Zum Hauptinhalt springen

Feldbeschreibungen: Inventarbuchungen erfassen (Menüpunkt 7.6)

Feldbeschreibungen für Inventarbuchungen erfassen (Menüpunkt 7.6) (Menüpunkt 7.6).

Vor über 2 Monaten aktualisiert

Inventarbuchungen erfassen (Menüpunkt 7.6)

Erfassen von Buchungen für die Anlagenbuchhaltung

  • Es kann später entscheiden werden, ob mittels des Menüpunkt 7.8eine Übernahme der Daten in die Finanzbuchhaltung erfolgen soll oder nicht.

  • Für bereits vorhandene Wirtschaftsgüter sollte am besten das Inventarverzeichnis vom letzten

Bilanzstichtag als Erfassungsgrundlage genutzt werden.

  • Pro Wirtschaftsgut müssen mindestens 2 Daten erfasst werden:

- die Anschaffungs-/ Herstellungskosten und

- die kumulierte Abschreibung.

  • Wenn die Auswertungen per Übernahmestichtag aus FibuNet mit den alten Auswertungen/

Unterlagen verglichen werden, müssen diese übereinstimmen.

  • Für die Datenerfassung ist - bei Neueinrichtung der Anlagenbuchhaltung - ein Kreditorkonto als

"imaginäres Gegenkonto" über den Menüpunkt 1.2.0 einzurichten. Zum Beispiel: Kontonummer

99999 Vortrag Anlagenbuchhaltung

  • Bei Altdatenübernahme werden die bereits vorhandenen Wirtschaftsgüter angelegt und die

Anschaffungs- / Herstellungskosten, die Nachaktivierungen sowie die kumulierte Abschreibung bis zum „Einstiegszeitpunkt" eingegeben.

Schaltfläche

Erläuterung

Steuerrechtlich

Handelsrechtlic h

Kalkulatorisch

Umschaltung der AfA-Buchungsart

  • Bucht die AfA steuerrechtlich.

  • Bucht die AfA handelsrechtlich.

  • Bucht die AfA kalkulatorisch.

Inventarnummer

  • Pflichtfeld

  • zweiteiliges Feld

  • zusammen ergibt sich ein eindeutiger numerischer Wert

  • erster Wert = Führungsnummer

  • zweiter Wert = fortlaufende Nummer

BWS

  • Pflichtfeld

  • Bewegungsschlüssel (BWS)

  • zur Steuerung der Buchungsart

  • zur Angabe des Geschäftsvorfalls

Wert

Bezeichnung

Besonderheiten

Neuzugang

Es wird nachgefragt, ob sich die Anzahl der Wirtschaftsgüter erhöht. Nachaktivierung Es wird nicht nachgefragt, ob sich die Anzahl der Wirtschaftsgüter erhöht. Zuschreibung bei Korrektur überhöhter Normal-AfA

· Dieser BWS ist für die Erfassung von Altdaten

  • er kann nur über Menüpunkt 7.6 erfasst werden

  • der Satz erhält beim Buchen automatisch das

Kennzeichen manuell gebucht & übernommen

Zuschreibung bei Korrektur überhöhter

Sonder-AfA/ Erhöhter-AfA

  • Dieser BWS ist für die Erfassung von Altdaten

  • er kann nur über Menüpunkt 7.6 erfasst werden

  • der Satz erhält beim Buchen automatisch das

Kennzeichen manuell gebucht & übernommen

Zugang durch Umbuchung (auf eine neu zu bildende Inventar-Nummer)

BWS für das neue Wirtschaftsgut, dass durch eine

Umbuchung entsteht

Zugang durch Teilumbuchung - gleiches

Jahr (unterjährig)

  • BWS für Teilumbuchung, wenn die Umbuchung im Jahr des Zugangs stattfindet

  • Die Teilumbuchung wird im Jahr der Buchung als

Zugang ausgewiesen

  • Buchungen mit dem kompletten Restbuchwert sind auch möglich

  • Das Anschaffungsdatum darf nicht größer als

Umbuchung sein

  • Es findet keine Prüfung statt, ob der umzubuchende

Betrag den Zugängen im gleichen Jahr entspricht

Zugang durch Teilumbuchung - Folgejahr

  • BWS für Teilumbuchung, wenn die Umbuchung in einem

Folgejahr des Zugangs stattfindet

  • Die Teilumbuchung wird im Jahr der Buchung als

Umbuchung ausgewiesen

  • Buchungen mit dem kompletten Restbuchwert sind auch möglich

  • Das Anschaffungsdatum darf nicht größer als

Umbuchung sein

  • Es findet keine Prüfung statt, ob der umzubuchende

Betrag den Zugängen aus den Vorjahren entspricht

Zugang durch Umbuchung (auf eine bereits bestehende Inventar-Nummer)

BWS für das vorhandene Wirtschaftsgut, wenn eine

Umbuchung gemacht wird

Abgang durch Umbuchung

  • Die Eingabe dieses BWS ist nicht möglich

  • Der BWS wird für die Gegenbuchung von BWS 50 und

60 benutzt

Abgang durch Teilumbuchung - gleiches

Jahr (unterjährig)

  • Die Eingabe dieses BWS ist nicht möglich

  • Der BWS wird für die Gegenbuchung von BWS 51 benutzt

Abgang durch Teilumbuchung - Folgejahr

  • Die Eingabe dieses BWS ist nicht möglich

  • Der BWS wird für die Gegenbuchung von BWS 52 benutzt

Vollabgang eines Wirtschaftsgutes mit vorherigen AfA-Abzug

Es darf keine Buchung auf dem Wirtschaftsgut existieren, die ein höheres Datum als die Vollabgangsbuchung hat.

Körperlicher Abgang (GWG 2008)

  • GWG ab 150€ die im Jahr 2008+2009 angeschafft wurden, konnten in einem Sammelposten eingestellt und linear auf 5 Jahre (also mit 20%) abgeschrieben werden.

  • Wenn ein GWG aus dem Sammelposten körperlich abgeht, wurde der BWS 81 genutzt und das

Wirtschaftsgut trotzdem weiter abgeschrieben.

Storno Vollabgang eines

Wirtschaftsgutes

Ein Storno lässt sich nicht wieder autostornieren.

Storno Körperlicher Abgang (GWG 2008)

Ein Storno lässt sich nicht wieder autostornieren.

Teilabgang

Es wird nach der Anzahl der abgegangenen

Wirtschaftsgüter gefragt.

Abzug von den AHK durch Teilabgang (automatisch generiert)

Die Ermittlung erfolgt durch die Abgangs-Menge

Abzug von den AHK nach § 6 EStG. bzw.

infolge von Investitions-Zuschüssen

Abzug von den AHK durch nachträglich gewährte Rabatte, Gutschriften, Skonti etc.

Individuelle BMGL

BMGL = Bemessungsgrundlage

  • Die Basis der Berechnung für die lineare AfA

  • Sie überlagert die Anschaffungs-/Herstellungskosten

Individuelle RND

RND = Restnutzungsdauer

  • Sie überlagert die eingegebene Nutzungsdauer

Individueller AfA-Prozentsatz

Dieser AfA-Satz überlagert den % Satz, der sich aus AfA-Art und RND rechnerisch ergibt.

Individuelle Anzahl

  • Anzahl der gleichartigen Wirtschaftsgüter

  • Diese Menge wird benötigt, wenn Teilabgänge gebucht werden sollen.

  • Maximale Anzahl 999.999.999

Individuelle Schichtzulage

  • Die Schichtzulage verändert den Abschreibungsbetrag (z.B. 3-Schichtbetrieb = 50% = 50% mehr

Abschreibung).

  • Die hier gebuchte Schichtzulage überlagert die im

Inventar hinterlegte Schichtzulage.

Individueller Sonder-AfA-Prozentsatz

Dieser Prozentsatz überlagert den im Wirtschaftsgut eingetragenen Prozentsatz.

Umbuchung eines Wirtschaftsgutes von

Konto-Alt auf Konto-Neu

  • Diesen Bewegungsschlüssel können Sie nur im

Menüpunkt 3.0 benutzen.

  • Er ist für eine Umbuchung eines Wirtschaftsgutes auf eine neue Fibu-Kontonummer.

  • Das Fibu-Konto wird im Menüpunkt 7.0.0 ausgetauscht.

ACHTUNG: Dieser BWS gilt nicht für Anlagen im Bau (siehe BWS 50/60/70).

Lineare Abschreibung

  • Abschreibung in gleichbleibenden Beträgen, errechnet aus Anschaffungskosten / Nutzungsdauer.

  • Dieser Bewegungsschlüssel kann nur über die

<Menüpunkte 7.6 und 7.7> erzeugt werden.

Degressive Abschreibung

  • Abschreibung in fallenden Jahresbeträgen

  • Beispiel: 30%

Achtung: Die degressive Abschreibung führt nicht zum

Wert Null und daher muss der Wechsel auf eine 2.

Abschreibungsart (z.B. linear) erfolgen.

  • Dieser Bewegungsschlüssel kann nur über die

<Menüpunkte 7.6 und 7.7> erzeugt werden.

  • Im steuerlichen Bereich wurde die degressive

Abschreibung zum 31.12.2010 abgeschafft.

Digitale Abschreibung

  • Betriebswirtschaftliche Methode zur Wertminderung eines Wirtschaftsgutes

  • Beispiel: Abschreibung auf 4 Jahre = 1+2+3+4 = 10

Teile

Im 1. Jahr 4 Teile, im 2. Jahr 3 Teile, im 3. Jahre 2 Teile, im 4. Jahr 1 Teil

  • Dieser Bewegungsschlüssel kann nur über die

<Menüpunkte 7.6 und 7.7> erzeugt werden.

Gebäude-Abschreibung

  • Die Gebäudeabschreibung setzt sich häufig aus gestaffelten Abschreibungen zusammen.

  • Dieser Bewegungsschlüssel kann nur über die

<Menüpunkte 7.6 und 7.7> erzeugt werden.

Leistungs-Abschreibung

  • Dieser Bewegungsschlüssel kann nur über die

<Menüpunkte 7.6 und 7.7> erzeugt werden.

Teilwert-Abschreibung*

Die Teilwertabschreibung mindert nicht die

Anschaffungs--/Herstellungskosten (vgl. hierzu BWS 100) und ändert daher nicht die Höhe der linearen AfA

Technisch/ wirtschaftliche Abschreibung*

Sonder-Abschreibung (mit SoPo) aufgrund steuerlicher Vorschriften

Substanz-Abschreibung

GWG Abschreibung (100 %)

Die GWG Abschreibung ist für Wirtschaftsgüter bis zu einer Anschaffungshöhe von 800 € (von 2007 bis 2017 410

€) die im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben werden können.(vgl. §6 (2) EStG)

Festwert-Abschreibung

Außerplanmäßige Abschreibung*

Auflösung der Sonderabschreibung (SoPo durch BWS 508)

Sonder-Abschreibung z.B. gemäß § 7g

EStG und Abschn. 83 VII EStR

EB-Korrektur Abschreibung

Auflösung Rücklage gem. §6b EStG als

Abschreibung

* = Die Verteilung des Restbuchwertes auf die Restnutzungsdauer erfolgt immer zum Zeitpunkt der

Sonderabschreibung. Die Sonderabschreibung ist daher immer als letzte Buchung im Wirtschaftsjahr vorzunehmen.

Bewegungsdatum

  • Pflichtfeld

  • Vorgabewert = aktuelles Menüdatum

  • Zeitpunkt der Bewegung

  • Wichtig für die automatischen AfA-Läufe.

Die AfA-Berechnung korrigiert nur Bewegungen im aktuellen Jahr.

Vorjahre werden nicht verändert.

  • Bei Zugängen handelt es sich um das Anschaffungs- oder Herstellungsdatum.

  • Bei Abgängen handelt es sich um das Abgangsdatum.

Betrag RBW

  • Pflichtfeld

  • Vorgabewert = 0,00

  • Höhe des Restbuchwertes

  • In Abhängigkeit vom Bewegungsschlüssel, muss das Feld Betrag RBW und/ oder das Feld 'Betrag

AHK' ausgefüllt werden.

Das x im Nummernblock öffnet die Taschenrechnerzeile. Das Ergebnis kann mit der [ENTER]-Taste ins Betragsfeld übernommen werden.

Betrag AHK

  • Vorgabewert = 0

  • Höhe der Anschaffungs- und Herstellungskosten

  • In Abhängigkeit vom Bewegungsschlüssel, muss das Feld Betrag RBW und/ oder das Feld 'Betrag

AHK' ausgefüllt werden.

Das x im Nummernblock öffnet die Taschenrechnerzeile. Das Ergebnis kann mit der [ENTER]-Taste ins Betragsfeld übernommen werden.

Konto Soll

  • Vorgabewert = je nach Bewegungsschlüssel werden folgende Sollkonten vorgeschlagen:

Bei einem Zugang das Inventarkonto aus dem Menüpunkt 7.0.0, bei Abgängen das Festkonto 701 oder 702 ( aus Menüpunkt 1.0.8, bei Abschreibungen das AfA-Konto aus Menüpunkt 7.0.0.

  • Kontonummer der Finanzbuchhaltung auf der Sollseite

Konto Haben

  • Vorgabewert = 0

  • bei Zugängen = Angabe des Kreditoren-Kontos

  • bei AfA- Buchungen oder Teilabgängen trägt FibuNet automatisch das Inventarkonto ein

Belegnummer 1 / 2 / 3

  • eindeutige Rechnungsnummer des Belegs

Buchungstext

  • frei definierbarer, die aktuelle Buchung beschreibender, Text

AHK

  • Anzeige der Anschaffungs- und Herstellungskosten

  • Kosten die bei der Herstellung des Wirtschaftsguts im eigenen Unternehmen anfallen

Restbuchwert

  • Anzeige des Zeitwertes eines Objektes zum aktuellen Zeitpunkt

AfA-Art

  • Anzeige der Abschreibungsart z.B. 1 Linear

AfA-Schlüssel

  • Anzeige der Abschreibungsmethode

AfA gebucht bis

  • Anzeige des Datums bis zu dem die AfA gebucht wurde

Kontrollsumme

  • Anzeige der Buchungssumme

1. Bevor Sie das Wirtschaftsgut inventarisieren, entscheiden Sie ob es sich um eine steuerrechtliche, handelsrechtliche oder kalkulatorische Abschreibung handeln soll. Wählen Sie die gleichnamige

Abschreibungsform aus.

2. Tragen Sie die Inventarnummer des Wirtschaftsgutes ein.

3. Wählen Sie aus dem Auswahlfeld BWS den Wert "10" für "Neuzugang".

4. Das Fenster Zugang erfassen wird geöffnet.

5. Der aktuelle Bestand wird angezeigt (im Feld Bestand alt) und FibuNet wartet auf Ihre Eingabe der

Zugangsmenge (im Feld + Zugang). Tragen Sie die Menge ein und

6. bestätigen Sie Ihre Eingabe.

7. Das Fenster Nutzungsdauer erfassen wird geöffnet.

8. Legen Sie im Feld Anpassen?' fest, ob die Nutzungsdauer angepasst werden soll.

9. Definieren Sie für die Abschreibungsdauer die Einheit (0 = Monate oder 1 = Jahre) und

10. weisen Sie der Einheit die zusätzliche Restnutzungsdauer zu.

Das Erfassen der Nutzungsdauer ist erforderlich, wenn das Wirtschaftsgut bereits inventarisiert ist und durch nachträgliches Aufwerten des Wirtschaftsgutes die Abschreibungsdauer verlängert werden soll.

11. Möchte man, dass durch die Nachaktaktivierung der gleiche Prozentsatz abgeschrieben werden soll wie bisher, (das heißt dass durch die Nachaktivierung über die ursprünglich angegebene

Nutzungsdauer hinaus abgeschrieben wird) so kann man das Fenster Restnutzungsdauer anpassen ohne Änderungen mit [OK] bestätigen. Es entsteht kein Satz mit BWS 161.

Möchte man, dass durch die Nachaktivierung die gesamte Restnutzungsdauer nicht verändert wird, so gibt man ein [ja] ein und FibuNet schlägt die verbleibende Restnutzungsdauer vor, die bestätigt werden kann.

Voraussetzung für die Anzeige der verbleibenden Restnutzungsdauer ist, dass die Abschreibung bis zum Vormonat der jetztigen Nachaktivierung ermittelt wurde.

12. Bestätigen Sie Ihre Eingaben und

13. ergänzen Sie die Neueinrichtung um das 'Bewegungsdatum,

14. dem Betrag RBW,

15. dem Betrag AHK,

16. dem Konto Soll

17. und dem Konto Haben,

18. der Belegnummer

19. und dem Buchungstext.

20. Bestätigen Sie Ihre Eingaben und

21. achten Sie auf die Kontrollsumme.

  • Ein PKW wurde am 05.04.1999 für netto € 28.400,00 gekauft.

  • Zum 31.12.2003 (es soll zum 01.01.2004 mit der Anlagenbuchhaltung gearbeitet werden) hat dieser

PKW einen Restbuchwert von € 0,00 und eine kumulierte Abschreibung von € 28.400,00 (kein Erinnerungswert von € 1,00 !).

  • Erster Schritt

Erfassung des PKW im Menüpunkt 7.0.0 (Vergabe einer neuen Inventarnummer - zum Beispiel 320/

00005 - und Beschreibung des Inventars)

  • Zweiter Schritt

Eingabe der historischen Anschaffungs- / Herstellungskosten über den Bewegungsschlüssel 10 (Neuzugang)

  • Dritter Schritt

Erfassung der kumulierten Abschreibungen

Kennzeichen der Übernahmedatei

Beschreibung der Kennzeichen der Übernahmedatei m = Manuelle Buchung aus Menüpunkt 7.6 der Anlagenbuchhaltung

M = Manuelle Buchung zur Übernahme in die Finanzbuchhaltung, bereitgestellt in einer

Übernahmedatei a = Automatische AfA-Buchung aus Menüpunkt 7.7 der Anlagenbuchhaltung

A = Automatische AfA-Buchung zur Übernahme in die Finanzbuchhaltung, bereitgestellt in einer

Übernahmedatei x = die Buchung wurde storniert und wird bei allen Auswertungen ignoriert

Die Übernahme der Buchungen in die Finanzbuchhaltung erfolgt mit Menüpunkt 7.8.

Die Übernahmedatei hat den Namen mmm.UEIInv.jmm mmm = Mandanten-Nr.

Inv = Inventarbuchhaltung j = Jahreskennung mm = Monat (ergibt sich aus dem eingestellten Menüdatum)

Hat dies deine Frage beantwortet?