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Feldbeschreibungen: Stammdaten - Kontenbereiche erweitern (Menüpunkt 1.4.3.1)

Feldbeschreibungen für Stammdaten - Kontenbereiche erweitern (Menüpunkt 1.4.3.1) (Menüpunkt 1.4).

Vor über 2 Monaten aktualisiert

Stammdaten - Kontenbereiche erweitern (Menüpunkt 1.4.3.1)

  • Konvertierung der Kontenbereiche.

  • Ändern der Kontonummern.

  • Es werden nur die Kontonummern in den FibuNet Stamm- und Bewegungsdaten geändert.

  • Die Kontonummern in der Auswertungen, im webIC und den Schecks- & Sepa-Dateien werden nicht geändert.

  • Wird die Konvertierung ein zweites Mal gestartet und es existiert die vom System erzeugte Datei (weil sie zuvor nicht gelöscht wurde), dann wird die Konvertierung abgebrochen.

  • Der Zugriff auf diesen Menüpunkt ist ausschließlich FibuNet vorbehalten - deshalb ist für diesen

Menüpunkt zusätzlich zum Administratorpasswort ein so genanntes Consultant-Passwort einzugeben.

  • Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an die FibuNet-Consultants.

  • Ein Autostorno der Buchungssätze ist für Buchungen vor der Konvertierung nicht möglich -

Stornobuchungen müssen manuell vorgenommen werden.

  • webIC Rechnungen können mit Hilfe der FibuNet Consultants an den Anfang des Workflows zurückgestellt werden, damit der Bezug zwischen Buchung und Beleg erhalten bleibt.

  • Beachten Sie bitte, dass auch die Kontierung auf den Belegen noch die alten Kontonummern enthält.

  • ACHTUNG - Sichern Sie Ihre Daten, bevor Sie mit der Kontenbereichserweiterung beginnen. -

ACHTUNG

  • Die Kontenbereiche der Debitoren, Kreditoren und Sachkonten dürfen sich NICHT überschneiden.

  • Zwei Konten dürfen nicht auf eine Kontonummer verschmolzen werden, dazu nutzen Sie bitte Menüpunkt 1.4.3.2

Alter Kontenbereich

  • aktueller DEBITOREN-Kontenbereich

  • entspricht den Werten des Feldes Debitoren Von des Menüpunkt 1.4.3.0

  • diese Feld kann nicht geändert werden

Neuer Kontenbereich

  • Vorgabewert = entspricht den Werten des Feldes Alte Kontenbereich

  • neuer/ zukünftiger DEBITOREN-Kontenbereich

Testen Sie, mittels der größten und kleinsten Werte des Kontenbereichs, ob der Neue Kontenbereich eingehalten wird.

Additiv

  • Vorgabewert = 0

  • Ganzzahliger Wert, der zu den alten Kontonummern addiert werden soll.

  • Tragen Sie einen negativen Wert ein, wenn der Kontobereich verkleinert werden soll.

  • Achten Sie darauf, dass durch die Addition alle Werte des alten Kontenbereichs in den neuen

Kontenbereich passen (100.000)

Multipli.

  • Vorgabewert = 1,0

  • Wert, mit dem die Kontonummern des alten Kontobereichs multipliziert werden.

  • Achten Sie darauf, dass durch die Multiplikation alle Werte des alten Kontenbereichs in den neuen

Kontenbereich passen (1,5)

Alternative zu den oben aufgeführten Methoden

Hinterlegen Sie die Datei im Verzeichnis \FibuNetData\data\ des entsprechenden Mandanten, welche die alte und die neue Konto-Nummer enthält.

Die Dateinamen für die Konvertierungsdaten müssen wie folgt heißen:

  • KONVDEBI = für die Debitorenkonten

  • KONVKRED = für die Kreditorenkonten

  • KONVSACH = für die Sachkonten

  • KONVKOST = für die Kostenstellen

  • KONVKOTR = für die Kostenträger

  • KONVKART = für die Kostenarten

Aufbau der ersten sechs Dateien (kann zum Beispiel mit dem Editor [STRG] + [F3] erstellt werden)

Achten Sie jedoch darauf die Dateiendung .txt zu entfernen.

Alte Kontonummer;Neue Kontonummer

Beispieltabelle für Kunden (neuer Kundenbereich: 100.000 - 9.999.999)

Name der Tabelle = KONVDEBI (muss in dem Mandantenunterverzeichnis stehen)

10201;0100000

10202;0200000

10203;0300000

10204;0400000

10205;0500000

10801;0600000

10802;0700000

11501;0800000

11502;0900000 usw.

Für die Umsetzung des Branchenkontenrahmens im Autohausumfeld wurden zwei Dateien geschaffen:

  • KonvKoStKArt = für die Kombination Kostenstelle/Kostenart im Journal

  • KonvKoTrKArt = für die Kombination Kostenträger/Kostenart im Journal

Der Aufbau dieser Dateien ist:

Alte Kostenstelle;Kostenart = Neue Kostenstelle

Achtung: Es nur Stammdaten geändert. Die neue Kostenstelle darf also nicht existieren.

Zwei existierende Kostenstellen können Sie mit Menüpunkt 1.4.3.2 verschmelzen.

Alte Kontenbereich

  • aktueller KREDITOREN-Kontenbereich

  • entspricht den Werten des Feldes Kreditoren Von des Menüpunkt 1.4.3.0

Neue Kontenbereich

  • Vorgabewert = entspricht den Werten des Feldes Alte Kontenbereich

  • neuer/ zukünftiger KREDITOREN-Kontenbereich

Testen Sie mittels der größten und kleinsten Werte des Kontenbereichs, ob der Neue Kontenbereich eingehalten wird.

Additiv

  • Vorgabewert = 0

  • Ganzzahliger Wert, mit dem die Kontonummern des Feldes Alte Kontobereich addiert werden.

  • Achten Sie darauf, dass durch die Addition des Feldes Neue Kontenbereich eingehalten wird. (100.000)

Multipli.

  • Vorgabewert = 1,0

  • Dezimalwert, mit dem die Kontonummern des Alte Kontobereich multipliziert werden.

  • Achten Sie darauf, dass durch die Multiplikation der Neue Kontenbereich eingehalten wird. (1,5)

Alte Kontenbereich

  • aktueller SACHKONTEN-Kontenbereich

  • entspricht den Werten des Feldes Sachkonten Von des Menüpunkt 1.4.3.0

Neue Kontenbereich

  • Vorgabewert = entspricht den Werten des Feldes Alte Kontenbereich

  • neuer/ zukünftiger SACHKONTEN-Kontenbereich

Testen Sie mittels der größten und kleinsten Werte des Kontenbereichs, ob der Neue Kontenbereich eingehalten wird.

Additiv

  • Vorgabewert = 0

  • Ganzzahliger Wert, mit dem die Kontonummern des Feldes Alte Kontobereich addiert werden.

  • Achten Sie darauf, dass durch die Addition des Feldes Neue Kontenbereich eingehalten wird. (100.000)

Multipli.

  • Vorgabewert = 1,0

  • Dezimalwert, mit dem die Kontonummern des Alte Kontobereich multipliziert werden.

  • Achten Sie darauf, dass durch die Multiplikation der Neue Kontenbereich eingehalten wird. (1,5)

Alte Kontenbereich

  • aktueller KOSTENSTELLEN-Kontenbereich

  • entspricht den Werten des Feldes Kostenstellen Von des Menüpunkt 1.4.3.0

Neue Kontenbereich

  • Vorgabewert = entspricht den Werten des Feldes Alte Kontenbereich

  • neuer/ zukünftiger KOSTENSTELLEN-Kontenbereich

Testen Sie mittels der größten und kleinsten Werte des Kontenbereichs, ob der Neue Kontenbereich eingehalten wird.

Additiv

  • Vorgabewert = 0

  • Ganzzahliger Wert, mit dem die Kontonummern des Feldes Alte Kontobereich addiert werden.

  • Achten Sie darauf, dass durch die Addition des Feldes Neue Kontenbereich eingehalten wird. (100000)

Multipli.

  • Vorgabewert = 1,0

  • Dezimalwert, mit dem die Kontonummern des Alte Kontobereich multipliziert werden.

  • Achten Sie darauf, dass durch die Multiplikation der Neue Kontenbereich eingehalten wird. (1,5)

Alte Kontenbereich

  • aktueller KOSTENTRÄGER-Kontenbereich

  • entspricht den Werten des Feldes Kostenträger Von des Menüpunkt 1.4.3.0

Neue Kontenbereich

  • Vorgabewert = entspricht den Werten des Feldes Alte Kontenbereich

  • neuer/ zukünftiger KOSTENTRÄGER-Kontenbereich

Testen Sie mittels der größten und kleinsten Werte des Kontenbereichs, ob der Neue Kontenbereich eingehalten wird.

Additiv

  • Vorgabewert = 0

  • Ganzzahliger Wert, mit dem die Kontonummern des Feldes Alte Kontobereich addiert werden.

  • Achten Sie darauf, dass durch die Addition des Feldes Neue Kontenbereich eingehalten wird. (100000)

Multipli.

  • Vorgabewert = 1,0

  • Dezimalwert, mit dem die Kontonummern des Alte Kontobereich multipliziert werden.

  • Achten Sie darauf, dass durch die Multiplikation der Neue Kontenbereich eingehalten wird. (1,5)

Alte Kontenbereich

  • aktueller KOSTENARTEN-Kontenbereich

  • entspricht den Werten des Feldes Kostenarten Von des Menüpunkt 1.4.3.0

Neue Kontenbereich

  • Vorgabewert = entspricht den Werten des Feldes Alte Kontenbereich

  • neuer/ zukünftiger KOSTENARTEN-Kontenbereich

Testen Sie, mittels der größten und kleinsten Werte des Kontenbereichs, ob der Neue Kontenbereich eingehalten wird.

Additiv

  • Vorgabewert = 0

  • Ganzzahliger Wert, mit dem die Kontonummern des Feldes Alte Kontobereich addiert werden.

  • Achten Sie darauf, dass durch die Addition des Feldes Neue Kontenbereich eingehalten wird. (100000)

Multipli.

  • Vorgabewert = 1,0

  • Dezimalwert, mit dem die Kontonummern des Alte Kontobereich multipliziert werden.

  • Achten Sie darauf, dass durch die Multiplikation der Neue Kontenbereich eingehalten wird. (1,5)

Inventare anpassen?

  • Vorgabewert = Nein

  • Festlegung ob die in Inventaren hinterlegten Konten, die bei der Konvertierung geändert werden, mit angepasst werden sollen.

Ja

Die in Inventaren hinterlegten Konten, die bei der Konvertierung geändert werden, sollen mit angepasst werden.

Nein

Die in Inventaren hinterlegten Konten, die bei der Konvertierung geändert werden, sollen NICHT mit angepasst werden.

KoSt/KoTr per Stichtag?

  • Vorgabewert = Ja

  • Festlegung ob die Kostenstellen beziehungsweise Kostenträger mit dem Änderungsdatum 01.01. des aktuellen Wirtschaftsjahres eingetragen werden sollen.

Ja

Es werden Anteile für Kostenstellen/Kostenträger mit Datumsabgrenzung erzeugt, in der die alte

Kostenstelle bis 31.12. des vorherigen Wirtschaftsjahres und die neue Kostenstelle mit Datum 01.01. des aktuellen Wirtschaftsjahres eingetragen ist.

Nein

Die Kostenstellen und Kostenträger werden ohne Historie geändert.

Schaltfläche

Erläuterung

OK

Speichert die Änderungen.

Abbrechen

  • Abbrechen der Eingaben ohne zu speichern.

  • Das Fenster wird automatisch geschlossen. (26/19.01.17)

Automatischer Abgleich im webIC bei Kontenbereichserweiterungen in FibuNet

Eine Kontenbereichserweiterung hat entsprechende Auswirkungen auf vorgelagerte Systeme wie webIC und CaptureThis!.

Wenn die Kontenbereichserweiterung in FibuNet erfolgt ist, wird in eine Datei mit dem Namen

„KONVLOG“ in dem Verzeichnis ...\FibuNetdata\data\... abgelegt. Sobald webIC den Stammdatenabgleich durchführt, wird diese Datei kopiert und als „KONVLOG.webic“ gespeichert.

Während Kontenbereichsabgleichs in webIC:

  • dürfen keine Belege in webIC bearbeitet werden.

  • dürfen keine Belege in das webIC importiert werden.

  • dürfen keine Belege exportiert, verworfen oder gelöscht werden.

  • dürfen keine automatisierten Weiterleitungen von und nach externen Systemen im Workflow erfolgen (webIC Agent Anbindungen).

Der Kontenbereichsabgleich ist automatisiert und bedarf keines Benutzereingriffs. Vor jedem Start eines automatischen oder manuellen Stammdatenabgleichs (vollständiger oder Delta-Abgleich) wird geprüft, ob im angebundenen FibuNet-System in den Mandanten Änderungen der Nummernkreise vorgenommen wurden.

Testen Sie das Verfahren!

  • Machen Sie vorher eine Datensicherung für FibuNet und webIC.

  • Mitteilung an alle Mitarbeiter, dass in der Zeit von/bis das webIC und FibuNet nicht verwendet werden dürfen. (Wählen Sie dafür idealerweise einen Zeitpunkt außerhalb der üblichen Arbeitszeiten).

  • Erstellen Sie in FibuNet einen Testmandanten mit Menüpunkt 9.2.6.

  • Nach einigen Minuten wird der neue Mandant in der Mandantenauswahl in webIC angezeigt.

  • Gehen Sie in webIC auf Administration - Mandanten und setzen Sie den Haken in der Spalte Abgleich für den Testmandanten und speichern die Einstellung.

  • Starten Sie in webIC manuell den Stammdatenabgleich - ABGLEICH STARTEN.

  • In FibuNet Testmandanten in FibuNet den Kontenbereichserweiterung durchführen.

  • Starten Sie dann den Stammdatenabgleich im webIC erneut und checken Sie, ob das Ergebnis

Ihren Änderungen entspricht.

Die Kontenbereichserweiterung kann folgende Stammdaten betreffen:

  • Debitoren (im webIC Kunden)

  • Kreditoren (im webIC Lieferanten)

  • Sachkonten

  • Kostenstellen

  • Kostenträgern

  • Kostenarten

Umfang / Reihenfolge des Abgleichs

  • Die Daten der im webIC vorhandenen aktiven Rechnungen (explizit ausgenommen sind exportierte, verworfene und gelöschte Rechnungen) werden auf die neuen Nummern umgestellt. Das bedeutet, dass die Nummern der Lieferanten- und Kundenkonten, Sachkonten und KLR-Konten automatisch angepasst werden.

  • Nummernkreisänderungen ergeben sich für das webIC aus dem Vorhandensein von

Änderungsdateien im CSV-Format zu den oben genannten Nummernbereichen.

  • Ist dies der Fall, wird zuerst der automatische Abgleich des webIC bei Kontenbereichserweiterungen durchgeführt. Nach dem fehlerfreien Abgleich werden die CSV-Dateien gelöscht und der standardmäßige Stammdatenabgleich wird ausgeführt.

Restriktionen und Warnhinweise

  • Die Daten in Rechnungen, die exportiert, gelöscht oder verworfen wurden, werden nicht umgesetzt.

  • Stammdaten externer Systeme, die über den webIC Agent mit dem webIC verbunden sind, werden nicht aktualisiert.

  • Bei Anbindung CaptureThis!: Die Trainings für die Lieferanten werden NICHT auf die neuen

Nummern übertragen. Bitte sprechen Sie uns diesbezüglich an, wenn Sie CT! im Einsatz haben

Sollten beim Kontenbereichsabgleich Fehler auftreten, benachrichtigen Sie bitte umgehend den webIC-Support und stellen Sie die Arbeit mit webIC sofort ein.

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