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Feldbeschreibungen: Währungen - Allgemeines über Währungen

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Währungen - Allgemeines über Währungen

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Wechselkurse können Sie über das Internet abfragen: https://www.commerzbank.de/de/hauptnavigation/kunden/kursinfo/devisenk/devisenkurse. html https://www.haspa.de/devisenhandel/ oder bei Ihrer Hausbank

Wechselkurs

Preis einer ausländischen Währung, ausgedrückt in Einheiten der eigenen Währung. Der Wechsel- oder Devisenkurs wurde in Deutschland bis Ende 1998 sowohl amtlich als auch im Freiverkehr zwischen den Banken festgestellt. Dabei erfolgte die amtliche Kursfeststellung an der Devisenbörse (Börse) in D-Mark für einen festgesetzten Betrag der jeweiligen Auslandswährung (sogenannten

Preisnotierung, zum Beispiel 1,91 DM je Dollar). Für den Euro wurde dagegen die sogenannten

Mengennotierung angegeben. Im Unterschied zur Preisnotierung gibt die Mengennotierung an, welcher

Betrag der Auslandswährung als Gegenwert für eine bestimmte Menge an Inlandswährung zu zahlen ist (zum Beispiel 1,19 US-Dollar für einen Euro).

Wechselkurssystem

Internationale Vereinbarung, die Wechselkursbildung der beteiligten Währungen nach einheitlichen

Prinzipien zu gestalten. Man unterscheidet als Grundformen Systeme freier und Systeme fester

Wechselkurse. In einem System freier oder flexibler Wechselkurse bilden sich die Wechselkurse grundsätzlich ohne staatliche Eingriffe nach Angebot und Nachfrage auf dem Devisenmarkt. Die

Devisenkursbildung zwischen dem Dollar und dem Euro erfolgt zum Beispiel nach diesem Prinzip. In

Systemen fester Wechselkurse beruhen die festgesetzten Paritäten auf Vereinbarungen der beteiligten

Staaten. Abweichungen der aktuellen Wechselkurse von ihren Paritäten sind nur innerhalb bestimmter

Bandbreiten (zum Beispiel plus/minus ein Prozent) erlaubt. Erreicht ein Wechselkurs seinen oberen oder unteren Interventionspunkt, müssen die jeweiligen Zentralbanken durch entsprechende Käufe oder

Verkäufe von Devisen eingreifen. Wechselkursänderungen über die Bandbreiten hinaus lassen sich nur durch Paritätsänderungen (Realignments) erreichen. Das Bretton-Woods-System beinhaltete ein solche

Vereinbarung fester Wechselkurse. Der Dollar diente als „Ankerwährung" für die Festlegung der

Paritäten der anderen Währungen. Für ihn galt wiederum eine uneingeschränkte Goldeinlösungspflicht.

Dieses Festkurssystem endete faktisch im August 1971 beziehnungsweise März 1973. Auch das

Europäische Währungssystem (EWS I) sah grundsätzlich eine Paritätsbindung an den ECU für alle am

Europäischen Wechselkursmechanismus beteiligten Währungen vor. Im EWS II werden die Paritäten gegenüber dem Euro festgelegt.

Devisen

An ausländischen Plätzen zahlbare Zahlungsanweisungen in fremder Währung sowie über fremde

Währungen lautende, im Ausland zahlbare Wechsel und Schecks. Im Unterschied dazu zählen die

Sorten - das sind ausländische Banknoten und Münzen - nicht zu den Devisen.

Devisenkurs siehe Wechselkurs

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