgerbegleitzettel wird das Datum der Ausführung gedruckt 995 935

  • Festlegen ob und in welcher Form Skonto gewährt wird. Skontoermittlung

Basisdatum

  • Vorgabewert = aktuelles Tagesdatum

  • Datum ab dem die in den einzelnen Offenen Posten angegebenen (zu diesem Zeitpunkt gültigen) Zahlungskonditionen zu rechnen beginnen

Skonto auf Gutschriften?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob auch bei Gutschriften Skonto gezogen werden soll

Wert

Erläuterung

Ja

  • Bei Gutschriften soll Skonto gezogen werden.

  • Ausnahme: Es handelt sich um eine Zahlung an den Lieferanten und nicht um ein Guthaben aus Gutschrift. Das Zahlkonto im OP-Satz enthält als Kontoart den Wert Z. In diesem Fall kann der Skontobetrag auch manuell NICHT geändert werden.

  • Gutschriften werden grundsätzlich gezeigt und markiert. Der betreffende Lieferant/ Kunde wird in der Auswahlliste Spalte markierte Posten mit 0 dargestellt. Wenn die Gutschriften nicht mit den fälligen Rechnungen ausgeglichen werden können, entfernt FibuNet automatisch die Markierung aller Offenen Posten. Nein Bei Gutschriften soll KEIN Skonto gezogen werden.

Skonto generell ziehen?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob (ohne Berücksichtigung von Zahlungsfristen) der größtmögliche Skonto gezogen werden, sofern die Nettofrist noch nicht abgelaufen ist

Wert

Erläuterung

Ja

  • Sofern die Nettofrist noch nicht abgelaufen ist, soll der größtmögliche Skonto (ohne Berücksichtigung von Zahlungsfristen) gezogen werden.

  • Die Posten werden NICHT automatisch markiert. Nein Skonto soll nur unter Berücksichtigung der Zahlungsfristen gezogen werden.

Skontokarenztage

  • Vorgabewert = 0

  • Anzahl Karenztage, um die das Ziehen des Skontos nach hinten verlagert werden darf

  • Festlegen, unter welchen Voraussetzungen Offene Posten automatisch markiert werden sollen. automatisch markieren

Gutschriften immer mark.?

  • Vorgabewert = Ja

  • Festlegung ob Gutschriften auch dann markiert werden sollen, wenn sie nicht fällig sind

Wert

Erläuterung

Ja

Es sollen auch Gutschriften markiert und von den Rechnungen abgesetzt werden, wenn sie noch

NICHT FÄLLIG sind.

Nein

Es sollen nur die FÄLLIGEN Gutschriften verrechnet werden.

Alle Posten mit Skonto?

  • Vorgabewert = Ja

  • Sollen skontierfähige Posten markiert werden?

Wert

Erläuterung

Ja

Es sollen skontierfähige Posten markiert werden.

Nein

Es sollen alle skontierten Posten von der automatischen Markierung AUSGESCHLOSSEN werden (Nettofälligkeit abwarten).

OP m. S-ZK abmarkieren?

  • Vorgabewert = Nein

  • Sollen die Markierungen bei Offene Posten, bei denen Skontokonditionen hinterlegt sind, entfernt werden?

Wert

Erläuterung

Ja

Bei Posten bei denen Skontokonditionen hinterlegt sind, soll die Markierung entfernt werden (unabhängig von der Fälligkeit).

Nein

Bei Offene Posten mit Skontokonditionen soll die Markierung NICHT entfernt werden.

Skonto ziehen xx Tage

  • Vorgabewert = 10

  • Festlegung wie viele Tage vor Skontofristablauf Skonto gezogen werden soll.

  • Zusammen mit dem folgenden Feld 'Netto zahlen xx Tage' und dem Feld 'Skontokarenztage' des Registers 'Skontoermittlung' wird festgelegt, nach welcher "Philosophie" FibuNet die fälligen Posten zur Zahlung vorschlagen soll.

Netto zahlen xx Tage

  • Vorgabewert = 10

  • Festlegung wie viele Tage vor Nettofristablauf Netto gezahlt werden soll.

  • Zusammen mit dem vorigen Feld 'Skonto ziehen xx Tage' und dem Feld 'Skontokarenztage' des Registers 'Skontoermittlung' wird festgelegt, nach welcher "Philosophie" FibuNet die fälligen Posten zur Zahlung vorschlagen soll.

  • Die Logik wird am Besten anhand des nachfolgenden Beispiels deutlich.

  • Wenn Sie sich diesen Hilfetext in schwarz/weiß ausgedruckt haben, sollten Sie sich diese Seite am Bildschirm anzeigen lassen, damit Sie die Farbgebung in der Grafik erkennen können. Beispiel Zahlungskonditionen: 8Tg. 3%, 14Tg. 2%, 30 Tg. netto Rechnungsdatum 01.01.2021 Skontokarenztage = 4 Tage Skonto ziehen xx Tage = bis 3 Tage vor Skontofristablauf Netto zahlen xx Tage = bis 7 Tage vor Nettofristablauf Datum 08 14 31 01 10 20 30

  • Zahlung in der Zeit vom 05.01.bis 12.01.2021 = es werden 3% Skonto gezogen

  • Zahlung in der Zeit vom 13.01. bis 18.01.2021 = es werden 2% Skonto gezogen

  • Zahlung in der Zeit vom 19.01. bis 23.01.2021 = es wird nicht gezahlt, sondern die Nettofrist abgewartet

  • Zahlung nach dem 24.01.2021 = es wird netto gezahlt.

  • Ihr betriebsgewöhnliches Zahlungsintervall (z.B. alle 10 Tage oder einmal wöchentlich) muss ebenso berücksichtigt werden wie die innerbetriebliche Organisation (wie lange läuft ein Beleg durch die Rechnungsprüfung), damit FibuNet den idealen Zeitpunkt für die Zahlung mit Skonto ermitteln kann.

Ab Mahnstufe

  • Vorgabewert = 0

  • Anzahl bereits durchgeführter Mahnungen, ab der die Offenen Posten markiert werden sollen

Mindestbetrag

  • Vorgabewert = 1,00

  • minimaler Buchungswert zum Einbinden in das Diskettenclearing

  • Wird der Mindestbetrag mit den fälligen Beträgen nicht erreicht, werden alle Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht für das Disketten-Clearing markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Mindestbetrag in der manuellen Bearbeitung unterschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich

Höchstbetrag

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • maximaler Buchungswert zum Einbinden in das Diskettenclearing

  • Wird der Höchstbetrag mit den fälligen Beträgen überschritten, werden alle darüber hinausgehenden Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht für das Disketten-Clearing markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich.

Maximale SEPA-Summe

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • höchster zulässiger Gesamtwert aller Buchungen

  • Überschreitet die Gesamtsumme aller Offenen Posten den hier eingegebenen Betrag, werden alle darüber hinausgehenden/ fälligen Offenen Posten nicht für den Zahlungsverkehr markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich.

Nur Konten mit Habensaldo (Sollsaldo)

  • Vorgabewert = Nein

  • Nur Posten von Konten mit Soll-Saldo markieren (Habensaldo) ?

Wert

Erläuterung

Ja

Hat ein Konto ein Guthabensaldo (bei Kreditoren im Soll und bei Debitoren im Haben) dann werden die Posten nicht anhand der Fälligkeit markiert, sondern das Konto erhält überhaupt keine

Markierungen.

Nein

Die Markierung erfolgt anhand der Fälligkeiten - unabhängig von Kontosaldo.

  • Filtereinstellungen für die Archivierung

  • Normalerweise werden die Informationen zur Archivierung in einer Buchung gespeichert.

  • Um diese für einen OPs zur Verfügung zu stellen sind Datenbankzugriffe notwendig, die das Zeitverhalten massiv beeinflussen können. Deshalb lässt sich die Archivierung hier separat "zuschalten" Archivstatus

Archivstatus ermitteln

  • Vorgabewert = Ja

  • Sollen Filter aufgrund der Archivierung aktiviert werden.

Wert

Erläuterung

Ja

  • Ja, der Zahlungsverkehr soll Posten nach dem Archivstatus filtern.

  • Dazu wird der Archivstatus aller in Frage kommenden Posten ermittelt.

  • Die folgenden Felder 'Archiv.Belege markieren' und 'Archiv.Belege filtern' werden aktiv. Nein Die Archivierung wird beim Zahlungsverkehr nicht berücksichtigt.

Archiv. Belege markieren

  • Vorgabewert = Nein

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn das Feld 'Archivstatus ermitteln' auf "JA" steht.

  • Mit dieser Option kann man verhindern, dass Belege - trotz Fälligkeit - automatisch zur Zahlung markiert werden, wenn sie noch nicht archiviert sind.

Wert

Erläuterung

Ja

  • Nur Belege, die direkt oder indirekt archiviert wurden, werden automatisch markiert.

  • Der Archiv-Status der markierten Belege ist 1-4, unabhängig davon, ob Archiv/DMS oder webIC/webIC (Kenner' <> 0) Nein Die Markierung der Posten ist unabhängig vom Archivkenner. Archiv. Belege filtern

  • Vorgabewert = Nein

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn das Feld 'Archivstatus ermitteln' auf "JA" steht.

  • Mit dieser Option kann man verhindern, dass Belege - trotz Fälligkeit - in der Liste der zu zahlenden Posten angezeigt werden.

Wert

Erläuterung

Ja

  • Nur Belege, die direkt oder indirekt archiviert wurden, werden angezeigt.

  • Der Archiv-Status der aufgelisteten Belege ist 1-4, unabhängig davon, ob Archiv/DMS oder webIC/webIC (Kenner' <> 0) Nein Belege werden unabhängig vom Archivkenner angezeigt.

Schaltfläche

Erläuterung

Änderungen

  • Listet sämtliche Feldwert-Änderungen auf.

  • Zum Nachvollziehen, welcher FibuNet-Benutzer, was und wann (Datum und Uhrzeit) geändert hat. Zahlarten Öffnet das Fenster 'Zahlarten markieren'. OK Ruft mit den eingegebenen Parametern die Postenliste für die SEPA-Überweisungen auf. Eine Beschreibung der Postenliste und der Funktionen finden Sie hier.

Abbrechen

  • Abbrechen der Eingaben, ohne zu speichern.

  • Nach Betätigung der Schaltfläche wechselt diese automatisch auf Beenden. Beenden Schließen des Menüpunkt 6.2.5.3.

  • Die Feldbeschreibungen und Funktionen der Postenliste lesen Sie bitte im Menüpunkt 6.1.5.3 1927

Dateiname

  • Speicherort und Dateinamen der Zahlungsverkehr-Datei Symbol Funktion Sendet den Inhalt der DTAUS-Datei an den Drucker. Zeigt den Inhalt der DTAUS-Datei auf dem Bildschirm an. Sendet den Inhalt der DTAUS-Datei in der Windows-Zwischenablage, um den Inhalt an anderer Stelle - zum Beispiel in Word - einzufügen.. Zeigt den Inhalt der DTAUS-Datei in einem Textprogramm - zum Beispiel in Word - an. Währungsformat Euro Währungsformat Britische Pfund

Die Hilfe für diesen Menüpunkt entnehmen Sie bitte Menüpunkt 6.1.5.7 .

  • Dieser Menüpunkt druckt alle Posten, die zur Zahlung vorgeschlagen werden, unabhängig davon, ob sie im SEPA-Zahlungsverkehr, im Auslandszahlungsverkehr (AZV) oder manuell zu Zahlung angewiesen werden (müssen)

  • Die Modalitäten sind identisch mit denen in den Zahlungsverkehrsmenüpunkten

  • Die Spalte 'Grund für deaktivierte Auswahl' wird nicht gefüllt, da der Zahlungsvorschlag unabhängig von dem Medium ist, mit dem letztlich die Zahlung ausgeführt wird.

Formularnummer

  • Vorgabewert = 1

  • eindeutige Nummer zur Identifizierung der Bank über die das Diskettenclearing abgewickelt werden soll

Bankleitzahl

  • Anzeige der Bankleitzahl der Bank des Kreditors

Bankkontonummer

  • Anzeige der Kontonummer der Bank des Kreditors

Kontensortierung

  • Vorgabewert = 01

  • Festlegung nach welchen Kriterien die Auswertung sortiert werden soll

Wert

Bezeichnung

Erläuterung

01

Kontonummer

02

Kontobezeichnung

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

03

LänderKz. & PLZ & Ort

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

04

Postensumme

05

Mahnstufe

06

Vertreternummer

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

07

Sammelkonto

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

08

Branchenschlüssel

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

09

Sachbearbeiter

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

10

Kurzbezeichnung

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

Von/Bis - Bereich filtern

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn der Wert des Feldes 'Kontensortierung' 02, 03, 06, 07, 08, 09 oder 10 entspricht.

  • Beschränkung des DTAUS-Verfahrens bezogen auf die Auswahl des Feldes 'Kontensortierung'

Konto

  • Vorgabewerte = 70000 - 99999

  • Beschränkung des Diskettenclearing auf einen Bereich von Kreditorenkonten

Konzernkennzeichen

  • Vorgabewerte = 0 - 99999

  • Beschränkung des Diskettenclearing auf den Bereich der übergeordneten Unternehmen

  • Wenn alle Buchungen in die Auswertung einbezogen werden sollen, müssen die Werte 0 bis 65500 - an Stelle von 0 bis 99 - eingegeben werden.

Korrespond. Konto

  • Vorgabewerte = 0 - 0

  • Beschränkung des Diskettenclearing auf den Bereich der korrespondierenden Kunden-Nummer

  • Beschränkung auf den Wert des Feldes 'Korrespondierende Kd.-Nr.' des Registers 'Fibu-Konto' des <Menüpunktes 1.2.0>

Konzernkennzeichen

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn im Feld 'Korrespond. Konto' ein Wert eingetragen ist.

  • Vorgabewerte = 0 - 0

  • Beschränkung des Bereichs der übergeordneten Unternehmen

  • bezogen auf die Auswahl des Feldes 'Korrespond. Konto'

Autom. Verrechnung?

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn im Feld 'Korrespond. Konto' ein Wert eingetragen ist.

  • Vorgabewerte = Nein

  • Festlegung ob alle Offenen Posten des Kreditors mit den Offenen Posten des korrespondierenden Kontos miteinander verrechnet und auf einem Konto dargestellt werden sollen.

Wert

Erläuterung

Ja

Alle Offenen Posten des Kreditors mit den Offenen Posten des korrespondierenden Kontos sollen MITEINANDER verrechnet und auf einem Konto dargestellt werden.

Nein

Der angegebene Kontenbereich soll SEPARAT betrachtet werden.

Kontengruppen

  • Beschränkung der Auswertung auf eine bestimmte Gruppen

  • Sie können diese hintereinander, als von-bis Bereiche und durch Komma getrennt angeben Beispiel

1,3-5,7

  • Durch Aufklappen der Auswahl können Sie auch alle Gruppen an- /abmarkieren und einzelne Gruppen auswählen.

  • Mit dem Symbol können Sie die An- und Ab-Markierung von Bereichen vornehmen

  • Festlegen ob und in welcher Form Skonto gewährt wird.

Basisdatum

  • Vorgabewert = aktuelles Tagesdatum

  • Datum ab dem die in den einzelnen Offenen Posten angegebenen (zu diesem Zeitpunkt gültigen) Zahlungskonditionen zu rechnen beginnen

Skonto auf Gutschriften?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob auch bei Gutschriften Skonto gezogen werden soll

Wert

Erläuterung

Ja

  • Bei Gutschriften soll Skonto gezogen werden.

  • Ausnahme: Es handelt sich um eine Zahlung an den Lieferanten und nicht um ein Guthaben aus Gutschrift. Das Zahlkonto im OP-Satz enthält als Kontoart den Wert Z. In diesem Fall kann der Skontobetrag auch manuell NICHT geändert werden.

  • Gutschriften werden grundsätzlich gezeigt und markiert. Der betreffende Lieferant/ Kunde wird in der Auswahlliste Spalte markierte Posten mit 0 dargestellt. Wenn die Gutschriften nicht mit den fälligen Rechnungen ausgeglichen werden können, entfernt FibuNet automatisch die Markierung aller Offenen Posten. Nein Bei Gutschriften soll KEIN Skonto gezogen werden.

Skonto generell ziehen?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob (ohne Berücksichtigung von Zahlungsfristen) der größtmögliche Skonto gezogen werden, sofern die Nettofrist noch nicht abgelaufen ist

Wert

Erläuterung

Ja

  • Sofern die Nettofrist noch nicht abgelaufen ist, soll der größtmögliche Skonto (ohne Berücksichtigung von Zahlungsfristen) gezogen werden.

  • Die Posten werden NICHT automatisch markiert. Nein Skonto soll nur unter Berücksichtigung der Zahlungsfristen gezogen werden.

Skontokarenztage

  • Vorgabewert = 0

  • Maximal 4-stellige Eingabe

  • Anzahl Karenztage, um die das Ziehen des Skontos nach hinten verlagert werden darf

  • Festlegen, unter welchen Voraussetzungen Offene Posten automatisch markiert werden sollen.

Gutschriften immer mark.?

  • Vorgabewert = Ja

  • Festlegung ob Gutschriften auch dann markiert werden sollen, wenn sie nicht fällig sind

Wert

Erläuterung

Ja

Es sollen auch Gutschriften markiert und von den Rechnungen abgesetzt werden, wenn sie noch

NICHT FÄLLIG sind.

Nein

Es sollen nur die FÄLLIG Gutschriften verrechnet werden.

Alle Posten mit Skonto?

  • Vorgabewert = Ja

  • Sollen skontierfähige Posten markiert werden?

Wert

Erläuterung

Ja

Es sollen skontierfähige Posten markiert werden.

Nein

Es sollen alle skontierten Posten von der automatischen Markierung AUSGESCHLOSSEN werden (Nettofälligkeit abwarten).

OP m. S-ZK abmarkieren?

  • Vorgabewert = Nein

  • Sollen die Markierungen bei Offene Posten, bei denen Skontokonditionen hinterlegt sind, entfernt werden?

Wert

Erläuterung

Ja

Bei Posten bei denen Skontokonditionen hinterlegt sind, soll die Markierung entfernt werden (unabhängig von der Fälligkeit).

Nein

Bei Offene Posten mit Skontokonditionen soll die Markierung NICHT entfernt werden.

Skonto ziehen xx Tage

  • Vorgabewert = 10

  • Festlegung wie viele Tage vor Nettofristablauf Netto gezahlt werden soll.

  • Zusammen mit dem folgenden Feld 'Netto zahlen xx Tage' und dem Feld 'Skontokarenztage' des Registers 'Skontoermittlung' wird festgelegt, nach welcher "Philosophie" FibuNet die fälligen Posten zur Zahlung vorschlagen soll.

Netto zahlen xx Tage

  • Vorgabewert = 10

  • Festlegung wie viele Tage vor Skontofristablauf Skonto gezogen werden soll.

  • Zusammen mit dem vorigen Feld 'Skonto ziehen xx Tage' und dem Feld 'Skontokarenztage' des Registers 'Skontoermittlung' wird festgelegt, nach welcher "Philosophie" FibuNet die fälligen Posten zur Zahlung vorschlagen soll.

  • Die Logik wird am Besten anhand des nachfolgenden Beispiels deutlich: Wenn Sie sich diesen Hilfetext in schwarz/weiß ausgedruckt haben, sollten Sie sich diese Seite am Bildschirm anzeigen lassen, damit Sie die Farbgebung in der Grafik erkennen können. Zahlungskonditionen: 8Tg. 3%, 14Tg. 2%, 30 Tg. netto Rechnungsdatum 01.01.2004 Skontokarenztage = 4 Tage Skonto ziehen xx Tage = bis 3 Tage vor Skontofristablauf Netto zahlen xx Tage = bis 7 Tage vor Nettofristablauf Zahlung in der Zeit vom 05.01.bis 12.01.2004 = es werden 3% Skonto gezogen Zahlung in der Zeit vom 13.01. bis 18.01.2004 = es werden 2% Skonto gezogen Zahlung in der Zeit vom 19.01. bis 23.01.2004 = es wird nicht gezahlt, sondern die Nettofrist abgewartet Zahlung nach dem 24.01.2004 = es wird netto gezahlt. Ihr betriebsgewöhnliches Zahlungsintervall (z.B. alle 10 Tage oder einmal wöchentlich) muss ebenso berücksichtigt werden wie die innerbetriebliche Organisation (wie lange läuft ein Beleg durch die Rechnungsprüfung), damit FibuNet den idealen Zeitpunkt für die Zahlung mit Skonto ermitteln kann.

Ab Mahnstufe

  • Vorgabewert = 0

  • Anzahl bereits durchgeführter Mahnungen, ab der die Offenen Posten markiert werden sollen

Mindestbetrag

  • Vorgabewert = 1,00

  • minimaler Buchungswert zum Einbinden in das Diskettenclearing

  • Wird der Mindestbetrag mit den fälligen Beträgen nicht erreicht, werden alle Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht für das Disketten-Clearing markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Mindestbetrag in der manuellen Bearbeitung unterschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich.

Höchstbetrag

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • maximaler Buchungswert zum Einbinden in das Diskettenclearing

  • Wird der Höchstbetrag mit den fälligen Beträgen überschritten, werden alle darüber hinausgehenden Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht für das Disketten-Clearing markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich.

Maximale DC-Summe

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • höchster zulässiger Gesamtwert aller Buchungen

  • Überschreitet die Gesamtsumme aller Offenen Posten den hier eingegebenen Betrag, werden alle darüber hinausgehenden/ fälligen Offenen Posten nicht für das Disketten-Clearing markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich.

Schaltfläche

Erläuterung

Änderungen

  • Listet sämtliche Feldwert-Änderungen auf.

  • Zum nachvollziehen, welcher FibuNet-Benutzer, was und wann (Datum und Uhrzeit) geändert hat. Zahlarten Öffnet das Fenster 'Zahlarten markieren'. OK Ruft den Zahlungsvorschlag auf. Eine Beschreibung der Postenliste und der Funktionen finden Sie hier.

Abbrechen

  • Abbrechen der Eingaben, ohne zu speichern.

  • Nach Betätigung der Schaltfläche wechselt diese automatisch auf Beenden. Beenden Schließen des Menüpunkt 6.2.5.9.

Auslandszahlungsverkehr (Menüpunkt 6.2.6)

  • Im Menüpunkt 1.2.0 müssen folgende Einstellungen erfüllt sein Register 'Parameter/ Seite 2'

Lieferantennummer

  • eindeutige Nummer innerhalb Ihres Warenwirtschaftssystems, sofern diese von der Kontonummer abweicht

  • Dieser Wert kann in individuellen Formularen mit ausgegeben werden. Register 'OP/ Allgemein'

OP-Verwaltung

  • Vorgabewert = 1

  • Festlegung wo die Offenen Posten des Kreditors gelistet werden sollen.

Zahlkonditionen

  • Vorgabewerte = 8 3,00 14 2,00 30

  • Vorgabewerte der Zahlungskonditionen des Kreditors

  • Die Zahlkonditionen werden im offenen Posten hinterlegt, es sei denn es werden beim Buchen die individuelle Konditionen der aktuellen Rechnung eingetragen. (8 Tage = 3,00 Prozent 14 Tage = 2,00 Prozent 30 Tage netto)

Zahlart

  • Vorgabewert = 0

  • Festlegung wie die Posten im Mahnwesen, im Zahlungsverkehr und der OP-Liste selektiert werden sollen.

  • Die Zahlart kann pro Buchungssatz individuell für die aktuell gebuchte Rechnung geändert werden (Menüpunkt 3.0 im Feld 'Extras'= '1').

  • Wenn sie Überweisungen drucken wollen, so geben Sie als Zahlart den Wert 3 ein. Beim Diskettenclearing können Sie die Posten aller mit 3 gekennzeichneten Lieferanten/ Kunden anfordern, indem Sie im Feld Zahlart - Kontenstamm ein „U" markieren.

  • Die Zahlart sagt nichts darüber aus, WIE ein Posten bezahlt werden soll. Sie ist ein reines Sortierkriterium zum Filtern von Posten beim Mahnen, Zahlungsverkehr und in der OP-Liste. Register Zahlungsverkehr/ Ausland

Ausländisches Bankkonto

  • Das Feld ist aktiv, wenn im Feld 'S.W.I.F.T (BIC)' ein Wert eingetragen ist.

  • ausländische Bankkonto-Nummer

  • alternativ zum Feld 'IBAN'

BIC abfragen

  • Internetadresse

  • Validierung ausländischer IBAN-Nummern

  • über das Internetportal www.swift.com

Anzahl Überweisungen

  • Das Feld ist aktiv, wenn im Feld 'IBAN' ein Wert eingetragen ist.

  • Vorgabewert = 0

  • maximale Stückzahl an Überweisungen

  • Bei EU-Überweisungen (EURO) teilt das System die Beträge in Einzelüberweisungen mit einer Höhe von maximal € 50.000,00 auf.

Gebühren

  • Das Feld ist aktiv, wenn im Feld 'S.W.I.F.T (BIC)' ein Wert eingetragen ist.

  • Festlegung wie die anfallenden Buchungsgebühren verrechnet werden sollen.

Wert

Bezeichnung

Erläuterung

0

Transfergebühr zu Lasten Auftraggeber

Erhebung einer Transfergebühr zu Lasten des

Auftraggebers.

1

Auftraggeber zahlt die Gebühren

Der Auftraggeber zahlt die Gebühren.

2

Empfänger zahlt die Gebühren

Der Empfänger zahlt die Gebühren.

Weisungsschlüssel

  • Das Feld ist aktiv, wenn im Feld 'S.W.I.F.T (BIC)' ein Wert eingetragen ist.

  • Festlegung wie die Weisungen an das Kreditinstitut, die die Art und Weise einer Zahlung steuern, erfolgen soll.

  • Voraussetzung für den Auslandszahlungsverkehr

Wert

Bezeichnung

00

Ohne Angabe

01

Zahlet bitte nur an Begünstigten (BENONLY)

02

Zahlet nur mittels Scheck (CHEQUE)

04

Zahltet nur nach Identifikation (HOLD)

06

Telefonavisierte Bank d. Begünstigten (PHON)

07

Teleavisierte Bank d. Begünstigten (TELE)

09

Telefonavisierter Begünstigter (PHOEBEN)

10

Teleavisierter Begünstigter (TELEEBEN)

11

Deckungszahlung Devisen/Wertpapiere (CORPTRAD)

12

Konzerninterne Zahlung (INTRACOM)

  • Ein Weisungsschlüssel größer '00', führte bei der Buchungserfassung zur Abfrage eines Meldedatensatzes. Das ist ab Version v5 nicht mehr der Fall. Bitte erfassen Sie die Meldesätze zum AZV im Meldeportal der Bundesbank (Stichwort: AMS)

  • Bei dem Weisungsschlüssel '02', kann die Angabe der S.W.I.F.T.-Adresse und des Ausländisches Bankkontos entfallen.

Zusatzinfo

  • SWIFT-Code der Korrespondenzbank oder einem vom Empfänger abweichenden Kontoinhaber

  • Soll eine Überweisung auf eine Bank mit dem Hinweis "...das Geld auf das Bankkonto des Kreditoren zu überweisen..." erfolgen, werden beim Auslandszahlungsverkehr zusätzliche Informationen (die Zusatzinfo) benötigt. (WorldWideWonder Ltd.)

  • Die Belegnummer im Verwendungszweck des AZV hat maximal 20 Stellen.

  • Werden mehr als 10 Stellen ausgegeben, dann wird im Verwendungszweck das Datum weggelassen.

AZV - Überweisungen

  • Internetadresse

  • Informationen zum Auslandszahlungsverkehr

  • über das Internetportal der Bundesbank

Formularnummer

  • eindeutige Nummer

  • zur Identifizierung der Bank über die der Auslandszahlungsverkehr abgewickelt werden soll Allgemein Bezeichnung

  • Pflichtfeld

  • eindeutige, frei zu vergebende Kurzbeschreibung des Formulars

Name

  • Vorgabewert = Wert des Feldes 'Name' des Registers 'Adressdaten' des Menüpunkt 1.4.0

  • eindeutiger Name der Firma die den Auslandszahlungsverkehr veranlasst

  • zweizeiliges Feld

Straße/Postfach

  • Vorgabewert = Wert des Feldes 'Straße' des Registers 'Adressdaten' des Menüpunkt 1.4.0

  • Straßenname inklusive Hausnummer oder Postfachnummer die den Auslandszahlungsverkehr veranlasst

PLZ / Ort

  • Vorgabewerte = Werte der Felder 'Postleitzahl' und 'Ort' des Registers 'Adressdaten' des

Menüpunkt 1.4.0

  • Postleitzahl und Stand-/ Wohnort die den Auslandszahlungsverkehr veranlasst

LZB-Bereichnummer

  • Vorgabewert = 0

  • Landeszentralbank-Bereichsnummer

Wert

Bezeichnung

01

Berlin

11

Bayern

12

Hessen

13

Baden-Württemberg

14

Bremen

21

Niedersachsen

22

Nordrhein-Westfalen

23

Schleswig-Holstein

24

Hamburg

31

Rheinland-Pfalz

32

Saarland

41

Mecklenburg-Vorpommern

42

Brandenburg

43

Sachsen-Anhalt

44

Sachsen

45

Thüringen

Firmennummer

  • eindeutige Nummer zur Identifizierung Ihres Unternehmens

  • wird von der Bundesbank vergebenen

Pfadangabe (DTAZV)

  • Speicherort der Auslandszahlungsverkehr-Datei

  • Zum Auswählen des Speicherorts ist auf das Symbol Öffnen zu klicken

  • ACHTUNG: Wenn die Pfadangabe nicht eingetragen wird, wird dieser beim Zahllauf abgefragt.

Evtl. Folgedateien?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung, ob eine DTAZV Datei überschrieben werden soll oder die Dateiendung fortlaufend erhöht wird.

Wert

Erläuterung

Ja

Es gibt Folgedateien, die durchnummeriert werden.

Nein

Es gibt nur eine DTAZV.dta Datei

Begleitzettel drucken

  • Vorgabewert = 0

  • Anzahl der zu druckenden Begleitzettel Auf dem Begleitzettel wird der Hashwert (SHA256) für die SEPA-Datei ausgegeben. Dieser kann mit dem vom Bankprogramm ausgegeben Hashwert, sofern die Bank diesen ermittelt und ausgibt, abgeglichen werden, um Manipulationen an der Datei auszuschließen.

Bankverbindung

Zahlkonto

  • Vorgabewert = 0

  • Bankkontonummer der Bank aus Menüpunkt 1.0.0 an die der Auslandszahlungsverkehr gemeldet werden soll

  • Das Sachkonto muss im Menüpunkt 1.0.0 Register 'Konto' die Kontoart 'Zahlungskonto' oder 'Bilanzkonto' - für Verrechnungskonten - und eine Bankverbindung hinterlegt haben.

  • Die im Menüpunkt 1.0.0 eingetragene Bankverbindung wird hier angezeigt.

Gebührenkonto

  • Vorgabewert = 0

  • Sachkonto der Bank auf der die Auslandszahlungsverkehr-Gebühren belastet werden sollen

  • Es muss sich um ein Zahlkonto mit BIC und IBAN handeln

  • Das Feld ist nur zu füllen, wenn das Gebührenkonto für den Auslandszahlungsverkehr ungleich der überweisenden Bank ist, ansonsten ist es leer zu lassen.

  • Festlegung der Werte als Grenzen der Offenen Posten für den Auslandszahlungsverkehr. Abrufparameter

Zahlungsavis

  • Vorgabewert = 0

  • maximaler Buchungswert zum Einbinden in den Auslandszahlungsverkehr

Wert

Bezeichnung

Erläuterung

0

nicht drucken

Ein Zahlungsavis wird nicht gedruckt, egal welche Einstellung im Personenkonto steht

1

ab max OP`s drucken

  • Liegen mehr Posten vor, als im Feld 'Avis ab xx Posten' angegeben, werden alle Posten zu einem Zahlbetrag summiert.

  • In der Verwendungstext-Zeile des Überweisungsträgers erscheint dann nur noch der Hinweis: [ Siehe Zahlungsavis vom TT.MM.JJ ].

  • Die Zuordnung zu einzelnen Offenen Posten ist dann nur noch über dieses Zahlungsavis möglich. 2 immer drucken

  • Ein Zahlungsavis wird für jede Überweisung gedruckt. In der Verwendungstextzeile des Überweisungsträgers erscheint dann nur noch der Hinweis: [ Siehe Zahlungsavis vom TT.MM.JJ ]. 830

  • Die Zuordnung zu einzelnen Offene Posten ist dann nur noch über dieses Zahlungsavis möglich. 3 abhängig von Zahlart

  • Ist im Register 'OP / Allgemein' des Menüpunkt 1.1.0/1.2.0 1. die Zahlart 7 (= Zahlungsavis) hinterlegt und 2. im Feld 'Zahlungsavisdruck' eine "0" wird für diesen Lieferanten ein Zahlungsavis gedruckt.

  • Ansonsten steuern die Einstellungen im Feld 'Zahlungsavisdruck', ob ein Avis gedruckt wird oder nicht. 4 ab max OP`s oder abhängig von Zahlart

  • Ist im Register 'OP / Allgemein' des Menüpunkt 1.1.0/1.2.0 1. die Zahlart 7 (= Zahlungsavis) hinterlegt oder die maximale Anzahl der OP überschritten UND 2. im Feld 'Zahlungsavisdruck' eine "0" wird für diesen Lieferanten ein Zahlungsavis gedruckt.

  • Ansonsten steuern die Einstellungen im Feld 'Zahlungsavisdruck' , ob ein Avis gedruckt wird oder nicht.

Avis ab xx Posten

  • Anzahl offener Posten, ab der die Einzelposten zusammen gefasst werden und ein Avis gedruckt wird.

  • Dieser Parameter übersteuert die oben angegebenen Felder.

Zahlungsavisformular

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn der Wert des Feldes 'Zahlungsavis' nicht 1 entspricht.

  • Wenn der Druck eines Zahlungsavis erforderlich ist, sucht FibuNet nach einem "passenden" Avistext in folgender Reihenfolge: 1. Prüfen ob im Register 'OP' des Menüpunkt 1.1.0/1.2.0 im Feld 'Zahlungsavis' eine Avistextnummer hinterlegt ist, für die auch ein Avistext existiert. 2. Prüfen, ob in den Stammdaten im Feld 'Avis-Vorgabe' eine Vorgabeavistextnummer hinterlegt ist, für die auch ein Avistext existiert. 3. Wird bei 1. und 2. nichts gefunden, wählt das Programm automatisch den Zahlungsavistext von Nummer 00 aus. (Dieser Avistext muss immer vorhanden sein.)

Ansprechpartner

  • Anrede, Vorname und Name des Ansprechpartners in Ihrem Hause 962 962 963

Ausführungstermin

  • Vorgabewert = 0

  • Anzahl Tage, wie viel Tage später die Überweisungen getätigt werden sollen

  • gerechnet vom Erstellungsdatum der Datei

  • Der Maximalwert ist auf 15 Kalendertage beschränkt

Mindestbetrag

  • Vorgabewert = 1,00

  • minimaler Buchungswert zum Einbinden in den Auslandszahlungsverkehr

  • Wird der Mindestbetrag mit den fälligen Beträgen nicht erreicht, werden alle Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht markiert.

  • Die Offenen Posten können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Mindestbetrag in der manuellen Bearbeitung unterschritten, erscheint ein Hinweis am unteren Bildschirmbereich.

Höchstbetrag

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • maximaler Buchungswert zum Einbinden in den Auslandszahlungsverkehr

  • Wird der Höchstbetrag mit den fälligen Beträgen überschritten, werden alle darüber hinausgehenden Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht markiert.

  • Die Offenen Posten können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis am unteren Bildschirmbereich.

Maximale DTAUS-Summe

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • höchster zulässiger Gesamtwert aller Buchungen

  • Überschreitet die Gesamtsumme aller Offenen Posten den hier eingegebenen Betrag, werden alle darüber hinausgehenden/ fälligen Offenen Posten nicht für den Auslandszahlungsverkehr markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis am unteren Bildschirmbereich.

Schaltfläche

Erläuterung

Änderungen

  • Listet sämtliche Feldwert-Änderungen auf.

  • Zum nachvollziehen, welcher FibuNet-Benutzer, was und wann (Datum und Uhrzeit) geändert hat.

Löschen Löscht den aktuellen Datensatz. OK Speichern der Änderungen.

Abbrechen

  • Abbrechen der Eingaben, ohne zu speichern.

  • Nach Betätigung der Schaltfläche wechselt diese automatisch auf Beenden. Beenden Schließen des Menüpunkt 6.2.6.0.

  • Auswählen der Konten für den Auslandszahlungsverkehr.

  • Durch Bestätigung der zu beschränkenden Daten, zeigt FibuNet die Posten im Fenster

'PostenauswahlDC Kreditoren' an.

  • Die Beschreibung der Felder des Fensters entnehmen Sie bitte dem Kapitel Feldbeschreibung der Liste Offener Posten.

  • Die Beschreibung der Symbole des Fensters entnehmen Sie bitte dem Kapitel Erläuterung der Symbole Menüpunkt 6.2.6.1.

Formularnummer

  • Vorgabewert = 1

  • eindeutige Nummer zur Identifizierung der Bank über die der Auslandszahlungsverkehr abgewickelt werden soll BIC

IBAN

  • Anzeige der Bankverbindung Allgemein

Kontensortierung

  • Vorgabewert = 01

  • Festlegung nach welchen Kriterien die Auswertung sortiert werden soll

Wert

Bezeichnung

Erläuterung

01

Kontonummer

02

Kontobezeichnung

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

03

LänderKz. & PLZ & Ort

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

04

Postensumme

05

Mahnstufe

06

Vertreternummer

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

07

Sammelkonto

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

08

Branchenschlüssel

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

09

Sachbearbeiter

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

10

Kurzbezeichnung

aktiviert das Feld 'Von/Bis - Bereich filtern'

Von/Bis - Bereich filtern

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn der Wert des Feldes 'Kontensortierung' 2, 3, 6, 7, 8, 9 oder 10 entspricht.

  • Beschränkung des DTAUS-Verfahrens bezogen auf die Auswahl des Feldes 'Kontensortierung'

Konto

  • Vorgabewerte = 70000 - 99999

  • Beschränkung des Auslandszahlungsverkehr auf einen Bereich von Kreditorenkonten

Konzernkennzeichen

  • Vorgabewerte = 0 - 99999

  • Beschränkung des Auslandszahlungsverkehr auf den Bereich der übergeordneten Unternehmen

Korrespond. Konto

  • Vorgabewerte = 0 - 0

  • Beschränkung des Auslandszahlungsverkehr auf den Bereich der korrespondierenden Kunden-

Nummer

  • Beschränkung auf den Wert des Feldes 'Korrespondierende Kd.-Nr.' des Registers 'Fibu-Konto' des <Menüpunktes 1.2.0>

Konzernkennzeichen

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn im Feld 'Korrespond. Konto' ein Wert eingetragen ist.

  • Vorgabewerte = 0 - 99999

  • Beschränkung des Bereichs der übergeordneten Unternehmen bezogen auf die Auswahl des Feldes 'Korrespond. Konto'

Autom. Verrechnung?

  • Das Feld ist nur aktiv, wenn im Feld 'Korrespond. Konto' ein Wert eingetragen ist.

  • Vorgabewerte = Nein

  • Festlegung ob alle Offenen Posten des Kreditors mit den Offenen Posten des korrespondierenden Kontos miteinander verrechnet und auf einem Konto dargestellt werden sollen.

Wert

Erläuterung

Ja

Alle Offenen Posten des Kreditors mit den Offenen Posten des korrespondierenden Kontos sollen MITEINANDER verrechnet und auf einem Konto dargestellt werden.

Nein

Der angegebene Kontenbereich soll SEPARAT betrachtet werden.

Gruppenkennzeichen

  • Vorgabewerte = 0 - 0

  • Beschränkung des Diskettenclearing auf einen Bereich bestimmter Gruppen

  • wird auf das Debitorenkonto angewendet

  • wird auf das Kreditorenkonto angewendet, wenn mit korrespondierenden Konten OHNE Verrechnung gearbeitet wird

  • hat ein Debitor die Gruppe im Konto und der korrespondierende Kreditor, der automatisch verrechnet wird, nicht, so wird er trotzdem für den Zahllauf mit herangezogen.

  • Kontengruppen können in den <Menüpunkten 1.1.2/1.2.2> angelegt und in den <Menüpunkten 1.1.0/1.2.0> hinterlegt werden

  • Sie können die Gruppen hintereinander, also als "von - bis" Bereich eingeben und durch Komma getrennt

1,3-5,7

  • Festlegen ob und in welcher Form Skonto gewährt wird. Skonto

Basisdatum

  • Vorgabewert = aktuelles Tagesdatum

  • Datum ab dem die in den einzelnen Offenen Posten angegebenen (zu diesem Zeitpunkt gültigen) Zahlungskonditionen zu rechnen beginnen

Skonto auf Gutschriften?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob auch bei Gutschriften Skonto gezogen werden soll

Wert

Erläuterung

Ja

  • Bei Gutschriften soll Skonto gezogen werden.

  • Ausnahme: Es handelt sich um eine Zahlung an den Lieferanten und nicht um ein Guthaben aus Gutschrift. Das Zahlkonto im OP-Satz enthält als Kontoart den Wert Z. In diesem Fall kann der Skontobetrag auch manuell NICHT geändert werden.

  • Gutschriften werden grundsätzlich gezeigt und markiert. Der betreffende Lieferant/ Kunde wird in der Auswahlliste Spalte markierte Posten mit 0 dargestellt. Wenn die Gutschriften nicht mit den fälligen 995 935

Rechnungen ausgeglichen werden können, entfernt FibuNet automatisch die Markierung aller Offenen Posten. Nein Bei Gutschriften soll KEIN Skonto gezogen werden.

Skonto generell ziehen?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob (ohne Berücksichtigung von Zahlungsfristen) der größtmögliche Skonto gezogen werden, sofern die Nettofrist noch nicht abgelaufen ist

Wert

Erläuterung

Ja

  • Sofern die Nettofrist noch nicht abgelaufen ist, soll der größtmögliche Skonto (ohne Berücksichtigung von Zahlungsfristen) gezogen werden.

  • Die Posten werden NICHT automatisch markiert. Nein Skonto soll nur unter Berücksichtigung der Zahlungsfristen gezogen werden.

Skontokarenztage

  • Vorgabewert = 0

  • Anzahl Karenztage, um die das Ziehen des Skontos nach hinten verlagert werden darf

  • Festlegen, unter welchen Voraussetzungen Offene Posten automatisch markiert werden sollen.

Gutschriften immer mark.?

  • Vorgabewert = Ja

  • Festlegung ob Gutschriften auch dann markiert werden sollen, wenn sie nicht fällig sind

Wert

Erläuterung

Ja

Es sollen auch Gutschriften markiert und von den Rechnungen abgesetzt werden, wenn sie noch

NICHT FÄLLIG sind.

Nein

Es sollen nur die FÄLLIG Gutschriften verrechnet werden.

Alle Posten mit Skonto?

  • Vorgabewert = Ja

  • Sollen skontierfähige Posten markiert werden?

Wert

Erläuterung

Ja

Es sollen skontierfähige Posten markiert werden.

Nein

Es sollen alle skontierten Posten von der automatischen Markierung AUSGESCHLOSSEN werden (Nettofälligkeit abwarten).

OP m. S-ZK abmarkieren?

  • Vorgabewert = Nein

  • Sollen die Markierungen bei Offene Posten, bei denen Skontokonditionen hinterlegt sind, entfernt werden?

Wert

Erläuterung

Ja

Bei Posten bei denen Skontokonditionen hinterlegt sind, soll die Markierung entfernt werden (unabhängig von der Fälligkeit).

Nein

Bei Offene Posten mit Skontokonditionen soll die Markierung NICHT entfernt werden.

Skonto ziehen xx Tage

  • Vorgabewert = 10

  • Festlegung wie viele Tage vor Nettofristablauf Netto gezahlt werden soll.

  • Zusammen mit dem folgenden Feld 'Netto zahlen xx Tage' und dem Feld 'Skontokarenztage' des Registers 'Skontoermittlung' wird festgelegt, nach welcher "Philosophie" FibuNet die fälligen Posten zur Zahlung vorschlagen soll.

  • Die Logik wird am Besten anhand des nachfolgenden Beispiels deutlich.

  • Wenn Sie sich diesen Hilfetext in schwarz/weiß ausgedruckt haben, sollten Sie sich diese Seite am Bildschirm anzeigen lassen, damit Sie die Farbgebung in der Grafik erkennen können. Beispiel Zahlungskonditionen: 8Tg. 3%, 14Tg. 2%, 30 Tg. netto Rechnungsdatum 01.01.2004 Skontokarenztage = 4 Tage Skonto ziehen xx Tage = bis 3 Tage vor Skontofristablauf Netto zahlen xx Tage = bis 7 Tage vor Nettofristablauf Datum 08 14 31 01 10 20 30

  • Zahlung in der Zeit vom 05.01.bis 12.01.2004 = es werden 3% Skonto gezogen

  • Zahlung in der Zeit vom 13.01. bis 18.01.2004 = es werden 2% Skonto gezogen

  • Zahlung in der Zeit vom 19.01. bis 23.01.2004 = es wird nicht gezahlt, sondern die Nettofrist abgewartet

  • Zahlung nach dem 24.01.2004 = es wird netto gezahlt.

  • Ihr betriebsgewöhnliches Zahlungsintervall (z.B. alle 10 Tage oder einmal wöchentlich) muss ebenso berücksichtigt werden wie die innerbetriebliche Organisation (wie lange läuft ein Beleg durch die Rechnungsprüfung), damit FibuNet den idealen Zeitpunkt für die Zahlung mit Skonto ermitteln kann.

Netto zahlen xx Tage

  • Vorgabewert = 10

  • Festlegung wie viele Tage vor Skontofristablauf Skonto gezogen werden soll.

  • Zusammen mit dem vorigen Feld 'Skonto ziehen xx Tage' und dem Feld 'Skontokarenztage' des Registers 'Skontoermittlung' wird festgelegt, nach welcher "Philosophie" FibuNet die fälligen Posten zur Zahlung vorschlagen soll.

  • Die Logik wird am Besten anhand des nachfolgenden Beispiels deutlich: Zahlungskonditionen: 8Tg. 3%, 14Tg. 2%, 30 Tg. netto Rechnungsdatum 01.01.2004 Skontokarenztage = 4 Tage Skonto ziehen xx Tage = bis 3 Tage vor Skontofristablauf Netto zahlen xx Tage = bis 7 Tage vor Nettofristablauf Zahlung in der Zeit vom 05.01.bis 12.01.2004 = es werden 3% Skonto gezogen Zahlung in der Zeit vom 13.01. bis 18.01.2004 = es werden 2% Skonto gezogen Zahlung in der Zeit vom 19.01. bis 23.01.2004 = es wird nicht gezahlt, sondern die Nettofrist abgewartet Zahlung nach dem 24.01.2004 = es wird netto gezahlt. Ihr betriebsgewöhnliches Zahlungsintervall (z.B. alle 10 Tage oder einmal wöchentlich) muss ebenso berücksichtigt werden wie die innerbetriebliche Organisation (wie lange läuft ein Beleg durch die Rechnungsprüfung), damit FibuNet den idealen Zeitpunkt für die Zahlung mit Skonto ermitteln kann.

Ab Mahnstufe

  • Vorgabewert = 0

  • Anzahl bereits durchgeführter Mahnungen, ab der die Offenen Posten markiert werden sollen

Mindestbetrag

  • Vorgabewert = 1,00

  • minimaler Buchungswert zum Einbinden in das Diskettenclearing

  • Wird der Mindestbetrag mit den fälligen Beträgen nicht erreicht, werden alle Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht für das Disketten-Clearing markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Mindestbetrag in der manuellen Bearbeitung unterschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich.

Höchstbetrag

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • maximaler Buchungswert zum Einbinden in das Diskettenclearing

  • Wird der Höchstbetrag mit den fälligen Beträgen überschritten, werden alle darüber hinausgehenden Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht für das Disketten-Clearing markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich.

Maximale DTAUS-Summe

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • höchster zulässiger Gesamtwert aller Buchungen

  • Überschreitet die Gesamtsumme aller Offenen Posten den hier eingegebenen Betrag, werden alle darüber hinausgehenden/ fälligen Offenen Posten nicht für den Zahlungsverkehr markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich.

Nur archivierte Belege

  • Vorgabewert = Nein

  • Sollen nur bereits archivierte Belege zur Zahlung vorgeschlagen werden ?

Wert

Erläuterung

Ja

Nur Belege, die direkt oder indirekt archiviert wurden, werden automatisch markiert.

Nein

Die Beleg Markierung erfolgt unabhängig vom Archivierungsstatus

Nur Konten mit Habensaldo

  • Vorgabewert = Nein

  • Hat ein Konto ein Guthabensaldo (bei Kreditoren im Soll und bei Debitoren im Haben) dann werden die Posten nicht anhand der Fälligkeit markiert, sondern das Konto erhält überhaupt keine Markierungen.

Wert

Erläuterung

Ja

Es werden nur Posten von Konten markiert, die auch einen Verbindlichkeitssaldo haben

Nein

Die Posten werden nach Fälligkeit markiert, unabhängig vom Kontosaldo.

Schaltfläche

Erläuterung

Änderungen

  • Listet sämtliche Feldwert-Änderungen auf.

  • Zum nachvollziehen, welcher FibuNet-Benutzer, was und wann (Datum und Uhrzeit) geändert hat. Zahlarten Öffnet das Fenster 'Zahlarten markieren'. OK Ruft den Zahlungsvorschlag für die Auslandsüberweisungen auf. Eine Beschreibung der Postenliste und der Funktionen finden Sie hier.

Abbrechen

  • Abbrechen der Eingaben, ohne zu speichern.

  • Nach Betätigung der Schaltfläche wechselt diese automatisch auf Beenden. Beenden Schließen des Menüpunkt 6.2.6.1.

  • Die Feldbeschreibungen und Funktionen der Postenliste lesen Sie bitte im Menüpunkt 6.1.5.3

Kontonummer

  • eindeutige Kreditoren-Nummer

Satzart

  • Art der Buchung

OP-Nummer

  • entspricht der Rechnungsnummer/ Belegnummer

LK

  • Länderkennzeichen an dessen Land der Auslandszahlungsverkehr gemeldet wurde

  • Das Feld Länderkennzeichen wird im Menüpunkt 1.8.0 gepflegt.

Betrag

  • Höhe der Zahlungsmeldung

Gemeldet

  • als Auslandszahlungsverkehr gemeldeter Gesamtbetrag

Memo

  • Erstell-/ Speicheruhrzeit der Meldung

Dateiname

  • Speicherort und Dateinamen der Intrastat-Meldedatei

1. Bevor Sie Auslandszahlungsverkehr-Überweisungen auslösen, rufen Sie die Auskunft Offene Posten Menüpunkt 2.0 auf, um das Ergebnis des Diskettenclearings nachvollziehen zu können. 2. Bringen Sie ein Konto zur Ansicht, welches Sie später per Diskettenclearing melden wollen (in diesem Beispiel die Kontonummer '70121'). 3. Betrachten Sie die Buchungsdetails: Markieren Sie einen Offenen Posten (in diesem Beispiel die Rechnungsnummer 'Beleg02') und 4. betätigen Sie die Tastenkombination Strg + Eingabe, um die Buchungsdetails zur Anzeige zu bringen. 5. Das Fenster Posten ändern zeigt im Feld 'Bezahlt' den Wert 'Nein'. - Der Posten ist zu diesem Zeitpunkt offen! Legen Sie als nächstes ein Auslandszahlungsverkehr-Formular an, welches Ihnen zukünftig die für Ihren Zahlungsverkehr nötigen Feldwerte vorschlägt.

1. Öffnen Sie den Menüpunkt 6.2.6.0. 2. Vergeben Sie eine neue Formularnummer und 3. ergänzen beziehungsweise ändern Sie die weiteren Feldwerte. Die Beschreibung der Felder entnehmen Sie bitte den Stammdaten Auslandszahlungsverkehr Kreditoren Menüpunkt 6.2.6.0 . Lösen Sie im nächsten Schritt, den Auslandszahlungsverkehr aus.

1. Öffnen Sie den Menüpunkt 6.2.6.1. 2. Rufen Sie das Formular (in diesem Beispiel die Formularnummer '4') auf, welches Ihnen die Werte Ihres auszulösenden Zahlungsverkehrs vorgibt. 3. Definieren Sie den per Diskettenclearing zu meldenden Kontenbereich und 4. bestätigen Sie Ihre Eingaben. 5. Das Fenster POSTENAUSWAHL AUSLANDSZAHLUNGSVERKEHR wird geöffnet. 6. Markieren Sie die Offenen Posten die Sie als Auslandszahlungsverkehr melden wollen beziehungsweise deaktivieren Sie die Markierungen der Offenen Posten, die Sie nicht melden wollen. Als nächstes starten Sie den Auslandszahlungsverkehr. 2146

1. Das Starten des Auslandszahlungsverkehr erfolgt durch Betätigung der Funktionstaste F2. 2. Entscheiden Sie, ob Sie NUR die markierten oder AUCH die nicht markierten Posten drucken und in den Auslandszahlungsverkehr einbinden wollen. 3. Bestätigen Sie, ob Sie tatsächlich den Auslandszahlungsverkehr starten möchten. 4. Sie erhalten die Information, dass anschließend ein Datenträger-Begleitzettel gedruckt wird. 5. FibuNet nennt Ihnen den Namen der Übernahmedatei (in diesem Beispiel '21OUEBZA.4'). 6. Anhand des im Hintergrund geöffneten DATENIMPORT-Fensters können Sie die Erzeugung der Daten verfolgen. Zur Kontrolle des ausgelösten Zahlungsverkehrs, rufen Sie erneut die Offenen Posten auf .

1. Rufen Sie erneut den Menüpunkt 2.2 auf 2. Öffnen Sie das Fenster Posten ändern der Rechnungsnummer, die Sie vor dem Diskettenclearing zur Anzeige gebracht haben (in diesem Beispiel 'Beleg02'). Der Wert des Feldes Bezahlt ist jetzt Ja - der Posten ist jetzt NICHT mehr offen! Drucken Sie als nächstes die Begleitdokumente aus. 2148

Zahlungsvorschlagliste Datenträger-Begleitzettel

Das Zurücksetzen eines Auslandzahlungsverkehrs , entnehmen Sie bitte im letzten Schritt.

1. Rufen Sie den Menüpunkt 6.1.6.3 auf, um einen Auslandszahlungsverkehr zurück zu setzen. 2. Melden Sie sich als Administrator an, wenn Sie dies noch nicht getan haben. 3. Wählen Sie den Auslandszahlungsverkehr den Sie zurücksetzen wollen aus der Auswahl aus (in diesem Beispiel RücksetzNr. = 5). 4. Bestätigen Sie Ihre Auswahl. 5. Bestätigen Sie, ob Sie wirklich die ausgewählte Datei zurücksetzen möchten. 6. FibuNet informiert Sie über die Auswahl zurückgesetzter Posten und über das erfolgreiche Zurücksetzen.

Anzahlungsrechnungen (K) (Menüpunkt 6.2.8)

  • Liste über alle in der Anzahlungsverwaltung noch offene Anzahlungsrechnungen.

Von Konto

  • Vorgabewert = 10000

  • Erste Kontonummer des Kontenbereichs

Bis Konto

  • Vorgabewert = 69999

  • Letzte Kontonummer des Kontenbereichs, für die eine Liste der Anzahlungsrechnungen erstellt werden soll.

  • Drucken und Summieren der sonst nicht sichtbaren automatischen Umbuchungen einer Zahlung.

Kontenbereich

  • Vorgabewert = 10000 - 69999

  • ...für die eine Liste der Zahlungen erstellt werden soll.

  • Stornieren Sie Anzahlungsrechnungen nur über den Menüpunkt 6.2.8.9, NICHT per Autostorno.

  • "Normale" Stornierungen werden in der Anzahlungsrechnungsverwaltung ignoriert.

  • Der Menüpunkt 6.2.8.9 kann auch direkt aus dem Menüpunkt 3.0 mit der Tastenkombination Strg + S aufgerufen werden.

  • Ein Storno ist nur möglich, wenn im Hintergrund Menüpunkt 3.0 geöffnet ist, erst dann wird das Symbol aktiv.

Kontonummer

  • Kontonummer, für die ein Posten storniert werden soll

Belegdatum

  • Datum der zu stornierenden Rechnung

Ohne Umbuchung

  • Festlegung ob die Anzahlungsrechnung mit oder ohne Umbuchung storniert werden soll

Wert

Erläuterung

Ja, die Anzahlungsrechnung wird OHNE Umbuchung storniert.

Nein, die Anzahlungsrechnung wird MIT Umbuchung (fällig/ nicht fällig) gebucht.

Markiert

  • Festlegung ob die Anzahlungsrechnung wirklich storniert werden soll

  • Auswahl der zu stornierenden Anzahlungsrechnungen

Wert

Erläuterung

Ja, die Anzahlungsrechnung soll storniert werden.

Nein, die Anzahlungsrechnung soll NICHT storniert werden. Sie können den Datensatz mit einem Doppelklick oder, - nachdem Sie die zu stornierende Anzahlungsrechnung markiert haben - durch Betätigen der Leer-Taste, aktivieren.

OP-Nummer

  • entspricht der Rechnungsnummer

Nr

  • vom System automatisch vergebene, fortlaufende Nummer

Datum

  • Rechnungsdatum

Betrag

  • Höhe der Offenen Posten

Bezahlt

  • Gesamthöhe der Rechnung

Buchtext

  • frei definierbarer, die aktuelle Buchung beschreibender Text

  • Mit der integrierten Automatik ist es FibuNet möglich, die notwendigen Vorsteuerkorrekturen für fällige bzw. nicht fällige Vorsteuer, die sich bei der Bezahlung von Lieferantenanzahlungsrechnungen ergeben, automatisch durchführen zu lassen.

  • Wenn Sie eine Anzahlungsrechnung buchen und eine Zahlung dieser Buchung zuordnen, erfolgt die steuerrelevante Umbuchung.

  • Diese Umbuchung passiert auch, wenn Sie zuerst die Zahlung buchen und anschließend die Rechnung mit der selben Belegnummer.

  • Um die Automatik nutzen zu können, werden folgende Konten benötigt und in der Festkontentabelle hinterlegt: Konto "Geleistete Anzahlungen 19% VSt" - 1518 (SKR03) / 1186 (SKR04)

  • Kontoart = 00 = Bilanzkonto

  • USt-Art = 1 = Vorsteuer

  • USt-Schlüssel = 1 = 19,00 %

  • UStVA-Kennzeichen = 0 Konto "Geschuldete Anzahlungen" - 1519 (SKR03) / 1189 (SKR04)

  • Kontoart = 00 = Bilanzkonto

  • USt-Art = 1 = Vorsteuer

  • USt-Schlüssel = 1 = 19,00%

  • Anzahlungsart = 1 = geleistete Anzahlungen auf Anlagegüter

  • Anzahlungsart = 2 = geleistete Anzahlungen auf Vorräte

  • Konto n.f. Umsatzsteuer = nicht fällige Vorsteuer = 1564 (SKR03) / 1414 (SKR04)

  • Bezahlte Anzahlungen = geleistete Anzahlungen 19% USt - 1518 (SKR03) / 1186 (SKR04) Konto "Vorsteuer nicht fällig" - 1564 (SKR03) / 1414 (SKR04)

  • Kontoart = 00 = Bilanzkonto

  • Sperre = 3 = Buchen gesperrt

  • USt-Art = 0

  • USt-Schlüssel = 0 Konto "Wareneingang 19%" - 3400 (SKR03) / 5400 (SKR04)

  • Kontoart = 2 = Einkaufskonto

  • USt-Art = 1 = Vorsteuer

  • USt-Schlüssel = 1 = 19,00 % BEISPIELE

1. Rechnung

  • Wir erhalten vom Lieferanten am 08.01. eine Anzahlungsrechnung über € 10.000,00 zzgl. 19% USt 11.900,00 per geschuldete Anzahlungen 1519 (SKR03) / 1189 (SKR04) 11.900,00 an Lieferant 70000

  • Die Buchungen die FibuNet daraus erzeugt lauten 10.000,00 per geschuldete Anzahlungen 1519 (SKR03) / 1189 (SKR04) 1.900,00 und Vorsteuer nicht fällig 1564 (SKR03) / 1414 (SKR04) (das im Konto 1519/1189 hinterlegte Konto für nicht fällige Vorsteuer) 11.900,00 an Lieferant 70000

  • ACHTUNG: Stornierung von Anzahlungsrechnungen sind nur über Menüpunkt 6.2.8.9 möglich.

2. Rechnung

  • Wir erhalten vom Lieferanten am 10.01. eine Anzahlungsrechnung über € 5.000,00 zzgl. 19% USt 5.950,00 per geschuldete Anzahlungen 1519 (SKR03) / 1189 (SKR04) 5.950,00 an Lieferant 70000

  • Die Buchungen die FibuNet daraus erzeugt lauten 5.000,00 per geschuldete Anzahlungen 1519 (SKR03) / 1189 (SKR04) 950,00 und VSt nicht fällig 1564 (SKR03) / 1414 (SKR04) (das im Konto 1519/1189 hinterlegte Konto für nicht fällige Vorsteuer) 5.950,00 an Lieferant 70000

  • Die folgende Auskunft erhalten Sie im Buchungsjournal über die Tastenkombination Strg + F5

Zahlung der 1. Rechnung

  • Wir zahlen die Rechnung vom 08.01. am 08.02. 11.900,00 per Lieferant 70000 11.900,00 an Bank 1200

  • Die Buchungen die FibuNet daraus erzeugt lauten 11.900,00 per Lieferant 70000 11.900,00 an Bank 1200 11.000,00 per geleistete Anzahlungen 1518 (SKR03) / 1186 (SKR04) 11.000,00 an geschuldete Anzahlungen 1519 (SKR03) / 1189 (SKR04) 1.900,00 per VSt fällig 1570 (SKR03) / 1400 (SKR04) 1.900,00 an VSt nicht fällig 1564 (SKR03) / 1414 (SKR04)

  • Die folgende Auskunft erhalten Sie im Buchungsjournal über die Tastenkombination Strg + F5

Die Schlussrechnung

  • am 30.03. erhalten wir die Schlussrechnung 59.550,00 per Wareneinkauf 3400 (SKR03) / 5400 (SKR04) 59.550,00 an Lieferant 70000

  • Feld "Extras" im Buchen auf "4" für Schlussrechnung wird automatisch vorgeschlagen

  • Anklicken der Posten oder mit der Leertaste markieren beider Anzahlungsrechnungen im OP

  • Die Buchungen die FibuNet daraus erzeugt lauten Buchung der Schlussrechnung 50.000,00 per Wareneinkauf 3400 (SKR03) / 5400 (SKR04) 9.500,00 und VSt fällig 1570 (SKR03) / 1400 (SKR04) 59.500,00 an Lieferant 70000 Automatische Stornierung der bezahlten Anzahlungsrechnung

11.900,00 per Lieferant 70000 10.000,00 an geleistete Anzahlungen 1518 (SKR03) / 1186 (SKR04) 1.900,00 an VSt fällig 1570 (SKR03) / 1400 (SKR04) Automatische Stornierung der nicht bezahlten Anzahlungsrechnung 5.950,00 per Lieferant 70000 5.000,00 an geschuldete Anzahlungen 1519 (SKR03) / 1189 (SKR04) 950,00 an VSt nicht fällig 1564 (SKR03) / 1414 (SKR04)

  • Die folgende Auskunft erhalten Sie im Buchungsjournal mittels der Tastenkombination Strg + F5

  • Die bereits geleistete Zahlung der Anzahlungsrechnung 1 wird auf die OP-Nummer der Schlussrechnung umgebucht.

  • Mit der in Menüpunkt 6.2.8 integrierten Automatik ist es FibuNet möglich, die notwendigen Vorsteuerkorrekturen für fällige bzw. nicht fällige Vorsteuer, die sich bei der Bezahlung von Lieferanten-Anzahlungsrechnungen ergeben, automatisch durchführen zu lassen.

  • Wenn Sie eine Anzahlungsrechnung buchen und eine Zahlung dieser Buchung zuordnen, erfolgt die steuerrelevante Umbuchung.

  • Diese Umbuchung passiert auch, wenn Sie zuerst die Zahlung buchen und anschließend die Rechnung mit der selben Belegnummer.

  • Um die Automatik nutzen zu können, müssen folgende Stammdaten angelegt sein: Konto "Geleistete Anzahlungen EU" - 1512 (SKR03) / 1182 (SKR04)

  • Kontoart = 00 = Bilanzkonto

  • USt-Art = 1 = Vorsteuer

  • USt-Schlüssel = 1 = 19,00 %

  • UStVA-Kennzeichen = 0

  • Steuerkonto 1 = 1564 (Vorsteuer nicht fällig) 1414

  • Steuerkonto 2 = 1764 (Umsatzsteuer nicht fällig) 3814 Konto "Geschuldete Anzahlungen EU" - 1513 (SKR03) / 1183 (SKR04)

  • Kontoart = 00 = Bilanzkonto

  • USt-Art = 1 = Vorsteuer

  • USt-Schlüssel = 1 = 19,00 %

  • Erwerb/Lieferung aus = 7 = sonstige Leistung

  • Steuerkonto 1 = Vorsteuer nicht fällig = 1564 (SKR03) / 1414 (SKR04)

  • Steuerkonto 2 = Umsatzsteuer nicht fällig = 1764 (SKR03) / 3814 (SKR04)

  • Anzahlungsart = 1 oder 2 = geleistete Anzahlungen

  • Konto n.f. Umsatzsteuer = nicht fällige Vorsteuer = 1564 (SKR03) / 1414 (SKR04)

  • Bezahlte Anzahlungen = geleistete Anzahlungen = 1512 (SKR03) / 1182 (SKR04) Konto "Vorsteuer nicht fällig" - 1564 (SKR03) / 1414 (SKR04)

  • Kontoart = 00 = Bilanzkonto

  • Sperre = 3 = Buchen gesperrt

  • USt-Art = 0

  • USt-Schlüssel = 0 Konto "Umsatzsteuer nicht fällig" - 1764 (SKR03) / 3814 (SKR04)

  • Kontoart = 00 = Bilanzkonto

  • Sperre = 3 = Buchen gesperrt

  • USt-Art = 0

  • USt-Schlüssel = 0

Konto "Innergemeinschaftlicher Erwerb" - 3425 (SKR03) / 5425 (SKR04)

  • Kontoart = 2 = Einkaufskonto

  • USt-Art = 1 = Vorsteuer

  • USt-Schlüssel = 1 = 19,00 %

  • UStVA-Kennzeichen = 89

  • Steuerkonto 1 = Vorsteuer EU - Konto mit UStVA-Kennziffer 61 - 1574 (SKR03) / 1404 (SKR04)

  • Steuerkonto 2 = Umsatzsteuer EU - Konto ohne UStVA-Kennziffer - 1774 (SKR03) / 3804 (SKR04) BEISPIELE

1. Rechnung

  • Wir erhalten am 08.01. vom Lieferanten eine Anzahlungsrechnung über € 10.000,00 zzgl. 19% USt 10.000,00 per geschuldete Anzahlungen 1513 (SKR03) / 1183 (SKR04) 10.000,00 an Lieferant 70001

  • Die Buchungen, die FibuNet daraus erzeugt, lauten 10.000,00 per geschuldete Anzahlungen 1513 (SKR03) / 1183 (SKR04) 10.000,00 an Lieferant 70001 1.900,00 per VSt nicht fällig 1564 (das im Konto 1513/1183 hinterlegte Konto n.f.VSt) 1.900,00 an USt nicht fällig 1766 (das im Konto 1513/1183 hinterlegte Konto n.f.USt)

  • ACHTUNG: Stornierungen von Anzahlungsrechnungen sind nur über Menüpunkt <6.2.8.9> möglich.

2. Rechnung

  • Wir erhalten am 10.01. vom Lieferanten eine Anzahlungsrechnung über € 5.000,00 zzgl. 19% USt 5.000,00 per geschuldete Anzahlungen 1513 (SKR03) / 1183 (SKR04) 5.000,00 an Lieferant 70001

  • Die Buchungen, die FibuNet daraus erzeugt, lauten 5.000,00 per geschuldete Anzahlungen 1513 (SKR03) / 1183 (SKR04) 5.000,00 an Lieferant 70000 950,00 per VSt nicht fällig 1564 (das im Konto 1513/1183 hinterlegte Konto n.f.VSt) 950,00 an USt nicht fällig 1766 (das im Konto 1513/1183 hinterlegte Konto n.f.USt)

  • Die folgende Auskunft erhalten Sie im Buchungsjournal mittels der Tastenkombination Strg + F5

Zahlung der 1. Rechnung

  • Wir zahlen die Rechnung vom 08.01. am 08.02. 10.000,00 per Lieferant 70001 10.000,00 an Bank 1200

  • Die Buchungen, die FibuNet daraus erzeugt, lauten 10.000,00 per Lieferant 70000 10.000,00 an Bank 1200 10.000,00 per geleistete Anzahlungen 1512 10.000,00 an geschuldete Anzahlungen 1513 (SKR03) / 1183 (SKR04) 1.900,00 per USt nicht fällig 19% 1766 1.900,00 an VSt nicht fällig 19% 1564 1.900,00 per VSt nicht fällig 19% 1564 1.900,00 an USt nicht fällig 19% 1766

  • Die folgende Auskunft erhalten Sie im Buchungsjournal mittels der Tastenkombination Strg + F5

Die Schlussrechnung

  • wir erhalten die Schlussrechnung am 31.01. 50.000,00 per Wareneinkauf 3425 50.000,00 an Lieferant 70001

  • Feld "Extras" im Buchen auf "4" für Schlussrechnung eintragen

  • Anklicken der Posten oder mit der Leertaste markieren beider Anzahlungsrechnungen im OP

  • Die Buchungen, die FibuNet daraus erzeugt, lauten Automatische Stornierung der bezahlten Anzahlungsrechnung -10.000,00 per geleistete Anzahlungen 1512 -10.000,00 an Lieferant 70001 -1.900,00 per VSt nicht fällig 1564 -1.900,00 an USt nicht fällig 1766 Automatische Stornierung der nicht bezahlten Anzahlungsrechnung -5.000,00 per geschuldete Anzahlungen 1513 -5.000,00 an Lieferant 70001 -950,00 per VSt nicht fällig 1564 -950,00 an USt nicht fällig 1766 Buchung der Schlussrechnung 50.000,00 per Wareneinkauf 3425 50.000,00 an Lieferant 70001 9.500,00 per VSt fällig 1574 9.500,00 an USt fällig 1774

  • Die folgende Auskunft erhalten Sie im Buchungsjournal mittels der Tastenkombination Strg + F5

  • Die bereits geleistete Zahlung der Anzahlungsrechnung 1 wird auf die OP-Nummer der Schlussrechnung umgebucht.

  • Mit der in Menüpunkt 6.2.8 integrierten Automatik ist es FibuNet möglich, die notwendigen Vorsteuerkorrekturen für fällige bzw. nicht fällige Vorsteuer, die sich bei der Bezahlung von Lieferantenanzahlungsrechnungen ergeben, automatisch durchführen zu lassen.

  • Wenn Sie eine Anzahlungsrechnung buchen und eine Zahlung dieser Buchung zuordnen, erfolgt die steuerrelevante Umbuchung.

  • Diese Umbuchung passiert auch, wenn Sie zuerst die Zahlung buchen und anschließend die Rechnung mit der selben Belegnummer.

  • Um die Automatik nutzen zu können, müssen folgende Stammdaten angelegt sein: Kontonummer 1514 (geleistete Anzahlungen)

  • Kontoart = 00 = Bilanzkonto

  • USt-Art = 1 = Vorsteuer

  • USt-Schlüssel = 1 = 19,00 %

  • UStVA-Kennzeichen = 52

  • Steuerkonto 1 = 1583 (Vorsteuer §13b - mit UStVA Kennziffer 67)

  • Steuerkonto 2 = 1883 (Umsatzsteuer §13b - mit UStVA-Kennziffer 53) Kontonummer 1515 (geschuldete Anzahlungen)

  • Kontoart = 00 = Bilanzkonto

  • USt-Art = 1 = Vorsteuer

  • USt-Schlüssel = 1 = 19,00 %

  • Steuerkonto 1 = 1564 (Vorsteuer nicht fällig)

  • Steuerkonto 2 = 1766 (Umsatzsteuer nicht fällig)

  • Anzahlungsart = 1 oder 2 = geleistete Anzahlungen

  • Konto n.f. Umsatzsteuer = 1564 = (Vorsteuer nicht fällig)

  • Bezahlte Anzahlungen = 1514 = (geleistete Anzahlungen) Kontonummer 1564 (VSt nicht fällig) / 1766 (USt nicht fällig)

  • Kontoart = 00 = Bilanzkonto

  • Sperre = 3 = Buchen gesperrt

  • USt-Art = 0

  • USt-Schlüssel = 0 Kontonummer 3125 Leistungen eines im Ausland ansässigen Unternehmens §13b 19%

  • Kontoart = 2 = Einkaufskonto

  • USt-Art = 1 = Vorsteuer

  • USt-Schlüssel = 1 = 19,00 %

  • UStVA-Kennzeichen = 52

  • Steuerkonto 1 = 1583 (Vorsteuer §13b - mit UStVA Kennziffer 67)

  • Steuerkonto 2 = 1883 (Umsatzsteuer §13b - mit UStVA-Kennziffer 53)

  • (Alternativ zu 52/53 können auch 73/74 oder 84/85 genommen werden) BEISPIEL

1. Rechnung

  • Wir erhalten am 08.01. vom Lieferanten eine Anzahlungsrechnung über € 10.000,00 zzgl. 19% USt 10.000,00 per geschuldete Anzahlungen 1515 10.000,00 an Lieferant 70235

  • Die Buchungen, die FibuNet daraus erzeugt, lauten 10.000,00 per geschuldete Anzahlungen 1515 10.000,00 an Lieferant 70235 1.900,00 per VSt nicht fällig 1564 (das im Konto 1515 hinterlegte Konto n.f.VSt)

1.900,00 an USt nicht fällig 1766 (das im Konto 1515 hinterlegte Konto n.f.USt)

  • ACHTUNG: Stornierungen von Anzahlungsrechnungen sind nur über Menüpunkt <6.2.8.9> möglich.

2. Rechnung

  • Wir erhalten am 10.01.vom Lieferanten eine Anzahlungsrechnung über € 5.000,00 zzgl. 19% USt 5.000,00 per geschuldete Anzahlungen 1515 5.000,00 an Lieferant 70235

  • Die Buchungen, die FibuNet daraus erzeugt, lauten 5.000,00 per geschuldete Anzahlungen 1515 5.000,00 an Lieferant 70235 950,00 per VSt nicht fällig 1564 (das im Konto 1515 hinterlegte Konto n.f.VSt) 950,00 an USt nicht fällig 1766 (das im Konto 1515 hinterlegte Konto n.f.USt)

  • Die folgende Auskunft erhalten Sie im Buchungsjournal mittels der Tastenkombination Strg + F5

Zahlung der 1. Rechnung

  • Wir zahlen die Rechnung vom 08.01. am 20.01. 10.000,00 per Lieferant 70235 10.000,00 an Bank 1200

  • Die Buchungen, die FibuNet daraus erzeugt, lauten 10.000,00 per Lieferant 70235 10.000,00 an Bank 1200

  • 10.000,00 per geleistete Anzahlungen 1514 10.000,00 an geschuldete Anzahlungen 1515 1.900,00 per USt nicht fällig 19% 1766 1.900,00 an VSt nicht fällig 19% 1564

1.900,00 per VSt nicht fällig 19% 1583 1.900,00 an USt nicht fällig 19% 1883

  • Die folgende Auskunft erhalten Sie im Buchungsjournal mittels der Tastenkombination Strg + F5

Die Schlussrechnung

  • wir erhalten die Schlussrechnung am 31.01. 50.000,00 per Wareneinkauf 3125 50.000,00 an Lieferant 70235

  • Feld "Extras" im Buchen auf "4" für Schlussrechnung eintragen

  • Anklicken der Posten oder mit der Leertaste markieren beider Anzahlungsrechnungen im OP

  • Die Buchungen, die FibuNet daraus erzeugt, lauten Automatische Stornierung der bezahlten Anzahlungsrechnung -10.000,00 per geleistete Anzahlungen 1514 -10.000,00 an Lieferant 70235 -1.900,00 per VSt nicht fällig 1583 -1.900,00 an USt nicht fällig 1883 Automatische Stornierung der nicht bezahlten Anzahlungsrechnung -5.000,00 per geschuldete Anzahlungen 1515 -5.000,00 an Lieferant 70235 -950,00 per VSt nicht fällig 1564 -950,00 an USt nicht fällig 1766 Buchung der Schlussrechnung 50.000,00 per Wareneinkauf 3125 50.000,00 an Lieferant 70235

9.500,00 per VSt fällig 1583 9.500,00 an USt fällig 1883

  • Die folgende Auskunft erhalten Sie im Buchungsjournal mittels der Tastenkombination Strg + F5

  • Die bereits geleistete Zahlung der Anzahlungsrechnung 1 wird auf die OP-Nummer der Schlussrechnung umgebucht.

Was ist eine Anzahlung?

  • Anzahlungen sind Teil eines „schwebenden Geschäfts".

  • Anzahlungen, Vorauszahlungen und Abschlagszahlungen (im Handwerksbereich) gehören zum Bereich „Behandlung schwebender Geschäfte".

  • Solange ein Geschäft zwar zivilrechtlich verbindlich vereinbart, aber nicht von beiden Partnern völlig abgewickelt ist, ist noch keine Gewinnverwirklichung eingetreten.

  • Eine Anzahlung oder eine Vorauszahlung des vollen Entgelts, beendet den Schwebezustand nicht, da auf jeden Fall die Gegenleistung zum Teil oder ganz erbracht werden muss.

  • Geleistete und, auf der Gegenseite erhaltene Anzahlungen, sind aber als Vorleistungen erfolgsneutral in der Buchführung und der Bilanz auszuweisen.

Entstehen der Umsatzsteuer

  • Wird das Entgelt oder ein Teil des Entgelts (An- und Vorauszahlungen) bereits vor Ausführung der Leistung gezahlt, so entsteht die Umsatzsteuer nach §13 Abs. 1 Nr. 1a Satz 4 UStG bereits mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem das Entgelt oder Teilentgelt vereinnahmt worden ist (vgl. Abschn.181 UStR).

  • Die weiteren Voraussetzungen, dass entweder der vereinnahmte Betrag abzüglich der Umsatzsteuer (also der Nettobetrag) DM 10.000,00 und mehr beträgt oder für die Leistung eine Rechnung mit gesonderten Ausweis der Umsatzsteuer ausgestellt wurde, wurden durch das Missbrauchsbekämpfungs- und Steuerbereinigungsgesetz vom 21. Dezember 1993 aufgehoben (Streichung des 13. Abs. 1 Nr. 1a Satz 5 UStG).

  • Damit wird ab 1994 die sogenannte Mindest-Ist-Versteuerung (Besteuerung von Beträgen DM 10.000,00, aufgehoben 1994) durch eine generelle Ist-Besteuerung der An-/ Vorauszahlungen abgelöst.

  • Zweck dieser Neuregelung ist es, eine zeitnahe Abführung der Umsatzsteuer zu erreichen und Missbräuche bei der Ausnutzung der früheren Betragsgrenze zu vermeiden.

Neuregelung

  • Nach neuer Rechtslage entsteht bei jeder An- / Vorauszahlung Umsatzsteuer.

  • Erleichterungen bestehen für sogenannte Kleinbetragsrechnungen bis € 200,00 (§ 33 UStDV).

  • Darüber hinaus wird Energieversorungsunternehmen bis 31.12.1994 eine Übergangserleichterung für die Abrechnung von Abschlagszahlungen gewährt (BMF - Schreiben vom 16.11.1993, DB 1993 S.2409). Danach genügt es, wenn bei Abschlagszahlungen Entgelt und Umsatzsteuer - auch bei Beträgen über mehr als € 200,00 - weiterhin in einem Betrag (dem sog. Bruttorechnungsbetrag) angefordert, die Anforderungen jedoch mit einem Zusatz versehen werden, z.B. In diesem Betrag ist die USt mit 7 % (z.B. für Frischwasser) bzw. 19% (z.B. für Gas, Strom, Fernwärme) enthalten".

  • Derartig gestaltete Abrechnungen berechtigen den Leistungsempfänger unter den weiteren Voraussetzungen des § 15 UStG zum Vorsteuerabzug.

  • Beispiel: Bei der Bestellung eines Garderobenschrankes erhält ein Schreinermeister von einem Kunden eine Anzahlung: a) In der ersten Variante erhält er einen Scheck über € 5.000,00, für den er eine Quittung ausstellt, auf der bezüglich der Umsatzsteuer keine Angaben gemacht sind. b) Im zweiten Fall erhält er € 5.950,00, die er wie folgt quittiert: € 5.000,00 zuzüglich € 950,00 Umsatzsteuer erhalten Unterschrift c) In einer weiteren Variante erhält er wie im Fall a) einen Scheck, aber über € 11.900,00. Alle drei Fälle lösen Umsatzsteuer nach § 13 UStG aus. Keine Mindestbemessungsgrenze

Verbuchung von Anzahlungen/Vorauszahlungen ab 1994

  • Die Umsatzsteuer entsteht bereits mit Zahlung, und zwar unabhängig davon, ob sie in der Rechnung offen ausgewiesen ist oder wie hoch der Betrag der Zahlung ist.

  • Bei Nichtausweis der Umsatzsteuer kann der Leistungsempfänger trotz Fälligkeit der Umsatzsteuer keine Vorsteuer geltend machen.

  • Da jedoch der Empfänger bei Nichtausweis keinen Vorsteuerabzug hat, ist bei Rechnungsstellung an vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmer ein offener Ausweis notwendig.

  • Weil dem Rechnungsaussteller die Vorsteuerabzugsberechtigung des Empfängers oftmals nicht bekannt ist, sollte der offene Ausweis zur Regel gemacht werden.

  • Die Verbuchung von An- / Vorauszahlungen in den genannten Fällen soll anhand folgenden Beispiels dargestellt werden:

  • Auf eine Rechnungssumme von € 70.000,00 zuzüglich € 13.300,00 Umsatzsteuer für eine Maschine wird eine An- / Vorauszahlung von € 30.000,00 zuzüglich € 5.700,00 offen ausgewiesener Umsatzsteuer geleistet.

  • Bei geleisteten Anzahlungen muss man unterscheiden, ob sie für Anlagevermögen oder für Vorräte getätigt werden.

  • Entsprechend sind die folgenden Konten anzusprechen: – „Geleistete Anzahlungen auf Anlagegegenstände" und – „Geleistete Anzahlungen auf Vorräte".

  • Die Buchungstechnik für beide Konten ist identisch. Nach Erteilung der Schlussrechnung wird das Anzahlungskonto aufgelöst und der entsprechenden Anlage- oder Vorratsposition zugerechnet. Im Beispiel handelt es sich um Anzahlungen auf Anlagegegenstände.

  • Bei geleisteten Anzahlungen unterscheidet man darüber hinaus zwei Buchungsmöglichkeiten, nämlich mit oder ohne Einschaltung eines Verrechnungskontos. Buchungsvariante ohne Verrechnungskonto 1. Buchung bei An- / Vorauszahlung Geleistete Anzahlungen auf Anlagegegenstände 30.000,00 Vorsteuer 5.700,00 an Bank 35.700,00 Nach Lieferung der Maschine wird folgende Schlussrechnung erteilt: Maschine 70.000,00 + 19% Umsatzsteuer 13.300,00 83.300,00 geleistete Anzahlungen netto 30.000,00 + 19% Umsatzsteuer 5.700,00 35.700,00 Restbetrag 47.600,00 2. Buchung der Endabrechnung Maschinen 70.000,00 Vorsteuer 13.300,00 an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 83.300,00 3. Umbuchung der Anzahlungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.700,00 an Geleistete Anzahlungen auf Anlagegegenstände 30.000,00 Vorsteuer 5.700,00

4. Buchung der Restzahlung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 47.600,00 an Bank 47.600,00

Buchungsvariante mit Verrechnungskonto

  • Hierdurch wird die Versteuerung der Anzahlungen / Vorauszahlungen auf dem Verrechnungskonto gesondert gebucht.

  • Dies hat den Vorteil, dass bei Änderungen des Umsatzsteuersatzes die bisher geleisteten Umsatzsteuerzahlungen besser erkennbar sind. 1. Buchung bei An- / Vorauszahlung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.700,00 Bank 35.700,00 Geleistete Anzahlungen auf Anlagegegenstände 30.000,00 Vorsteuer 5.700,00 an Anzahlungsverrechnungskonto 35.700,00 2. Buchung der Endabrechnung Maschinen 70.000,00 Vorsteuer 13.300,00 an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 83.300,00 3. Umbuchung der Anzahlungen Anzahlungsverrechnungskonto 35.700,00 an Geleistete Anzahlungen auf Anlagegegenstände 30.000,00 Vorsteuer 5.700,00 4. Buchung der Restzahlung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 47.600,00 an Bank

47.600,00

  • Für die Buchung erhaltener Anzahlungen / Vorauszahlungen werden folgende Konten benötigt:

  • „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" (jedoch nur für Anzahlungen, die am Abschlussstichtag nicht mehr bestehen) oder alternativ: „Erhaltene

  • „Anzahlungen"

  • „Anzahlungsverrechnungskonto"

  • „Umsatzsteuerpflichtige Anzahlungen (Kunden)

  • Zur besseren Überwachung und zur richtigen Verrechnung von erhaltenen Anzahlungen bei Erteilung der Schlussrechnung ist es in der Praxis ratsam, auf jeden Fall die Buchung mittels Anzahlungsverrechnungskonto vorzunehmen Anhand des obigen Beispiels lässt sich die Buchung wie folgt darstellen: 1. Buchung bei An- / Vorauszahlung Bank 35.700,00 an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 35.700,00 (oder: Erhaltene Anzahlungen 35.700,00) Anzahlungsverrechnungskonto 35.700,00 an Umsatzsteuerpflichtige Anzahlungen (Kunden) 30.000,00 Umsatzsteuer 5.700,00 2. Buchung der Endabrechnung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 83.300,00 an Erlöse 70.000,00 Umsatzsteuer 13.300,00 3. Umbuchung der Anzahlungen Umsatzsteuerpflichtige Anzahlungen (Kunden) 30.000,00 Umsatzsteuer 5.700,00 an Anzahlungsverrechnungskonto 35.700,00 4. Buchung der Restzahlung Bank 47.600,00 an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 47.600,00 Buchung erhaltener An- / Vorauszahlungen grundsätzlich mittels Verrechnungskonto

Bewertung erhaltener An- / Vorauszahlungen brutto oder netto

  • Für den betragsmäßigen Ausweis (und damit die Buchung) von am Geschäftsjahresende bestehender erhaltener An- / Vorauszahlungen gibt es im Prinzip eine Brutto- und eine Nettomethode.

  • Diese unterschiedlichen Methoden resultieren daraus, dass über den Charakter der erhaltenen Anzahlungen handels- und steuerrechtlich unterschiedliche Auffassungen bestehen. Handelsrecht (Handelsrechtlich Nettomethode präferiert, Bruttomethode aber zulässig) Der Hauptfachausschuss der Instituts der Wirtschaftsprüfer präferiert beim Ausweis erhaltener Anzahlungen die Nettomethode, wenngleich er auch die Bruttomethode zulässt. Er führt in seiner Stellungnahme HFA 1/1985 (WPg 1985, S. 257) folgendes aus: „Es ist naheliegend, dem Charakter der Umsatzsteuer entsprechend, die erhaltenen Anzahlungen netto, d.h. ohne Umsatzsteueranteil, auszuweisen. Bei noch schwebendem Geschäft besteht die Verpflichtung des Unternehmens in der Erbringung einer Lieferung oder sonstigen Leistung. Die erhaltenen Anzahlungen - als gesonderter Passivposten - zeigen an, in welchem Umfang der Auftraggeber für diese Verpflichtung bereits eine Gegenleistung erbracht hat. Es ist folgerichtig, wie beim Umsatzgeschäft,, Leistung und darauf entfallende Umsatzsteuer zu trennen und damit die Gegenleistung ohne Umsatzsteuer auszuweisen (Nettomethode). Es bestehen aber auch keine Bedenken, unter dem Gesichtspunkt einer möglichen Rückgängigmachung des Geschäfts, erhaltene Anzahlungen brutto, d.h. einschließlich Umsatzsteuer, als Verpflichtung auszuweisen. Dann muss allerdings dementsprechend ein Anspruch auf Rückerstattung der Umsatzsteuer aktiviert werden, um die Erfolgsneutralität zu wahren. Steuerrecht (steuerrechtlich nur Bruttomethode zulässig) Demgegenüber vertritt der BFH (BStBl 1979 II S.6+25) zu diesem Problem die Bruttomethode: Die Bewertung der erhaltenen Anzahlung auf der Passivseite der Bilanz mit dem vollen Betrag des Geldeingangs ergibt sich aus folgender Überlegung. Der Wert der Gegenleistung wird durch den Preis bestimmt; der Preis umfasst auch die Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer ist nicht etwa beim Empfänger der Auszahlung ein durchlaufender Posten im Sinne des Einkommensteuerrechts. Der Unternehmer vereinnahmt sie nicht „im Namen und für Rechnung eines anderen" - des Finanzamts - (§4 Abs.3 Satz 2 EStG). Die im Preis enthaltene Umsatzsteuer gehört daher zu den Betriebseinnahmen. Bei Nichterfüllung oder bei Wegfall des Vertrags umfasst die Verpflichtung zur Zurückzahlung der Anzahlung den vollen Betrag der Anzahlung einschließlich Umsatzsteuer.

Steuerlich ist die Nettomethode also nicht zulässig. Da handelsrechtlich gegen die Bruttomethode aber keine Bedenken bestehen, ist in der Praxis die Bruttomethode anzuwenden.

Buchung der Umsatzsteuer auf erhaltene Anzahlungen

  • Für die anfallende Umsatzsteuer besteht nach § 5 Abs. 5 Satz 2 Nr. 2 EStG ein Aktivierungsgebot (eventueller Anspruch auf Rückerstattung), soweit die Anzahlung am Bilanzstichtag noch besteht. Als Gegenkonto für die Umsatzsteuer auf erhaltene Anzahlungen ist ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden.

  • Wird in obigem Beispiel angenommen, dass die Anzahlung im November erfolgt, die Schlussrechnung im März des darauffolgenden Jahres, so sind die nachstehenden Buchungen vorzunehmen. 1. Buchung der An- / Vorauszahlung im November Bank 35.700,00 an Erhaltene Anzahlungen 35.700,00 Anzahlungsverrechnungskonto 35.700,00 an Umsatzsteuerpflichtige Anzahlungen (Kunden) 30.000,00 Umsatzsteuer 5.700,00 2. Buchung am Jahresende (nach Umsatzsteuerverprobung) 3. Umsatzsteuerpflichtige Anzahlungen (Kunden) 30.000,00 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 5.700,00 an Anzahlungsverrechnungskonto

35.700,00

  • In der Bilanz werden die erhaltenen Anzahlungen brutto ausgewiesen, und für die Umsatzsteuer ist ein Gegenposten gebildet. Die Konten „Umsatzsteuerpflichtige Anzahlungen" und „Anzahlungsverrechnungskonto" sind ausgeglichen.

  • Zur Wahrung der Erfolgsneutralität ist der Anspruch auf Rückerstattung der Umsatzsteuer als Rechnungsabgrenzungsposten zu aktivieren.

  • Demgegenüber vertritt der BFH (BStBl 1979 II S.6+25) zu diesem Problem die Bruttomethode: Die Bewertung der erhaltenen Anzahlung auf der Passivseite der Bilanz mit dem vollen Betrag des Geldeingangs ergibt sich aus folgender Überlegung.Der Wert der Gegenleistung wird durch den Preis bestimmt; der Preis umfasst auch die Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer ist nicht etwa beim Empfänger der Auszahlung ein durchlaufender Posten im Sinne des Einkommensteuerrechts. Der Unternehmer vereinnahmt sie nicht „im Namen und für Rechnung eines anderen" - des Finanzamts - (§4 Abs.3 Satz 2 EStG). Die im Preis enthaltene Umsatzsteuer gehört daher zu den Betriebseinnahmen. Bei Nichterfüllung oder bei Wegfall des Vertrags umfasst die Verpflichtung zur Zurückzahlung der Anzahlung den vollen Betrag der Anzahlung einschließlich Umsatzsteuer.

  • Steuerlich ist die Nettomethode also nicht zulässig. Da handelsrechtlich gegen die Bruttomethode aber keine Bedenken bestehen, ist in der Praxis die Bruttomethode anzuwenden. Zusammenfassung (Gründe für die relativ aufwendige Buchung erhaltener Anzahlungen) Für die relativ aufwendige Buchung erhaltener Anzahlungen sind drei Aspekte verantwortlich:

  • Erhaltene Anzahlungen sind gemäß BFH-Urteil brutto auszuweisen. Hierfür dient das Konto „Erhaltene Anzahlungen" (oder für Anzahlungen, die am Jahresende nicht mehr bestehen, das Konto „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen").

  • Gemäß §22 Abs. 2 Nr. 5 UStG müssen Entgelte und Teilentgelte (soweit für diese Umsätze nach §13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. A Satz 4 UStG Umsatzsteuer entsteht) sowie die darauf entfallenden Umsatzsteuerbeträge in der Buchhaltung ersichtlich sein. Die Entgelte bzw. Teilentgelte sind jedoch Nettobeträge. Zur Erfüllung dieser Anforderung werden die Konten – „Umsatzsteuerpflichtige Anzahlungen (Kunden)" und – „Anzahlungsverrechnungskonto" benötigt. Gemäß § 5 Abs. 5 Satz 2 Nr. 2 EStG ist die Umsatzsteuer auf am Abschlussstichtag auszuweisende erhaltene Anzahlungen als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten auszuweisen.

Anzahlungen / Vorauszahlungen auf Bestellungen (Umlaufvermögen); (Bilanzierung)

  • Geleistete Anzahlungen werden nach L§ 266 Abs. 2 HGB auf der Aktivseite unter B.I.4 angesetzt.

  • Erhaltene Anzahlungen sind nach § 266 Abs. 3 HGB auf der Passivseite unter C.3 anzusetzen, sie können aber nach § 268 Abs. 5 HGB auch offen von den Vorräten auf der Aktivseite abgesetzt werden.

  • Wie bereits oben ausgeführt, ist die Umsatzsteuer als Sonstige Verbindlichkeit gegenüber dem Finanzamt nach §266 Abs. 3 HGB unter C.8 zu passivieren, und gleichzeitig ein gesonderter Posten unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden (§266 Abs. 2 Buchst. C HGB).

Anzahlungen / Vorauszahlungen auf Anlagevermögen

  • Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sind nach §266 Abs. 2 HGB unter A.I.3 anzusetzen, geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen und Anlagen im Bau nach §266 Abs. 2 HGB unter A.II.4.

  • Langfristige Mietvorauszahlungen und verlorene Baukostenzuschüsse sind aber unter C. als Rechnungsabgrenzungsposten zu erfassen.

  • Erhaltene Anzahlungen sind immer solche aus Lieferungen und Leistungen und daher wie oben zu behandeln.

  • Ein Bauunternehmer fordert während der Errichtung eines Rohbaus von einem Bauherren, der Privatmann ist, vereinbarungsgemäß Abschlagszahlungen an.

  • März: „Bitte überweisen Sie mir als ersten Abschlag € 50.000,00

  • Juni: „Ich bitte um eine weiter Abschlagszahlung von € 30.000,00

  • Nach Fertigstellung erfolgt im September die Abrechnung über € 100.00,00 zuzüglich € 19.000,00 Umsatzsteuer.

Lösung

  • Obwohl in den beiden Abschlagszahlungen kein offener Ausweis der Umsatzsteuer erfolgte, entsteht die Umsatzsteuerschuld bereits mit Zahlungseingang (§13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. 1 Satz 4 UStG).

  • Die geschuldete Umsatzsteuer ist aus den Beträgen von € 50.000,00 und € 30.000,00 herauszurechnen und in die Voranmeldung von März und Juni aufzunehmen. 1. Buchung der Anzahlung März Bank 50.000,00 an Erhaltene Anzahlungen 50.000,00 (oder Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 50.000,00) Anzahlungsverrechnungskonto 50.000,00 an Umsatzsteuerpflichtige Anzahlungen (Kunden) 42.016,81 Umsatzsteuer 7.983,19 2. Buchung der Anzahlung Juni Bank 30.000,00 an Erhaltene Anzahlungen 30.000,00 (oder: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 30.000,00) Anzahlungsverrechnungskonto 30.000,00 an Umsatzsteuerpflichtige Anzahlungen (Kunden) 25.210,08 Umsatzsteuer

4.789,92

  • Bei der Endabrechnung im September fällt dann nur noch Umsatzsteuer aus der Abschlusszahlung an: Gesamtsumme 100.000,00 ./. 1.Anzahlung 42.016,81 ./. 2.Anzahlung 25.210,08 Restbetrag netto 32.773,11

+ 19% Umsatzsteuer 6.226,89

  • Insgesamt ergibt sich in den drei Voranmeldungszeiträumen eine Umsatzsteuerschuld von € 15.000,00.

  • Bei Vertragsabschluss am 10.12.01 erhält die Maschinenbaufirma A eine Anzahlung in Höhe von € 20.000,00 zuzüglich € 3.000,00 Umsatzsteuer auf eine im März 02 zu liefernde Maschine.

  • Die Endabrechnung beläuft sich auf € 55.000,00 zuzüglich Umsatzsteuer.

Lösung

  • Die Firma A hat, unabhängig davon, ob (wie im Beispiel) die Umsatzsteuer offen ausgewiesen wurde oder nicht, unter Beachtung der steuerlichen Vorschrift des § 5 Abs. 2 Nr. 2 EStG zu buchen: 1. Buchung der An- / Vorauszahlung im November Bank 23.800,00 an Erhaltene Anzahlungen 23.800,00 Anzahlungsverrechnungskonto 23.800,00 an Umsatzsteuerpflichtige Anzahlungen (Kunden) 20.000,00 Umsatzsteuer 3.800,00 2. Buchung am Geschäftsjahresende Umsatzsteuerpflichtige Anzahlungen (Kunden) 20.000,00 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 3.800,00 an Anzahlungsverrechnungskonto 23.800,00 3. Buchung der Endabrechnung im März Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 65.450,00 an Erlöse 55.000,00 Umsatzsteuer 10.450,00 4. Auflösung der erhaltenen Anzahlung zur Umsatzsteuerverprobung im März Umsatzsteuerpflichtige Anzahlungen (Kunden) 20.000,00 Umsatzsteuer 3.800,00 an Anzahlungsverrechnungskonto 23.800,00 5. Buchung und Restzahlung Bank 41.650,00 an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 41.650,00

6. Auflösung des Rechnungsabgrenzungspostens am Jahresende Umsatzsteuer 3.800,00 an Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 3.800,00 7. Alternative Buchungsmöglichkeit während des Jahres Umsatzsteuer (zusätzliches Konto) 3.800,00 an Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 3.800,00 Auch ohne offenen Ausweis der Umsatzsteuer muss diese abgeführt werden.

Verlust geleisteter Anzahlungen

  • Bei An- und Vorauszahlungen besteht die Gefahr, dass das angezahlte Geschäft nicht zur Ausführung gelangt, zum Beispiel weil die Lieferung der angezahlten Gegenstände nicht erfolgt.

  • Grundsätzlich besteht dann eine Forderung auf Rückerstattung der geleisteten Anzahlungen.

  • Muss aber mit einem Ausfall dieser Forderung und somit mit dem Verlust der geleisteten Anzahlungen gerechnet werden, ist dies buchhalterisch zu erfassen.

  • Dabei ist die Auswirkung auf den vorgenommenen Vorsteuerabzug zu beachten.

  • Wenn keine Leistung erbracht wurde, entsteht endgültig keine Umsatzsteuer.

  • Auch der bereits vorgenommene Vorsteuerabzug entfällt nachträglich.

  • Dieser muss dann zu Lasten des Ertrages korrigiert werden.

Beispiel

  • Auf Anlagevermögen wird im Oktober 01 eine Anzahlung in Höhe von netto € 20.000,00 geleistet.

  • Als das Geschäft nicht zur Ausführung gelangt, stellt sich heraus, dass sich der Lieferant in Zahlungsschwierigkeiten befindet; am Jahresende wird der Ausfall des Rückerstattungsanspruchs auf € 6.000,00 geschätzt.

  • Im Folgejahr ergibt sich jedoch, dass der Rückerstattungsanspruch in voller Höhe uneinbringlich ist. Lösung 1. Buchung bei Anzahlung Anzahlungen auf Anlagevermögen 20.000,00 Vorsteuer 3.800,00 an Bank 23.800,00 2. Buchung am Jahresende Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.000,00 an sonstige Rückstellungen 6.000,00 3. Buchung bei Uneinbringlichkeit Sonstige Rückstellungen 6.000,00 sonstige betriebliche Aufwendungen 17.800,00 an Anzahlungen auf Anlagevermögen 20.000,00 Vorsteuer

3.800,00

  • Die an sich erfolgsneutrale Erfassung der Anzahlungen wirkt sich somit im Fall des Verlustes der Anzahlungen gewinnmindernd erfolgswirksam aus.

  • Die Vorsteuerkorrektur ist erst bei endgültigem Ausfall der geleisteten Anzahlung zu buchen und erhöht die betrieblichen Aufwendungen.

Zentralregulierung (K) (Menüpunkt 6.2.9)

  • Rechnungen, die über einen Zentralregulierer beglichen werden, müssen wie gewohnt über den Ursprungskunden gebucht werden.

  • Die Abrechnung vom Zentralregulierer, muss in der Buchhaltung mit den vorhandenen Offenen Posten abgeglichen werden.

Unternehmen die als Kreditoren-Zentralregulierer fungieren

  • Die Unternehmen die als Kreditoren-Zentralregulierer fungieren (als Lieferantengemeinschaft die Offenen Posten Ihrer verbundenen Unternehmen bezahlen), müssen in den Stammdaten als Zentralregulierer gekennzeichnet sein.

  • Im Feld 'Zentralregulierer?' des <Menüpunktes 1.2.0> Register 'Fibu-Konten' muss der Wert 'Ja' eingetragen sein.

Die verbundenen Unternehmen

  • Die verbundenen Unternehmen, die dem Kreditoren-Zentralregulierer angeschlossen sind, dürfen selbst nicht als Zentralregulierer fungieren aber müssen in den Stammdaten dem Zentralregulierer zugeordnet werden.

  • Im Feld 'Zentralregulierer?' des Registers 'Fibu-Konten' des <Menüpunktes 1.2.0> muss der Wert 'Nein' eingetragen sein.

  • Im Feld 'Konto Zt.-Reg.' des Registers 'Fibu-Konten' des <Menüpunktes 1.2.0> muss die Kreditoren- Kontonummer des Zentralregulierers ausgewählt werden.

  • Festlegen des Unternehmens, welches die Offenen Posten bezahlt. ähnlich wie im Zahlungsverkehr das Bankkonto, über das die Überweisung/Lastschrift läuft Allgemein

Formularnummer

  • Pflichtfeld

  • eindeutige Nummer zur Identifizierung des Unternehmens welches die Zentralregulierung abgewickelt Bezeichnung

  • Pflichtfeld

  • eindeutige Kurzbeschreibung des Formulars

Zentralregulierer

  • Kontonummer des Kreditors der als Zentralregulierer fungiert

  • Darunter die Anzeige der Default-Bankverbindung im Kreditor

Gebührenkonto

  • Sach-Kontonummer über die die Zentralregulierungsgebühren abgewickelt werden

Abrufparameter

Mindestbetrag

  • Vorgabewert = 1,00

  • minimaler Buchungswert zum Einbinden Offener Posten in die Zentralregulierung

Maximalbetrag

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • maximaler Buchungswert zum Einbinden Offener Posten in die Zentralregulierung

DISPO

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • Höhe des mit dem Zentralregulierer vereinbarten Dispositionskredites

OP's m. gl. BelNr mark. ?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob die Offenen Posten mit gleicher Belegnummer automatisch mit markiert werden sollen

Wert

Erläuterung

Ja

Die Offenen Posten mit gleicher Belegnummer sollen automatisch mit markiert werden.

Nein

Die Offenen Posten mit gleicher Belegnummer sollen NICHT mit markiert werden.

OP-Sortierung

  • Vorgabewert = 0

  • Festlegung nach welchem Kriterium die Offenen Posten sortiert werden sollen

Wert

Bezeichnung

Erläuterung

0

Nach laufender Nummer

nach der Reihenfolge, wie die Posten im System erfasst wurden

1

1.Belegnummer

nach der Rechnungsnummer

2

Beleg- bzw. Valutadaum

nach dem Valutadatum, wenn nicht vorhanden, nach

Belegdatum

3

Buchdatum

nach dem Menüdatum/Buchdatum mit dem der Beleg erfast wurde

4

Erfassungsdatum

nach dem Systemdatum an dem die Buchung mit FibuNet gebucht wurde

5

2.Belegnummer

nach der eigenen Belegnummer

6

Buchtext

nach dem Buchungstext im OP

7

Gegenkonto

nach der Gegen-Kontonummer im OP Satz

8

Abreisedatum

nach dem Datum des Reiseendes

9

Belegdatum

nach Belegdatum

Formularnummer

  • eindeutige Nummer zur Identifizierung des Unternehmens welches die Zentralregulierung abgewickelt

Kontensortierung

  • Vorgabewert = 01

  • Festlegung nach welchem Kriterium die Konten sortiert werden sollen

Wert

Bezeichnung

Erläuterung

01

Kontonummer

nach der eindeutigen Nummer des Kontos

01

Kontobezeichnung

nach der eindeutigen Beschreibung des Kontos

02

LänderKz. & PLZ & Ort

nach dem Länderkennzeichen, der Postleitzahl und dem Ort

03

Buchdatum

nach dem Datum an dem die Buchung umsatzsteurrechtlich gebucht wurde

04

Postensumme

nach dem Gesamtbetrag der markierten Offenen Posten einer

Kontonummer

05

Mahnstufe

nach der Anzahl bereits erfolgter Mahnungen eines offenen

Posten

06

Vertreternummer

nach der Kontonummer des Vertreters

07

Sammelkonto

nach der Kontonummer des Sammelkontos

08

Branchenschlüssel

nach dem Gewerbezweig beziehungsweise Beruf des Debitors

09

Sachbearbeiter

nach dem zuständigen Buchhalter

10

Kurzbezeichnung

nach der Abkürzung des Debitornamens (der Kontobezeichnung) Von/Bis - Bereich filtern

  • Vorgabewerte = A - Z

  • Beschränkung der Werte der Zentralregulierung bezogen auf die Auswahl Kontensortierung

Konto

  • Vorgabewerte = zuletzt eingetragene Werte

  • Beschränkung der Zentralregulierung auf einen Bereich von Kreditorenkonten

Konzernkennzeichen

  • Vorgabewerte = zuletzt eingetragene Werte

  • Tragen Sie die Werte 0 bis 99999 ein, wenn Sie alle Buchungen in Ihre Auswertung einbeziehen wollen.

  • Beschränkung der Zentralregulierung auf Konten, die das entsprechende Konzernkennzeichen in den Stammdaten haben

Summe der Abrechnung

  • Vorgabewert = zuletzt eingetragener Wert

  • Höchstbetrag über alle Buchungswerte zum Einbinden in die Zentralregulierung

Nummer der Abrechnung

  • Vorgabewert = zuletzt eingetragener Wert

  • eindeutige Zahlungsnummer zur Abrechnung der Offenen Posten

Gebühren

  • Vorgabewert = zuletzt eingetragener Wert

  • Höhe der Gebühren für die Abrechnung der Offenen Posten als Zentralregulierung

Kontegruppen

  • Beschränkung der Zentralregulierung auf den Bereich bestimmter Gruppen

  • Die Kontogruppen werden im Menüpunkt 1.2.2 definiert.

  • Wollen Sie mehrere Gruppen auswählen, so trennen Sie die Gruppen durch Komma, bei zusammenhängenden Bereichen benutzen Sie den Bindestrich 1-5,12

Basisdatum

  • Vorgabewert = aktuelles Tagesdatum

  • Datum ab dem die in den einzelnen Offenen Posten angegebenen (zu diesem Zeitpunkt gültigen) Zahlungskonditionen zu rechnen beginnen

Skonto auf Gutschriften?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob auch bei Gutschriften Skonto gezogen werden soll

Wert

Erläuterung

Ja

Bei Gutschriften soll Skonto gezogen werden.

Nein

Bei Gutschriften soll KEIN Skonto gezogen werden.

Skonto generell ziehen?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob - ohne Berücksichtigung von Zahlungsfristen - der größtmögliche Skonto gezogen werden soll, sofern die Nettofrist noch nicht abgelaufen ist

  • Die Posten werden NICHT automatisch markiert.

Wert

Erläuterung

Ja

Sofern die Nettofrist noch nicht abgelaufen ist, soll der größtmögliche Skonto - ohne Berücksichtigung von Zahlungsfristen - gezogen werden.

Nein

Skonto soll nur unter Berücksichtigung der Zahlungsfristen gezogen werden.

Skontokarenztage

  • Vorgabewert = 0

  • Anzahl Karenztage, um die das Ziehen des Skontos nach hinten verlagert werden darf

Gutschriften immer mark.?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob Gutschriften auch dann markiert werden sollen, wenn sie nicht fällig sind

Wert

Erläuterung

Ja

Es sollen auch Gutschriften markiert und von den Rechnungen abgesetzt werden, wenn sie noch

NICHT FÄLLIG sind.

Nein

Es sollen nur die FÄLLIGEN Gutschriften verrechnet werden.

Alle Posten mit Skonto?

  • Vorgabewert = Ja

  • Festlegung ob kontierfähige Posten markiert werden sollen

Wert

Erläuterung

Ja

  • Es sollen alle skontierten Posten von der automatischen Markierung AUSGESCHLOSSEN werden.

  • Nettofälligkeit abwarten Nein Es sollen SKONTIERFÄHIGE Posten markiert werden.

OP m. S-ZK abmarkieren?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob Offene Posten - bei denen Skontokonditionen hinterlegt sind - die Markierung entfernt werden soll

Wert

Erläuterung

Ja

Bei Posten bei denen Skontokonditionen hinterlegt sind soll die Markierung entfernt werden (unabhängig von der Fälligkeit).

Nein

Bei Offenen Posten mit Skontokonditionen soll die Markierung NICHT entfernt werden.

Skonto ziehen xx Tage

Netto zahlen xx Tage

  • Vorgabewert = 10

  • Mit diesen beiden Feldern bestimmt man, nach welcher "Philosophie" FibuNet die fälligen Posten zur Zahlung vorschlagen soll.

  • Dabei spielen die Felder 'Skontokarenztage' im Register 'Skontoermittlung', 'Skonto ziehen xx Tage' und 'Netto zahlen xx Tage' zusammen.

  • Die Logik wird am Besten anhand des nachfolgenden Beispiels deutlich: Zahlungskonditionen = 8Tg. 3%, 14Tg. 2%, 30 Tg. netto Rechnungsdatum = 01.01.2004 Skontokarenztage = 4 Tage Skonto ziehen xx Tage = bis 3 Tage vor Skontofristablauf Netto zahlen xx Tage = bis 7 Tage vor Nettofristablauf Zahlung in der Zeit vom 05.01. bis 12.01.2004 = es werden 3% Skonto gezogen Zahlung in der Zeit vom 13.01. bis 18.01.2004 = es werden 2% Skonto gezogen Zahlung in der Zeit vom 19.01. bis 23.01.2004 = es wird nicht gezahlt, sondern die Nettofrist abgewartet Zahlung nach dem 24.01.2004 = es wird netto gezahlt Ihr betriebsgewöhnliches Zahlungsintervall (zum Beispiel alle 10 Tage oder einmal wöchentlich) muss ebenso berücksichtigt werden wie die innerbetriebliche Organisation (wie lange läuft ein Beleg durch die Rechnungsprüfung), damit FibuNet den idealen Zeitpunkt für die Zahlung mit Skonto ermitteln kann.

Ab Mahnstufe

  • Vorgabewert = 0

  • Anzahl bereits durchgeführter Mahnungen, ab der die Offenen Posten markiert werden sollen

  • Bei Ausgangsrechnungen ist ein Hinterlegen der Mahnstufe nur möglich, wenn im Menüpunkt 1.4.0 das Feld 'Rechnungen' des Registers 'OP/ Kreditoren/ Allgemein' mit Mahnstufe auf 'Ja' gesetzt wurde.

Mindestbetrag

  • Vorgabewert = 1,00

  • minimaler Buchungswert zum Einbinden in die Zentralregulierung

  • Wird der Mindestbetrag mit den fälligen Beträgen nicht erreicht, werden alle Offenen Posten des jeweiligen Kunden/ Lieferanten nicht für die Zentralregulierung markiert. Sie können jedoch in der OP- Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Mindestbetrag in der manuellen Bearbeitung unterschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich.

Höchstbetrag

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • maximaler Buchungswert zum Einbinden in die Zentralregulierung

  • Wird der Höchstbetrag mit den fälligen Beträgen überschritten, werden alle darüber hinausgehenden Offenen Posten des jeweiligen Lieferanten nicht für die Zentralregulierung markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich.

Max. Abrechnungssumme

  • Vorgabewert = 999.999.999.999,99

  • höchster zulässiger Gesamtwert aller Buchungen

  • Überschreitet die Gesamtsumme aller Offenen Posten den hier eingegebenen Betrag, werden alle darüber hinausgehenden/ fälligen Offenen Posten nicht für die Zentralregulierung markiert. Sie können jedoch in der OP-Auswahl manuell markiert werden.

  • Wird der Höchstbetrag in der manuellen Bearbeitung überschritten, erscheint ein Hinweis im unteren Bildschirmbereich.

Nur Konten mit Habensaldo

  • Vorgabewert = Nein

  • Kreditorenkonten, die einen Gutschrift-Saldo haben, können von der Verrechnung ausgenommen werden

Wert

Erläuterung

Ja

Es sollen nur Konten einbezogen werden, die einen Überweisungsbetrag haben

Nein

Es sollen auch Konten mit Gutschrift-Saldo - also dem Saldo im Soll - berücksichtigt werden Den folgenden Seiten entnehmen Sie bitte die Feldbeschreibung der Liste Offener Posten 2190

Schaltfläche

Erläuterung

Zahlarten

Öffnet das Fenster "Zahlarten markieren".

OK

Ruft den Zahlungsvorschlag für die Zentralregulierung auf. Eine Beschreibung der Postenliste und der Funktionen finden Sie hier.

Abbrechen

  • Abbrechen der Eingaben, ohne zu speichern.

  • Nach Betätigung der Schaltfläche wechselt diese automatisch auf Beenden. Beenden Schließen des Menüpunkt 6.2.9.1.

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