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Feldbeschreibungen: Sachkonten - Festkonten (Menüpunkt 1.0.8)

Feldbeschreibungen für Sachkonten - Festkonten (Menüpunkt 1.0.8) (Menüpunkt 1.0).

Vor über 2 Monaten aktualisiert

Sachkonten - Festkonten (Menüpunkt 1.0.8)

  • Die Festkontentabelle hilft, automatische Buchungen aus FibuNet (zum Beispiel Steuerbuchungen) zu generieren.

  • Die Festkontentabelle aktiviert bestimmte Funktionen (zum Beispiel beim Anlagenabgang) durch die

Hinterlegung von Konten.

  • Die Festkontentabelle schaltet Funktionen aus (zum Beispiel keine Steuer bei EB-Buchungen).

Sie können Festkonten nur bearbeiten, wenn im Register Administrative Rechte des <Menüpunkt

0.2.3> das Feld Festkto./USt./Währungen ein ja steht.

Festkonto

  • Vorgabewert = 1

  • vom System eindeutige vergebene Festkontennummer zur Auswahl der Festkonten-

Sachkontonummern

  • Die Festkontentabelle ist jahresbezogen.

  • Die Festkonten können manuell in die Festkontentabelle eingetragen oder mittels des Menüpunkt 9.2.1 automatisch übernommen werden.

  • Als Vorgabe stehen der SKR03 und der SKR04 oder jede Festkontentabelle eines bereits vorhandenen Mandanten zur Verfügung, sofern die Kontenbereiche (Menüpunkt 1.4.3.0 ) übereinstimmen.

Sachkonto

  • Sachkontonummer, die die Funktion des Festkontos/ der Festkontonummer übernehmen soll

Wenn Sie eine Kontonummer eingeben, die im Sachkontenstamm noch nicht angelegt ist, verzweigt

FibuNet auf Wunsch in den Menüpunkt 1.0.0 , um ein Sachkonto anzulegen und belegt es mit den Festkonten-relevanten Informationen vor.

Sachkonto

  • zweite Sachkontonummer, wenn es sich um Kursdifferenzen (Gewinne oder Verluste) oder um Sammelkonten (Forderungen oder Verbindlichkeiten) handelt. (3/02.12.16)

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Sie können Festkonten nur bearbeiten, wenn im Register Administrative Rechte des <Menüpunkt

0.2.3> das Feld Festkto./USt./Währungen ein ja steht.

FestNr

  • vom System eindeutig vergebene Festkontennummer

  • Die Festkonten sind in folgende Gruppen unterteilt:

Gruppe

Erläuterung

Saldenvorträge

Festkonten 1 bis 3 (Saldovortrag Sachkonten/ Debitoren/ Kreditoren)

  • Es werden die automatischen Eröffnungsbilanz-Buchungen bei der

Jahresübernahme mit Menüpunkt 3.9.0 abgewickelt.

  • Beim manuellen Vortrag von Eröffnungsbilanz-Buchungen buchen Sie ebenfalls diese Konten an.

  • Durch Buchungen auf Saldovortragskonten erreichen Sie, dass diese Buchungen in der Spalte EB-Werte der Summen- und Saldenliste beziehungsweise in dem

Feld EB-Wert in der Kontenauskunft ausgewiesen werden.

  • Summenvorträge von Sachkonten lösen keine Steuerbuchung aus.

  • Eine Buchung über ein Saldovortragskonto erhält automatisch den ersten Tag des

Wirtschaftsjahres als Buchdatum.

Festkonto 4 (Summenvortragskonto)

  • Wird für Summenvorträge beim Aufsetzen in mitten des Wirtschaftsjahres benötigt.

  • Hat die Besonderheit, dass Steuerschlüssel nicht verarbeitet werden.

  • Summenvorträge werden benötigt, wenn die Buchhaltung von Vorjahren nicht mit

FibuNet gemacht wurde aber Vorjahresvergleiche erstellt werden sollen.

  • Wir empfehlen die Monatsverkehrszahlen Soll und Haben getrennt zu buchen.

Festkonten 5 bis 10 (Summenvortrag ...)

  • Dienen dem Vortragen von offenen Posten beim Aufsetzen in mitten des

Wirtschaftsjahres.

  • Tragen den entsprechenden Steuerschlüssel in die offenen Posten ein, ohne dass die Steuer gerechnet wird. Damit ist gewährleistet, dass spätere automatische

Buchungen für Skonto mit der korrekten Steuerkürzung verbucht werden.

  • Da die Konten mit UStVA-Kennzeichen geschlüsselt sind, werden die Umsätze auch korrekt in der Umsatzsteuervoranmeldung (UStVA) ausgewiesen.

Vorteil: haben Sie in diesen Zeiträumen Nachbuchungen, können Sie mit FibuNet eine korrigierte UStVA erstellen.

Umsatzsteuer

Festkonten 11 bis 30

  • Der Bereich Umsatzsteuer teilt sich in fällige Umsatzsteuer und nicht fällige Umsatzsteuer auf.

  • Umsatzsteuer-Festkonten müssen im Sachkontenstamm wie folgt geschlüsselt sein:

Kontoart = 0 = Bilanzkonto

Sperre = 3 = Buchen gesperrt

  • Für jeden der 10 Steuerschlüssel gibt es ein eigenes Steuerkonto.

Fällige Umsatzsteuer

  • Um zu wissen, auf welches Konto die Umsatzsteuer gebucht werden soll, greift

FibuNet auf das Sachkonto (hier 8400) Menüpunkt 1.0.0 Register UStVA und schaut, ob im Feld Steuerkonto 1/2 ein Konto hinterlegt ist. Wenn nicht, dann greift FibuNet auf den Steuerschlüssel im Sachkonto (hier 8400) zu und sucht das entsprechende Umsatzsteuer-Festkonto heraus.

Beispiel:

Die Buchung, die Sie manuell per Buchungssatz erzeugen lautet zum Beipsiel:

€ 1.190,00 per 10000 (Debitor) an 8400 (Umsatz 19% USt)

Die Buchungen, die FibuNet daraus erzeugt, lauten:

€ 1.000,00 per 10000 (Debitor) an 8400 (Umsatz 19% USt)

€ 119,00 per 10000 (Debitor) an 1776 (USt Schlüssel 1) nicht fällige Umsatzsteuer

  • Werden benötigt, wenn die automatische Anzahlungsverwaltung oder die IST-

Versteuerung genutzt werden soll.

Für die Anzahlungsverwaltung gibt es einen eigenen Hilfetext in dem die

Schlüsselung der Konten und Buchungsbeispiele erläutert sind.

Vorsteuer

  • Der Bereich Vorsteuer teilt sich in Vorsteuer automatisch gebucht und Aufzuteilende Vorsteuer auf.

  • Für jeden der 10 Steuersätze kann ein eigenes Konto angelegt werden.

  • Die ersten 10 Konten gelten für den Steuersatz vom Hundert (€ 100,00 * 19% (vom Hundert) ergeben € 19,00 Steuer)

  • Die zweiten 10 Konten gelten für den Steuersatz im Hundert (€ 119,00 / 15,97% (im Hundert) ergeben € 19,00 Steuer)

  • Vorsteuer-Festkonten müssen im Sachkontenstamm wie folgt geschlüsselt sein:

Kontoart = 0 = Bilanzkonto

Sperre = 3 = Buchen gesperrt

Festkonten 31 bis 49 (Vorsteuer automatisch gebucht)

  • Da die automatisch gebuchte Vorsteuer auf der Voranmeldung nicht nach

Steuersätzen getrennt gemeldet werden muss, können alle Steuersätze auch auf ein Vorsteuerkonto (Nummer 31) gebucht werden, weshalb nur dieses eine Konto ein Pflichtfeld ist.

  • Um zu wissen, auf welches Konto die Vorsteuer gebucht werden soll, greift

FibuNet auf das Sachkonto (hier 4930) Menüpunkt 1.0.0 Register UStVA und schaut, ob im Feld Steuerkonto 1/2 ein Konto hinterlegt ist. Wenn nicht, dann greift FibuNet auf den Steuerschlüssel in der Buchung (der gegebenenfalls aus dem Sachkonto (hier 4930) entnommen wurde) und sucht das entsprechende

Vorsteuer-Festkonto heraus.

  • Wenn die Vorsteuer manuell gebucht werden soll, richten Sie ein Konto Vorsteuer manuell gebucht (zum Beispiel Konto 1575) im SKR03 ein. Im Menüpunkt 1.0.0 Register Konto Feld Sperre muss in diesem Fall das Kennzeichen 0 = nicht gesperrt gesetzt werden, auf Register UStVA im Feld UStVA-Kennzeichen muss eine 66 eingetragen werden.

  • Laut GoBS muss die automatisch ermittelte Vorsteuer von der manuell gebuchten Vorsteuer getrennt ausgewiesen werden.

Beispiel

Die Buchung, die Sie manuell per Buchungssatz erzeugen lautet:

€ 1.190,00 per 4930 (Kosten) an 70000 (Kreditor)

Die Buchungen, die FibuNet daraus erzeugt, lauten:

€ 1.000,00 per 4930 (Kosten) an 70000 (Kreditor)

€ 119,00 per 1570 (Vorsteuer) an 70000 (Kreditor)

Festkonten 51 bis 69 (Aufzuteilende Vorsteuer)

  • Aufzuteilende Vorsteuer kommt nicht in die Umsatzsteuervoranmeldung sondern muss auf abzugsfähige Vorsteuer (Festkonto 31-51) und nicht abzugsfähige

Vorsteuer (z.B. das Kostenkonto) umgebucht werden.

Lesen Sie hierzu bitte die Hilfe im Menüpunkt 4.9.4

  • Das Konto für Aufzuteilende Vorsteuer wird immer dann bebucht, wenn der

Vorsteuerschlüssel um 20 erhöht ist (d.h. bei Steuerschlüssel 1 = 19% ist es

Steuerschlüssel 21).

Haben Sie ein Sachkonto, auf dem nur Umsätze gebucht werden, für die die Vorsteuer aufgeteilt werden muss, so können Sie im <Menüpunkt

1.0.0> das Feld Aufzuteilende Vorsteuer auf ja setzen, dann wird beim Buchen immer der erhöhte Steuerschlüssel vorgeschlagen.

Skonto

Festkonten 70 bis 80 (Kunden-Skonto)

  • Für jeden der 10 Steuerschlüssel gibt es ein eigenes Steuerkonto.

Festkonten 90 bis 100 (Lief.-Skonto)

  • Da das Konto Lieferanten-Skonto mit Vorsteuer geschlüsselt ist und der

Vorsteuerschlüssel sich abändern lässt, ist nur ein Lieferanten-Skontokonto ein

Pflichtfeld.

Prioritäten

1. Sachkonto Ist im Sachkonto ein abweichendes Skontokonto hinterlegt, wird es verwendet. Menüpunkt 1.0.0 Register Sonstige Feld Skonto-Konto

2. Personenkonto Ist im Personenkonto Menüpunkt 1.1.0/1.2.0 Register Fibu-Konto im Feld Skontokonto = Gegenkonto = 1 (Ja) wird das Gegenkonto der Ursprungsbuchung als Skontokonto genommen Skontokonto = Gegenkonto = 2 (Inventargegenkonto) prüft FibuNet, ob das Gegenkonto der Buchung ein Inventarkonto war und nimmt es als Gegenkonto. Skontokonto = Gegenkonto = 0 (Nein) Ist im Personenkonto ein eigenes Skontokonto hinterlegt, wird dies genommen

3. Festkontentabelle

Skontokonto wird aus der Festkontentabelle genommen.

Beispiel

Die Buchung, die Sie manuell per Buchungssatz erzeugen lautet:

€ 1.154,30 per 70000 (Kreditor) an 1200 (Zahlkonto)

Die Buchungen, die FibuNet daraus erzeugt lauten

€ 1.154,30 per 70000 (Kreditor) an 1200 (Zahlkonto)

€ 30,00 per 70000 (Kreditor) an 3736 (Skonto-Festkonto)

€ 5,70 per 70000 (Kreditor) an 1570 (Vorsteuer-Festkonto)

Differenzen

Darüber können beim Ausziffern Differenzen zwischen Rechnung und Zahlung gebucht werden. Dazu bietet das Fenster Posten ausziffern die Schaltfläche Differenz, welche je nach hinterlegtem Steuerschlüssel im OP das richtige

Festkonto auswählt.

Festkonten 170 bis 180 (Kundendifferenzen)

  • Für jeden der 10 Steuerschlüssel gibt es zwei eigene Steuerkonten, jeweils für

Soll- und Habenbuchung.

  • Ist nur ein Konto eingetragen, so wird dies für beide Seiten benutzt.

Festkonten 190 bis 200 (Lieferantendifferenzen)

  • Da die Konten für Lieferantendifferenzen mit Vorsteuer geschlüsselt sind und sich der Vorsteuerschlüssel ändern lässt, ist nur eine Zeile erforderlich. Es kann aber auch pro Steuerschlüssel ein/zwei Kont(o)en hinterlegt werden.

  • Wird hier nur ein Konto pro Zeile eingegeben, wird es für Soll- und Habenbuchung genutzt.

Umsatzsteuerabzugs- verfahren und §13b

UStG

Festkonten 240 bis 247

Diese Festkonten werden nicht mehr benötigt, da die Steuerlogik ab 2006 geändert wurde.

Sonderbesteuerung

Festkonten 250 bis 251

Diese Festkonten werden nicht mehr benötigt, da die Steuerlogik ab 2006 geändert wurde.

250 Umsatzsteuer Margenbesteuerung

251 Altteilebesteuerung

Festkonten 260 bis 262

  • Festkonto 260 = in Folgeperiode(n) abzugsfähige Vorsteuer (für alle Steuersätze)

  • Festkonto 261 = im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuer (für alle Steuersätze)

  • Festkonto 262 = Vorsteuer aus Vorjahr (siehe hierzu Menüpunkt 3.9.8)

Anlagenbuchhaltung

Festkonten 701 bis 714

Um einen Anlagenverkauf zu buchen, wählen Sie (in Abhängigkeit von der steuerlichen Behandlung) eines der Festkonten für Buchgewinn:

Festkonto für

Erlöse

Buchgewinn

Buchverlust

USt-frei

703

USt-pflichtig

704

EU

705

Organschaft USt-frei

711 nicht steuerbar

713

  • FibuNet ermittelt automatisch die Rest-Abschreibung, das richtige Erlöskonto (Buchgewinn oder Buchverlust) und den Buchwertgewinn oder Buchwertverlust (Festkonten 701/702).

  • Für die Festkonten 703 bis 714 können zwei Sachkonten hinterlegt werden.

Festkonto 709

  • Wird vorgeschlagen, wenn im Menüpunkt 7.6 Erfassen Zugänge/Abgänge/AfA eine Sonderabschreibung (Bewegungsschlüssel 508) gebucht wird.

  • Im Menüpunkt 7.7.1 Sonderabschreibung automatisch buchen wird dieses

Konto ebenfalls vorgeschlagen.

  • In beiden Fällen kann das Konto abgeändert werden.

Kursdifferenzen

Festkonten 800 bis 899

  • Werden Buchungen in Fremdwährungen aus Drittländern erfasst und ändert sich der Kurs zwischen Rechnung und Zahlung, dann werden die Kursdifferenzen in der

Hauswährung auf die hier angelegten Festkonten automatisch gebucht.

  • Die Festkonten werden in die Festkontentabelle eingetragen, sobald im Menüpunkt 1.8.0 eine Währung angelegt werden und die entsprechenden

Konten in den Feldern Kursgewinne und Kursverluste des Registers Festkonten eintragen wurde.

Automatisch erzeugte Kursdifferenzen

  • erzeugen keinen OP und

  • haben keine Währungsinformationen, da der Währungs-Differenzbetrag von Rechnung und Zahlung ausgeglichen ist (Null ist).

Sammelkonten

Festkonten 900 bis 999

  • Buchungen auf Personenkonten werden automatisch auf Sammelkonten für

Forderungen oder Verbindlichkeiten gebucht.

  • Die Festkonten 901bis 999 werden in die Festkontentabelle eingetragen, wenn Sie in Menüpunkt 1.8.0 eine Währung angelegt und im Register Festkonten die

Sammelkonten für Forderungen und Verbindlichkeiten eingetragen werden.

Prioritäten

1. Personenkonto Ist im Personenkonto ein abweichendes Sammelkonto hinterlegt, wird es verwendet. Menüpunkt 1.1.0 und Menüpunkt 1.2.0 Register Fibu-Konto Feld Abw. Sammelkonto

2. Währung Ist an der Buchung eine Währung beteiligt, wird das Sammelkonto dem Menüpunkt 1.8.0 Register Festkonten entnommen.

3. Festkonto 900

Das Sammelkonto wird aus der Festkontentabelle Zeile 900 entnommen.

Mit Menüpunkt 9.1.2 kann eine Liste der bebuchten Sammelkonten gedruckt werden.

Festkonto / Festkonten-Nr

  • eindeutige Festkontennummer siehe Tabelle oben

Bezeichnung

  • eindeutige Bezeichnung der Festkontennummer

  • nicht zu verwechseln mit der Sachkontenbezeichnung (dem Feld Kontobezeichnung des Menüpunkt 1.0.0 )

Sachkonto1

  • Sachkontonummer die die Funktion des Festkontos/ der Festkontonummer übernehmen soll

  • Wenn eine Kontonummer eingegeben wird, welche im Sachkontenstamm noch nicht angelegt ist, verzweigt FibuNet auf Wunsch in den Menüpunkt 1.0.0 , um ein Sachkonto anzulegen oder zu ändern.

Sachkonto2

  • zweite Sachkontonummer, wenn es sich um

Kursdifferenzen (ab Festkontonummer 800) oder

Sammelkonten (ab Festkontonummer 900) handelt.

Erforderlich

  • Kennzeichnung ob das Festkonto unbedingt vorhanden sein muss.

  • Der Menüpunkt 3.0 kann nur aufgerufen werden, wenn die gekennzeichneten Konten vorhanden sind.

  • Das Festkonto muss angelegt werden, bevor das Buchen unter Menüpunkt 3.0 aufgerufen wird.

  • Diese Anforderung ist unabhängig davon, ob das Festkonto bebucht wird oder nicht.

  • Das Festkonto kann angelegt werden.

  • Wird das Festkonto angesprochen, ist aber nicht vorhanden, wird eine Fehlermeldung ausgegeben oder ein anderes Festkonto verwendet (Für Festkonto 32 Vorsteuer autom.gebucht VSt.-Schl.2 kann auch

Festkonto 31 Vorsteuer autom.gebucht VSt.-Schl.1-19 verwendet werden)

Editierbar

  • Kennzeichnung ob das Festkonto manuell geändert werden kann.

  • Konten auf denen bereits gebucht wurde,

  • können aus der Festkontentabelle NICHT mehr entfernt werden.

  • Der Haken wird dann vom Programm automatisch entfernt.

  • Der Menüpunkt 3.0 kann nur aufgerufen werden, wenn die gekennzeichneten Konten vorhanden sind.

Das Festkonto kann manuell geändert werden.

Das Festkonto kann NICHT manuell geändert werden.

ChkDefs

  • Parameter, gegen das das einzutragende Konto geprüft wird

Beispiel:

BV;0;M;01;00

  • 1. Parameter = Kontoart B = Bilanzkonto / E = Einkaufskonto usw.

  • 2. Parameter = Sperre ( 0 = keine / S = gesperrt)

  • 3. Parameter = Steuerart ( 0 = kein / V = Vorsteuer / M = Umsatzsteuer)

  • 4. Parameter = Steuerschlüssel (00..10)

  • 5. Parameter = Umsatzsteuervoranmeldungskennzeichen (mehrere werden durch Komma getrennt /

XX = beliebig)

Defaults

  • Voreinstellung für den Fall, dass das Konto über Menüpunkt 1.0.8 angelegt wird:

Beispiel:

E;0;V;01;XX

  • 1. Parameter = Kontoart (E = Einkaufskonto)

  • 2. Parameter = Sperre ( 0 = keine)

  • 3. Parameter = Steuerart ( V = Vorsteuer)

  • 4. Parameter = Steuerschlüssel (01)

  • 5. Parameter = Umsatzsteuervoranmeldungskennzeichen (XX = keins)

Schaltfläche

Erläuterung

Änderungen

Listet im Fenster Änderungs-Protokoll Festkonten sämtliche im Menüpunkt 1.0.8 getätigten Änderungen des aktuellen Wirtschaftsjahres auf.

Prüfungen

Ermöglicht die Festkonto - Prüfungen für das ausgewählte Festkonto zu ändern.

Löschen

  • Löschen eines Datensatzes (Festkonteneintrag).

  • Das Löschen ist nur möglich, wenn das Konto nicht bebucht ist und die Angabe eines Festkontos an dieser Stelle keine Pflicht

OK

Speichern sämtlicher Änderungen.

Abbrechen

  • Abbrechen der Eingaben, ohne zu speichern.

  • Nach Betätigung der Schaltfläche wechselt diese automatisch auf Beenden.

Beenden

Schließen des Menüpunkt 1.0.8.

  • Die Festkonto-Plausibilitäten sind von FibuNet festgelegt worden. Sie werden von FibuNet gepflegt, es sei denn, Sie ändern die Plausibilitäten im Menüpunkt 1.0.8 mit der Schaltfläche

[Prüfungen].

  • Änderungen werden immer pro Mandant und Wirtschaftsjahr gespeichert.

  • Hierzu wird im aktuellen Mandanten eine Kopie für genau diese Festkontenzeile kopiert und mit

Ihren Änderungen in der Datenbank abgespeichert.

  • Wenn Sie eine Jahresübernahme machen, wird die abweichende Vorgabe auch ins Folgejahr übernommen. Eine Aktualisierung durch FibuNet Vorgaben erfolgt dann nicht mehr.

  • Durch die manuelle Veränderung ist es nicht mehr möglich: - mehrfache Plausibilitäten zu prüfen (Bilanz oder Zahlkonto) - Prüfungen wegfallen zu lassen (XX)

  • Die Plausibilitäten für ein Festkonto können auch geändert werden, wenn kein Festkonto hinterlegt ist.

  • Bei Festkonten mit 2 eingetragenen Sachkonten (z. B. Festkonto 703 - 714) kann die Prüfung für

Sachkonto 1 und 2 abweichend eingerichtet werden.

Kontoart

  • Vorgabe = abhängig vom Eintrag in der FibuNet Vorgabe

  • Kontoart, die das Festkonto haben darf

  • Die Kontoart bezieht sich auf das Feld im Menüpunkt 1.0.0 Register Konto

Kontosperre

  • Vorgabe = abhängig vom Eintrag in der FibuNet Vorgabe

  • Legt fest, ob das Festkonto ein gesperrtes Konto sein muss

Ja

Ein Sachkonto ist gesperrt, wenn es im Menüpunkt 1.0.0 Register Konto im Feld Sperre eine

3 = Buchen gesperrt steht

Nein

Ein Sachkonto gilt als nicht gesperrt, wenn im Menüpunkt 1.0.0 Register Konto im Feld 'Sperre eine

0 = nicht gesperrt oder

1 = manuelles Buchen gesperrt oder

2 = Autom. Buchen gesperrt oder

4 = Nur mit Administratorrechten steht

Steuerart

  • Vorgabe = abhängig vom Eintrag in der FibuNet Vorgabe

  • Das Festkonto kann eine Steuerart (siehe Menüpunkt 1.0.0 Register Steuer ) vorgeben.

0 ohne Steuer

1

Vorsteuer

2

Umsatzsteuer

1. Steuerschlüssel

  • Bezug auf erstes Sachkonto

  • Vorgabe = abhängig vom Eintrag in der FibuNet Vorgabe

  • Wurde eine Steuerart vorgegeben, so kann an dieser Stelle auch der Steuerschlüssel festgelegt werden.

1. UStVA

  • Bezug auf erstes Sachkonto

  • Vorgabe = abhängig vom Eintrag in der FibuNet Vorgabe

  • Wenn ein Festkonto ein bestimmtes UStVA-Kennzeichen haben soll, muss das UStVA-Kennzeichen hier eingetragen werden.

  • Der Eintrag von XX = nicht prüfen ist an dieser Stelle nicht möglich.

2. Steuerschlüssel

  • Bezug auf zweites Sachkonto

  • Vorgabe = abhängig vom Eintrag in der FibuNet Vorgabe

  • Wurde eine Steuerart vorgegeben, so kann an dieser Stelle auch der Steuerschlüssel festgelegt werden.

2. UStVA

  • Bezug auf zweites Sachkonto

  • Vorgabe = abhängig vom Eintrag in der FibuNet Vorgabe

  • Wenn ein Festkonto ein bestimmtes UStVA-Kennzeichen haben soll, muss das UStVA-Kennzeichen hier eingetragen werden.

  • Der Eintrag von XX = nicht prüfen ist an dieser Stelle nicht möglich. (6/05.11.2020)

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